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Nachricht vom 18.03.2022 Sonstiges

Besuch am Wertstoffhof in Hirschau

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Zurzeit besch├Ąftigen wir uns in unserer Einrichtung ja mit dem Thema: M├╝ll ÔÇô M├╝ll vermeiden ÔÇô M├╝ll trennen ÔÇô M├╝ll recyceln

Heute haben wir mit unseren Krippen- und Kindergartenkindern den Wertstoffhof in Hirschau besucht. Herr Stephan Schwarzenberger vom Abfallwirtschaftsamt in Amberg hatte sich mit uns verabredet.

Bereits auf dem Weg dorthin, fiel den Kindern der

zahlreiche M├╝ll, bzw. Abfall auf unserer Strecke auf.

Viele Zigarettenstummel auf dem Gehweg, Papierfetzen

und Plastikt├╝ten in den B├╝schen u.v.m.

Wir hatten in den letzten Tagen versucht, die Kinder f├╝r

dieses Thema mit Geschichten, Liedern, Bilderb├╝chern

und aktivem Tun, zu sensibilisieren. Leider mussten wir auch feststellen, dass die Kinder vor Vorfreude und Energie gar nicht mehr auf den Stra├čenverkehr achteten. Das m├╝ssen wir auf jeden Fall noch ├╝ben!

Wir stellten fest, wenn wir unsere Abf├Ąlle alle getrennt sammeln w├╝rden und zum Wertstoffhof bringen, damit sie weiterverarbeitet, bzw. recycelt werden k├Ânnen, w├Ąren die Restm├╝lltonnen eigentlich fast leer. Deshalb haben die Kinder als Hausaufgabe bekommen, heute in ihre M├╝lltonnen und Abfalleimer zu Hause zu schauen, was sich darin alles befindet. Wer es sogar auf ein Blatt Papier aufmalen m├Âchte, kann dies gerne tun.

Wir haben gelernt: > was wir alles trennen und sammeln k├Ânnen

> wie wir Folien von Mischkunststoffen unterscheiden

> Kunststoffbecher m├╝ssen nur l├Âffelrein sein

> was Getr├Ąnkeverbund ist (z.B. Milch- und Saftt├╝ten)

> Aluminium wird oft f├╝r Tiernassfutterbecher verwendet

> Styropor wird in K├╝gelchen zerlegt und neu verarbeitet

Glas ist viel besser als Kunststoff, man kann es fast zu 100 Prozent wiederverwenden.

Wir unterscheiden zwischen Braun-, Wei├č- und Gr├╝nglas ÔÇô was tun wir mit einer blauen Flasche? Die kommt zum Gr├╝nglas. Zerbrochene Trinkgl├Ąser

geh├Âren jedoch in den Restm├╝ll. ├ťbrigens, auch Dosen werden

am Wertstoffhof gesammelt.

Wir hatten alte Batterien aus dem Kindergarten mitgebracht.

Diese durften wir in den entsprechenden Beh├Ąlter geben.

Au├čerdem sahen wir einen riesigen Altmetallcontainer ÔÇô voll mit Schrott!

Dann kamen wir zum Biom├╝ll. Hier wussten einige Kinder sehr gut Bescheid! Manche von ihnen haben sogar einen eigenen Kompost zu Hause. Wir im Kindergarten sammeln den Bioabfall am Brotzeittisch in einer gr├╝nen Dose.

Herr Schwarzenberger hat uns extra einen

kostenlosen Bioabfallbeh├Ąlter mit entsprechenden

verrottbaren T├╝ten f├╝r unseren Gruppenraum mitgegeben.

Sehr interessant fanden die Kinder den Elektro-Schrott. Hier konnten sie viele Dinge wiederfinden, welche sie von zu Hause bereits kennen.Wie zum Beispiel Staubsauger, Kaffeemaschine, F├Âhn, Fernseher, Waschmaschine und viele andere. Sie entdeckten sogar ein Telefon, das gleiche, wie in unserer Puppenwohnung.

Wir schauten uns dann noch kurz den Sperrm├╝llcontainer, den Container f├╝r gr├Â├čeren Plastikabfall und die im Boden versenkten Container f├╝r Gr├╝nabf├Ąlle an. Dann war es aber auch genug. Die Konzentrationsf├Ąhigkeit war ersch├Âpft, der Kopf vom vielen Denken voll.

Deshalb verabschiedeten wir uns von Herrn Schwarzenberger mit einem Dankesch├Ân. Er schenkte wiederum jedem Kind eine Stofft├╝te und einen Trinkbecher!

NAT├ťRLICH WIEDERVERWENDBAR!

 - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz

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Bilder / Fotos

Foto: Werner Schulz