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Nachricht vom 18.10.2022 Rathaus

Sicherung des Ãœberschwemmungsgebiets des Krumbachs

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Der Klimawandel ist in vollem Gange. Ein Anzeichen dafür sind die in immer kürzeren Zeitabständen auftretenden Hochwässer. Die Hochwassergefahr wurde in den vergangenen Jahren unterschätzt, es wurden in den natürlichen Hochwasserrückhalteräumen Straßen, Gewerbegebiete und Siedlungen angelegt. Der Gesetzgeber hat ein Hochwasserschutzgesetz erlassen, dessen Ziel es ist, die Verbauung gewässernaher Flächen zu verhindern, den Flüssen mehr Rückhalteflächen zu erhalten und Schadenspotentiale zu mindern.

Die Behörden wurden verpflichtet Überschwemmungsgebiete festzusetzen und zwar an allen Gewässern an denen einmal in 100 Jahren ein Hochwasserereignis zu erwarten ist. Das Wasserwirtschaftsamt Weiden hat nun für den Krumbach im Gebiet der Stadt Hirschau und der Gemeinden Freudenberg und Kümmersbruck eine Berechnung durchgeführt und das Überschwemmungsgebiet eines 100jährlichen Hochwassers berechnet. Das Landratsamt Amberg-Sulzbach in den nächsten Wochen dieses Überschwemmungsgebiet vorläufig sichern.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 25.Oktober um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Immenstetten werden Fachleute des Wasserwirtschaftsamtes Weiden und des Landratsamtes Amberg-Sulzbach die fachlichen und rechtlichen Voraussetzungen der vorläufigen Sicherung für den Bereich des Krumbachs in der Stadt Hirschau und der Gemeinde Freudenberg erläutern und Fragen interessierter Bürger beantworten. Für Kümmersbruck wird im Oktober eine eigene Infoveranstaltung stattfinden.

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