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Nachricht vom 05.03.2021 Rathaus

Knappe Plätze und Baumängel bei den Kindergärten

Ehrenb√ľrger Klaus Conrad zum 85.Geburtstag gratuliert

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  1.B√ľrgermeister Hermann Falk war es ein Anliegen Dem Hirschauer Unternehmer und Ehrenb√ľrger Klaus Conrad zu Beginn der j√ľngsten Stadtratssitzung zu seinem 85.Geburtstag im Namen des Stadtrats und aller B√ľrger der Stadt zu gratulieren. In seiner Laudatio sprach Falk von einer gro√üen unternehmerischen Leistung Conrads, gepaart mit gro√üz√ľgigem Engagement im sozialen Bereich, in der Sportf√∂rderung und zugunsten seiner Heimatstat Hirschau. Es ehrt uns alle, dass Klaus Conrad ein Hirschauer ist schloss Falk seine Worte unter dem Beifall des Stadtrats.

Am Ortsrand von Massenricht m√∂chte die Schreinerei Fellner ihr Firmengel√§nde gro√ür√§umig Richtung Tr√§glhof erweitern. Dazu waren Stellungnahmen und Anregungen der Tr√§ger √∂ffentlicher Belange und der B√ľrger abgefragt worden. 15 von 33 Fachstellen meldeten r√ľck, aus der B√ľrgerschaft kamen keine Anregungen. Landschaftsarchitekt Siegfried L√∂sch erl√§uterte das Beteiligungsergebnis. Die Einwendungen und Vorschl√§ge werden gr√∂√ütenteils in den Planentw√ľrf eingearbeitet. Lediglich die kritische Ansicht des Sachgebiets Immisionsschutzrecht des Landratsamts machte sich das Gremium bez√ľglich des Trennungsgebots von Wohnbebauung und Gewerbe nicht zu eigen. Hier sah man die verlangten Vorgaben erf√ľllt, zumal die Vorgabe bestehe bei geschlossenen Toren zu arbeiten. Einstimmig erfolgte die Aufstellung des Bebauungsplans ‚ÄěGewerbegebiet Massenricht‚Äú mit √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans, der dann ausgelegt wird. B√ľrger und Fachstellen k√∂nnen nochmals Anregungen vorbringen.

Die Entscheidung √ľber eine Vergaberichtlinie f√ľr st√§dtische Baupl√§tze wurde abgesetzt, da alle Fraktionen weiteren internen Beratungsbedarf anmeldeten. Dann galt es die Grundst√ľckspreise f√ľr das neue Baugebiet ‚ÄěAn der Schulstra√üe‚Äú fest zu legen. Die stellvertretende Leiterin der K√§mmerei Katrin Falk erl√§uterte die Berechnung. F√ľr den Grunderwerb errechnen sich pro Quadratmeter anteilig 66,03 Euro, dazu kommen nach Kostenvoranschlag kalkulierte Erschlie√üungskosten von 49,98 Euro, so dass der Gesamtpreis bei 117 Euro liegt, lediglich drei Euro mehr wie vor sechs Jahren beim benachbarten Baugebiert ‚ÄěSonnenstra√üe‚Äú. Dort waren nach Preisfestsetzung √ľberraschend weitere Kosten aufgetreten, die bei der Stadt h√§ngen geblieben waren. G√ľnther Amann schlug deshalb vor bei den Erschlie√üungskosten mit Vorbehalt zu arbeiten. Dem Schlossen sich alle an, so dass es bei au√üerplanm√§√üigen Steigerungen bis zu10 Prozent mehr, 5 Euro pro Quadratmeter werden k√∂nnen, ein dar√ľber hinaus gehenden Risiko verbleibt bei der Stadt. Bestehenden Familienabschl√§ge gehen noch ab. So bleibt f√ľr die Interessenten die Sicherheit in der Finanzierung erhalten und die Stadt hat einen Puffer eingebaut. Peter Leitsoni fragte nach, warum der Punkt √∂ffentlich behandelt werde, Tobias Meindl begr√ľ√üte das, man m√ľsse transparent arbeiten, auch die Verwaltung sah keine Geheimhaltungsgr√ľnde.

Eine l√§ngere Diskussion entspann sich dann zur Situation der Hirschauer Kinderg√§rten und Kinderkrippen. Katrin Falk erl√§uterte, dass nach den bisherigen Anmeldungen die Platzzahlen samt genehmigter √úberschreitungen ausgereizt seien, Kinder mit erh√∂htem Bedarf seien da noch nicht ber√ľcksichtigt. Es sei damit zu rechnen, dass die Pl√§tze wohl nicht reichen w√ľrden. Zudem sei das Dach im Antonius-Kindergarten undicht und m√ľsse saniert werden. Auch ein Anbau dort sei angedacht. Angesprochen wurde auch dass der Standort des Kindergarten St. Wolfgang wegen der Verkehrslage, der fehlenden M√∂glichkeit erweitern zu k√∂nnen und des Alters Ver√§nderungen oder einen anderen Standort brauche. Schlie√ülich waren alle einig, dass das Beste sei, eine Gesamtkonzeption zu erarbeiten.

