Hirschau (Bericht von Fritz Dietl ) Adolf Mader ist ein echtes Hirschauer Urgestein. Im Elternhaus in der Walkstraße geboren, indem er heute noch im Kreise der Familie lebt, ist er seinem Heimatort immer treu geblieben. Nach seinen Schuljahren in Hirschau war er als gelernter Schmied, Schlosser und Schweißer über viele Jahrzehnte eine feste Größe bei den Amberger Kaolinwerken (AKW). Auch in seinem Ruhestand, den er nun bereits seit über 30 Jahren genießt, blieb er seiner Leidenschaft für Metall und Holz treu. In seiner „Stodlwerkstatt“ fertigte er verschiedenste Werkstücke an. Von praktischen Hilfsmitteln für den Schießstand, über ganze Möbel, bis hin zu kunstvollen Leuchtobjekten.
Adolf Mader war leidenschaftlicher Brieftaubenzüchter und aktiver Luftgewehrschütze bei den „Diana-Schützen“. Noch heute ist er bei deren geselligen Runden ein gern gesehener Gast. Großen Einsatz zeigte er beim Bau des Sportparks Hirschau, den er mit unzähligen Arbeitsstunden unterstützte.
Im Jahr 1966 heiratete er die Gastwirtin Käthe Christl, mit der er viele Reisen unternahm. Mit dem Motorrad ging es in den Bayerischen Wald, in die Alpen und viele Gegenden Europas. War er doch ein begeisterter Motorradfahrer. Seine Ehefrau verstarb vor zwei Jahren. Zum Familienkreis des Jubilars gehören heute eine Tochter, drei Söhne, fünf Enkelkinder und ein Urenkel.
Inzwischen hat er das Motorrad mit dem Rollator getauscht. Er ist froh, dass ihm dieser noch viel Bewegungsfreiheit ermöglicht. Oft dreht er auf dem großen Hof damit seine Runden und legt zwischendurch seine geliebten Ruhepausen am und im Gartenhaus ein. Er ist dankbar für die Unterstützung durch die Kinder, besonders Sohn Gerhard und Schwiegertochter Lena, die im selben Haus wohnen. Mit allen zusammen feierte er am Samstag danach auf der Rödlaser Berghütte seinen 90. Geburtstag.
Foto: Fritz DietlMöchten Sie Ihre Nachrichten/Presseberichte hier veröffentlichen? Senden Sie einfach Ihre Artikel per E-Mail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf kaolinpott.de!
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