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Nachricht vom 18.03.2021 Rathaus

In Weiher Feuerwehr/Gemeinschaftshaus geplant

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Besonders die Resterschlie├čung des Baugebiets Hirschau Ost lie├č die K├Âpfe im Bau- und Umweltausschuss de Hirschauer Stadtrats rauchen. In Weiher soll ein kombiniertes Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus entstehen, erste Pl├Ąne wurden vorgestellt.

Den ersten Entwurfsplan f├╝r die Kombination aus Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus stellte Architekt Johann Ernst vor. Um auch wieder einen Treffpunkt im Ort zu schaffen soll der Kameradschafts- und Unterrichtsraum der Feuerwehr gr├Â├čer gestaltet und mit einer K├╝che ausgestattet werden. Zudem wird dieser Raum einmal abteilbar. Die Fahrzeughalle sei gemauert, der Verbindungstrakt mit den Umkleiden und der Mehrzweckraum in Holzbauweise ausgef├╝hrt, erl├Ąuterte der Architekt. Mehrkosten entstehen, da das Geb├Ąude durch seine Lage im Bereich einer Flutmulde des Ehenbachs angehoben werden muss um vor Hochwasser sicher zu sein. Nachdem es in Weiher kein Gasthaus mehr gibt, sahen alle Fraktionen die Notwendigkeit f├╝r den Gemeinschaftsbereich, wie er auch schon in anderen Ortsteilen geschaffen wurde.

Nachdenklich machte die R├Ąte die gesch├Ątzte H├Âhe der Baukosten in H├Âhevon 973.000 Euro bei bislang nur 50000 Euro in Aussicht gestellter F├Ârderung nach dem Raumprogramm f├╝r Feuerwehren. Wenn der B├╝rgermeister nicht weitere Zuschussm├Âglichkeiten auftun kann, bleibt der Rest am Stadthaushalt h├Ąngen. Allerdings sagten die Weiherer zu mit Eigenleistung die Kosten senken zu wollen. ├ťberlegt wird auf das Geb├Ąude eine Photovoltaikanlage aufzubringen. ├ťber die Dorferneuerung sei eine F├Ârderung erhofft worden, was aber erst ab 2027 fr├╝hestens m├Âglich w├Ąre und damit zu sp├Ąt, informierte 1.B├╝rgermeister Hermann Falk

Lange diskutiert wurde ├╝ber einen Bauwunsch auf einem zwar im Bebauungsplan Hirschau Ost befindlichen Grundst├╝ck, das aber noch nicht erschlossen ist, wie neun weitere Parzellen dort. Nachdem bei der Erschlie├čung vor Jahrzehnten kein Bauinteresse der Eigent├╝mer bestand verzichtete man auf die Erschlie├čung des Bereichs. Jetzt gibt es Bauinteresse bei einer Parzelle und zudem starkes Interesse an Bauland in Hirschau. Die Ingenieurinnen Maria Martin Illan und Svenja Bischof von den Seu├č Ingenieuren stellten drei Erschlie├čungsvarianten vor. Eine provisorische mit Kosten von 77.000 Euro, eine Teilerschlie├čung mit ca. 292.000 Euro und die Vollerschlie├čung aller Parzellen mit 977.000 Kosten.

Die Kosten f├╝r das Provisorium m├╝sste die Stadt tragen, die beiden anderen Varianten seien umlagef├Ąhig auf die Anlieger f├╝r die Anteile des Stra├čen und Wegebaus erl├Ąuterte Bauamtsleiter Martin Beck. Das hie├če auch die Eigent├╝mer der Grundst├╝cke, die zwar erschlossen aber nicht bebaut w├╝rden, m├╝ssten mit zahlen, da ein g├╝ltiger Bebauungsplan bestehe. Die provisorische Variante schied nach kurzer Diskussion aus.

Die R├Ąte schlugen Gespr├Ąche mit den Eigent├╝mern vor. Vielleicht bestehe ja nach Erschlie├čung doch Bauinteresse oder Verkaufsbereitschaft, die Fl├Ąchen w├╝rden dadurch aufgewertet. Alle waren einig, dass versucht werden solle, den Bauwunsch m├Âglich zu machen, wenn irgendwie m├Âglich im Einvernehmen mit den anderen betroffenen Grundst├╝cksbesitzern.

Im BRK ÔÇôAltenheim wird derzeit der Bereich in dem sich fr├╝her die Tagespflege befand umgebaut. Das Landratsamt wird davon in Kenntnis gesetzt um den erforderlichen Brandschutz und andere Vorgaben zu pr├╝fen. Die weiteren privaten Bauantr├Ąge wurden einstimmig bef├╝rwortet und werden zur Pr├╝fung ans Kreisbauamt weiter geleitet.

Das kombinierte Feuerwehr und Gemeinschaftshaus in Weiher von vorn. Rechts  die Garage f├╝r das Feuerwehrfahrzeug, Mitte Sanit├Ąr und Umkleiden, links Gemeinschaftshaus. - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Das kombinierte Feuerwehr und Gemeinschaftshaus in Weiher von vorn. Rechts die Garage f├╝r das Feuerwehrfahrzeug, Mitte Sanit├Ąr und Umkleiden, links Gemeinschaftshaus.

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Foto: Gerhard Fleischmann