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Nachricht vom 29.05.2024 Kultur & Feste

Krickelsdorfer Kirwa wieder „a pfundige Sach“

Krickelsdorf (Bericht von Werner Schulz)  Die 164 Jahre alte Krickelsdorfer Kapelle ist der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht. Darum feiert das Dorf seit 1970 rund um den Dreifaltigkeitssonntag drei Tage lang Kirwa – auch heuer. Und das Fest „wor wieda a pfundige Sach“.

Dank des vorbildlichen Engagements der KLB und KLJB, allen voran Claudia Wiesmeth, kann das Brauchtumsfest einmal mehr als großer Erfolg verbucht werden, auch wenn es St. Petrus am Samstag nicht unbedingt gut mit den Krickelsdorfern meinte. Los ging es am Nachmittag mit dem Aufstellen des 32 Meter hohen und 1,6 Tonnen schweren Kirwabaumes. Wie im Vorjahr wurde die Prozedur unter der Regie von Bernhard Wiesmeth mit Hilfe eines Autokrans bewerkstelligt. Ein paar Goißn und Manneskraft fehlten dabei auch nicht. Dass sich dann weniger Besucher einstellten als sonst gewohnt, lag am einsetzenden Regen. Gästen im Linde-Stodl spielten die „Hundsbuam“ zünftig auf. Dass die Kirwa für sie ein christliches Fest ist, bewiesen die Krickelsdorfer beim sonntäglichen Festgottesdienst. Pfarrvikar Bonaventura Izuchukwu Agu zelebrierte ihn auf dem Dorfplatz. Für die Kirwaburschen und Kirwamoidln war es selbstverständlich, die Messe mitzufeiern und mitzugestalten. Nach der Messfeier herrschte im Linde-Garten beim Frühschoppen und Mittagessen Hochbetrieb. Die Gäste ließen sich die Bratenportionen des Partyservice Ulrich aus Laubhof schmecken. Nicht ein Stück Braten und kein einziges Knödel blieb übrig. Höhepunkt des Sonntags war wie gewohnt das Baumaustanzen. Als die 18 Kirwapaare aufmarschierten, säumte eine große Zuschauerschar den Dorfplatz. Zu den Klängen der Gruppe S‘Vilsblech glänzten die Boum und Moidln mit ihren Tänzen. Sonja Ringer hatte sie mit ihnen einstudiert. Perfekt beherrschten sie die Sternpolka, den Patscher, den Siebenschritt und Mexikanischen Walzer. Dann sorgten sie für das Highlight des Tanzprogramms. Sie verließen kurz die Tanzbühne und kehrten mit von Sonja Ringer und ihren Eltern selbst gefertigten, geschmückten Dreiecksgirlanden zurück und legten einen perfekten Sterntanz aufs Parkett, für den es Riesenbeifall gab. Der abschließende Kirwawalzer endete mit der Krönung von Lea Ackermann und Sebastian Piehler zum neuen Oberkirwapaar. Anschließend spielte „S’Vilsblech“ im Biergarten auf. Bis in die Nacht hinein herrschte Hochstimmung.

Solche gab es am Kirwamontag bereits am Nachmittag. Zunächst ging es beim Kirwabärtreiben rund im Dorf. Schon bald strömten die Gäste in Scharen herbei. Sie sorgten in den Folgestunden dafür, dass Bratwürste und Sauerkraut genauso ausverkauft waren wie die Kuchen und Torten. Claudia Wiesmeth: „Mit hätt’n uns bald darennt!“ Die Aschacher Musikanten legten sich mächtig ins Zeug. Es herrschte eine Mordsgaudi. Beim Verlosen des Kirwabaumes war Showmaster Wolfi Siegler wieder in seinem Element. Strahlende Gewinnerin des Kirwariesen war Sophie Weismeier, die Schwester des Oberkirwamoidls.

Traditioneller Höhepunkt des Sonntagnachmittags war das Austanzen des Kirwabaumes durch die 18 Kirwapaare. Sie sorgten für das Highlight des Tanzprogramms. Sie verließen kurz die Tanzbühne und kehrten mit von Sonja Ringer und ihren Eltern selbst gefertigten, geschmückten Dreiecksgirlanden zurück und legten einen perfekten Sterntanz aufs Parkett, für den es Riesenbeifall gab. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Traditioneller Höhepunkt des Sonntagnachmittags war das Austanzen des Kirwabaumes durch die 18 Kirwapaare. Sie sorgten für das Highlight des Tanzprogramms. Sie verließen kurz die Tanzbühne und kehrten mit von Sonja Ringer und ihren Eltern selbst gefertigten, geschmückten Dreiecksgirlanden zurück und legten einen perfekten Sterntanz aufs Parkett, für den es Riesenbeifall gab.

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