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Nachricht vom 20.06.2023 Vereine

Fast 400 Wanderlustige beim 50. Volkswandertag auf Schusters Rappen unterwegs

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Er hĂ€tte schon 2020 stattfinden sollen – der 50. Internationale Hirschauer Volkswandertag. Die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Vergangenes Wochenende konnte der JubilĂ€ums-Wandertag endlich abgehalten werden.

LĂ€ngst ist es eine Binsenweisheit, dass die BlĂŒtezeit der Volkswandertage vorbei ist. FĂŒr viele ist Wandern aber immer noch „in“ und nicht „out“. Die beachtliche Zahl von 394 Wanderern, Nordic Walkern und Joggern machten sich am Samstag bzw. Sonntag auf in die reizvolle Umgebung im SĂŒdosten der Kaolinstadt. Anders als in den Vorjahren befanden sich Start und Ziel nicht beim StĂ€dtischen Bauhof in der Wolfgang-Droßbach-Straße, sondern beim Sportheim des Conrad-Sportvereins. Unter der Regie von Vorstand Christian Renner waren bei der Vorbereitung und DurchfĂŒhrung der Veranstaltung 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Der lohnte sich. Jedenfalls waren die Wanderlustigen voll des Lobes ĂŒber die perfekte Organisation der Veranstaltung. Große Komplimente gab es auch fĂŒr Streckenwart Manfred Kindzorra. Ob Jung oder Alt - alle waren von den Wanderstrecken begeistert - insbesondere von der WegfĂŒhrung ĂŒber das Gipfelplateau des Monte Kaolino. Mit dem Einbeziehen des Sandriesen hatte man zum vierten Mal nach 2006, 2011 und 2017 einen Volltreffer gelandet, zumal der Gipfel nicht zu Fuß erklommen werden musste. Dank des Entgegenkommens des Ski-Clubs berechtigte die IVV-Startkarte zur Nutzung des Schleppliftes. Schon das langsame sich Aufweiten des Horizonts bei der Auffahrt wurde fĂŒr die Teilnehmer zu einem eindrucksvollen Erlebnis, erst recht dann die sensationelle 360-Grad-Aussicht, die sie auf dem Bergplateau genießen konnten.

Die 5 und die 10 Km-Strecke fĂŒhrten zunĂ€chst nach SĂŒden in Richtung Monte Kaolino, bogen dann nach Osten ab, wo es das BergbaugelĂ€nde entlang ging. Die kurze Strecke schwenkte nach der 5 km-Kontrollstelle direkt zum Fuß des Monte. Die 10-km-Wanderer marschierten weiter Richtung Osten an den Kaolinabbaugruben entlang, bogen dann ab zum Wenzelberg in Richtung Weiher. Von der zweiten Kontrollstelle aus ging es dann bergab zum Monte. Vorstand Christian Renner konnte schließlich ein positives Fazit ziehen. Es sei höchste Zeit geworden, dass man den JubilĂ€umswandertag abhalten konnte. Sein Dank galt seinem 30-köpfigen Helferteam. Es habe beste Arbeit geleistet. FĂŒr BĂŒrgermeister Hermann Falk hatte er eine Überraschung parat. Als Danke fĂŒr die erneute Übernahme der Schirmherrschaft ĂŒberreichte er ihm (neben einem Brotzeitteller) als JubilĂ€umsgeschenk eine „Originalplakette in Gold“ vom „1. Hirschauer Volksmarsch“ am 10./11. Juli 1971. Sie bekamen damals alle, die die 24 km-Strecke bewĂ€ltigten. Das Stadtoberhaupt dankte dafĂŒr mit herzlichen Worten. Die Plakette werde einen Ehrenplatz in seinem Amtszimmer bekommen. Falk voll des Lobes fĂŒr die Streckenwahl. Unterwegs habe er sich immer wieder gedacht, dass man sich der Schönheit der Heimat oft viel zu wenig bewusst sei. Sein Dank galt dem gesamten Helferteam. Besondere Anerkennung verdiene Manfred Kindzorra. Er leiste nicht nur beste Arbeit als Vereins-Wanderwart, sondern auch als Wanderbeauftragter der Stadt. In dieser Funktion gehe oder fahre er regelmĂ€ĂŸig die Wanderwege im Stadtbereich ab und kontrolliere deren Beschilderung. Außerdem erarbeite er immer wieder neue TourenvorschlĂ€ge. Der Wanderverein leiste mit dem Wandertag einen wertvollen Beitrag zur StĂ€rkung der Heimatverbundenheit und sei ein wichtiger WerbetrĂ€ger fĂŒr Hirschau. Im Gleichklang mit Vorstand Christian Renner hoffte er, dass die Tradition der Hirschauer Volkswandertage weiter fortgesetzt werden könne.

Eine Überraschung hatte Vorstand Christian Renner (3.v.l.) fĂŒr BĂŒrgermeister Hermann Falk (4.v.l.) parat. Als Danke fĂŒr die Übernahme der Schirmherrschaft ĂŒberreichte er ihm (neben einem Brotzeitteller) eine „Originalplakette in Gold“ vom „1. Hirschauer Volksmarsch“ am 10./11. Juli 1971. Sie bekamen damals alle, die die 24 km-Strecke bewĂ€ltigten. Mit im Bild v. l.: Schatzmeisterin Carmen Renner, 2. Vorstand Dominik Pentner, v. r.: SchriftfĂŒhrerin Christa Kindzorra und Wanderwart Manfred Kindzorra. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Eine Überraschung hatte Vorstand Christian Renner (3.v.l.) fĂŒr BĂŒrgermeister Hermann Falk (4.v.l.) parat. Als Danke fĂŒr die Übernahme der Schirmherrschaft ĂŒberreichte er ihm (neben einem Brotzeitteller) eine „Originalplakette in Gold“ vom „1. Hirschauer Volksmarsch“ am 10./11. Juli 1971. Sie bekamen damals alle, die die 24 km-Strecke bewĂ€ltigten. Mit im Bild v. l.: Schatzmeisterin Carmen Renner, 2. Vorstand Dominik Pentner, v. r.: SchriftfĂŒhrerin Christa Kindzorra und Wanderwart Manfred Kindzorra.

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