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Nachricht vom 17.12.2020 Vereine

Lions spenden Atemschutzhelm

Amberg-Sulzbach (Bericht von Uschald-PR Amberg )  Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro ermöglicht der Lions-Club Amberg-Sulzbach dem St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg den Ankauf eines weiteren Atemschutzhelms fĂŒr den Einsatz bei Covid-19-Patienten im Isolationsbereich und in der Notaufnahme.

Das Herz des GerĂ€ts ist eine GeblĂ€se-Einheit, die mit einem GĂŒrtel um die HĂŒfte getragen wird. Die Luft wird dabei ĂŒber P3 Filter (vergleichbar der höchsten Filterklasse bei Gesichtsmasken FFP3) im entsprechenden Kopfteil (Helm oder Haube) bereitgestellt. Über das Kopfteil empfĂ€ngt der TrĂ€ger die Luft nach dem Überdruck Prinzip.

GrĂ¶ĂŸter Vorteil dieser Atemschutzhelme ist, dass die Luftfilterung außerhalb des Gesichts stattfindet und somit keine Atemwegsbehinderung bzw. -erschwerung vorhanden ist. Das Atmen ist bei Belastung daher zu vergleichen mit normalem atmen ohne Masken. FĂŒr die isolierten Patienten hat der Atemschutzhelm den Vorteil, dass sie in dieser schwierigen Zeit der Isolation, zumindest das komplette Gesicht der Pflegekraft sehen können.

Die Intensivstation im St-Anna-Krankenhaus verfĂŒgt nach Angaben der Klinik ĂŒber zehn Betten, die von einem Team mit aktuell 30 PflegekrĂ€ften in Voll- und Teilzeit betreut wird. Die Anzahl der Covid-19-Patienten schwankt. Am Tag der Übergabe der Lions-Spende in Höhe von 1.000 Euro durch ClubprĂ€sident Fritz Kammerer, Hilfswerk-Vorsitzenden Peter RĂŒckerl und Schatzmeister Hans FĂŒrnkĂ€s waren 26 Covid-19-Patienten auf der Iso-Station, vier weitere Covid-19-FĂ€lle sowie ein Verdachtspatient auf Intensiv. Dazu kam noch ein weiterer QuarantĂ€ne-Patient.

Das Krankenhaus verfĂŒgt aktuell fĂŒr die Intensivstation, die Zentrale Patientenaufnahme und fĂŒr die Iso-Station Med. 1 ĂŒber neun Atemschutzhelme mit BelĂŒftungsgerĂ€ten, die laut Personalleiterin Christine Arnold schon dankbar von den jeweiligen Schichtbesetzungen genutzt werden.

FĂŒr Dr. Klaus Nester, Ärztlicher Direktor des Kommunalunternehmens, der sich herzlich bei den Lions fĂŒr die Spende bedankte, ist die zweite Corona-Welle „voll im Rauschen“, wie er sich ausdrĂŒckte. Die Kliniken hĂ€tten sich angesichts steigender Infektionen auf eine hohe Inanspruchnahme vorzubereiten. Dabei sei es ihm wichtig, dass sich die Mitarbeiter bestmöglich vor Ansteckung schĂŒtzen können. Dr. Nester rĂ€umte allerdings ein, dass es fĂŒr das betreuende Personal kein Null-Risiko gebe. Wichtig sei, dass nun sofort der Impfstoff auch in Deutschland verimpft werden kann.

1000 Euro stellte der Lions-Club Amberg-Sulzbach dem St.-Anna-Krankenhaus fĂŒr den Ankauf eines weiteren Atemschutzhelms zur VerfĂŒgung. Von links der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks, Peter RĂŒckerl, Club-PrĂ€sident Fritz Kammerer, der Ă€rztliche Direktor des Hauses, Dr. Klaus Nester, Hilfswerk-Schatzmeister Hans FĂŒrnkĂ€s und Personalleiterin Christine Arnold. Bild: Uschald - Foto von UschaldFoto: Uschald
1000 Euro stellte der Lions-Club Amberg-Sulzbach dem St.-Anna-Krankenhaus fĂŒr den Ankauf eines weiteren Atemschutzhelms zur VerfĂŒgung. Von links der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks, Peter RĂŒckerl, Club-PrĂ€sident Fritz Kammerer, der Ă€rztliche Direktor des Hauses, Dr. Klaus Nester, Hilfswerk-Schatzmeister Hans FĂŒrnkĂ€s und Personalleiterin Christine Arnold. Bild: Uschald

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