Dennoch m√ľsste f√ľr die absehbare Knappheit und die wohl w√§hrend der Reparaturen notwendige Auslagerung des Antoniuskindergartens eine schnelle L√∂sung eventuell mit Containern her m√ľsste. Johanna Erras Dorfner schlug vor die Hausmeisterwohnung der Schule dort in den Marienkindergarten einzugliedern was neuen Platz bringe. Kindertageseinrichtungen seien heutzutage ein wichtiger Standortfaktor stellte Christian Feja, fest, da m√ľsse man Tempo machen. Hans-J√ľrgen Sch√∂nberger stellte fest, das Angebot sei in Hirschau immer sehr gut gewesen, so solle es auch bleiben, man k√∂nnte ja die Standortfrage des Wolfgangkindergartens auch nach der Schulsanierung kl√§ren.. Florentin Siegert stellte fest man brauche zuerst eine √úbergangsl√∂sung aber m√ľsse auch ein Konzept erarbeiten. Eventuell bis nach der Schulsanierung zu warten, was wohl 2025 sein werde, hielt Josef Birner f√ľr eindeutig zu lang. Allerdings seien auch die finanziellen insbesondere die F√∂rderm√∂glichkeiten auszuloten herrschte Einigkeit. So wurde die Verwaltung beauftragt eine √úbergangsl√∂sung zu erarbeiten. Zur Erarbeitung des Konzeptes sollen Tr√§ger Personal und Elternvertreter einbezogen werden.



Die Stadt ist zu einer Ausschreibung zur Strombeschaffung verpflichtet. Mehrheitlich einigte man sich darauf die Lieferung von √Ėkostrom anbieten zu lassen.

Einstimmig wurde die Bestellung von Marco Horn zum Standesbeamten bef√ľrwortet.



G√ľnther Amann fragte nach wie weit die Aufbringung einer Photovoltaikanlage auf das Gemeinschaftshauses in Steiningloh fortgeschritten sei, schnelle Umsetzung sei notwendig. 1.B√ľrgermeister Hermann Falk informierte, die Planung f√ľr ein Gesamtkonzept zu allen st√§dtischen Geb√§uden sei vergeben sei, Steiningloh werde m√∂glichst vorgezogen.

Auf Anfrage von Peter Leitsoni erläuterte Bauamtsleiter Martin Beck, dass die Umsetzung der beabsichtigten E-Ladesäulen in der Innenstadt schwieriger sei als gedacht, man sei in Gesprächen. Christian Feja fragte nach ob die E-Säule bei der Schule noch nutzbar sei, was bejaht wurde. Dann solle man diese auch ausschildern und das Schild, das die Zufahrt verbiete, entfernen.

Leitsoni forderte mehr Bewegung beim Projekt des Radwegs von Hirschau nach Amberg. Man habe ein eigentlich gut fahrbares St√ľck geteert, sonst sei nichts passiert, die Strecke weiter nach Steiningloh sei enorm wichtig. Dort liefen Planungen erg√§nzte der B√ľrgermeister.

Rudolf Wild verwies auf die Leserbriefe wegen der schlechten Stra√üenverh√§ltnisse in der Sch√∂nbrunnerstra√üe und auf der Staatsstra√üe vor Gro√üsch√∂nbrunn. Der 1.B√ľrgermeister brachte von einem Gespr√§ch in Freihung mit dem Stra√üenbauamt, bei dem auch MdL Harald Schwarz anwesend war, keine guten Nachrichten mit. Dier M√§ngel seien bekannt. In der Sch√∂nbrunnerstra√üe sei in Teilen der Gehweg deutlich zu schmal und auch Wasser und Kanal wohl teilweise zu erneuern. Diese Kosten in Millionenh√∂he k√§men auf die Stadt zu, lediglich f√ľr die Stra√üe sei der Staat zust√§ndig. Seitens des Staatlichen Bauamts g√§be es derzeit keine Planungen.

Beim maroden Stra√üenst√ľck kurz vor Gro√üsch√∂nbrunn sei das letzte St√ľck zwischen dem Wald und dem Ortseingang wohl umsetzbar mehr derzeit nicht, weil die Stra√üenf√ľhrung ver√§ndert werden m√ľsse und es da Probleme gebe. Auch die Finanzierung des Staatsstra√üen-Projekts sei nicht einfach. Bei einer Bundesstra√üe w√§re es wohl leichter. Johanna Erras-Dorfner wollte wissen ob geplant sei die Stra√üe von Krickelsdorf zur B 299 zu verbessern. Dort sei ausgebessert worden so der B√ľrgermeister, alles √ľbrige sei offen.

Wie ein Fleckenteppich, rissig und holprig pr√§sentiert sich der Stra√üenbelag auf dem etwa zwei Kilometer langen Teilst√ľck der Staatsstra√üe von Hirschau kurz vor Gro√üsch√∂nbrunn
 
 - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Wie ein Fleckenteppich, rissig und holprig pr√§sentiert sich der Stra√üenbelag auf dem etwa zwei Kilometer langen Teilst√ľck der Staatsstra√üe von Hirschau kurz vor Gro√üsch√∂nbrunn

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Foto: Gerhard Fleischmann
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