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Nachricht vom 26.10.2020 Sonstiges

Kindergarten-Apfelernte ergibt k├Âstlichen Saft in rauen Mengen

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Die Obstb├Ąume im Garten des Marienkindergartens haben heuer reichlich Fr├╝chte getragen. Wie man aus der Apfelernte 161 Liter Saft gewinnt, erfuhren die Kinder beim Besuch im Obstverwertungsstadel des Obst- und Gartenbauvereins.

F├╝r die Leiterin Christa Bauer, ihr Team und ihre Krippen- und Kindergartenkinder gilt die Devise, dass man sich von der Corona-Pandemie die Laune nicht vermiesen l├Ąsst und man unter dem Jahresthema ÔÇ×Trotz AbstandÔÇŽso eng, wie noch nieÔÇť sehr viele p├Ądagogische Projekte durchf├╝hren, wie z.B. die Apfelsaftaktion. Unabdingbar war dabei das Einhalten des Rahmen-Hygieneplans Corona des Landesamtes f├╝r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Die Apfelsaftaktion dr├Ąngte sich heuer f├Ârmlich auf, konnte man doch von den Obstb├Ąumen in der Au├čenanlage des Kindergartens gro├če Mengen ernten. Mit den selbstgeernteten Birnen wurden gemeinsam in den Gruppen Birnenkuchen gebacken. Die ├äpfel sollten anders verwendet, n├Ąmlich zu Saft verarbeitet werden. Flei├čige Eltern ├╝bernahmen das Waschen der Flaschen, das Ernten und Wiegen der ├äpfel sowie deren Transport zur Obstverwertung in der Wolfgang-Dro├čbach Stra├če. Die Kinder hatten einen weiten Weg von der Josefstra├če bis zum Obstverwertungsstadel zur├╝ckzulegen, dies noch dazu bei schlechtem Wetter. Die Kleinsten wurden von den P├Ądagoginnen mit dem Buggy geschoben.

Am Ziel wurden sie alle von Roland Maier, dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins empfangen. Mit ihm erwartete das Apfelsaft-Abf├╝llteam mit Irmgard Sellmeyer, Maria Maier und Irene Schwinger die neugierigen G├Ąste. Dann lauschten die aufmerksam den Ausf├╝hrungen von Roland Maier. Gleicherma├čen geduldig wie kindgem├Ą├č erkl├Ąrte er das Prozedere, wie aus den ├äpfeln Saft gemacht wird ÔÇô beginnend mit der Anlieferung der ├äpfel ├╝ber das Wiegen bis hin zum Transport auf dem F├Ârderband, das die ├äpfel zum Waschen, Zerkleinern und schlie├člich zur Presse bef├Ârdert. Alle durften einen Blick in die gro├čen mit Saft gef├╝llten Kessel werfen. Im Abf├╝llraum erkl├Ąrte Roland Maier das Abf├╝llen des Saftes und zeigte die Filter, die am Ende f├╝r den klaren Saft sorgen. Dieser werde zum Teil in Beutel gef├╝llt, der Marien-Kindergarten-Apfelsaft allerdings in Flaschen. Diese, so Maier, m├╝ssten zuerst mit einer Flaschenspindel erhitzt werden, damit sie bei kalten Au├čentemperaturn beim Einf├╝llen des hei├čen Saftes nicht platzen. KiTa-Leiterin Christa Bauer bedankte sich beim Obst- und Gartenbauvereinsteam mit einer selbstbedruckten, mit Schokolade gef├╝llten Apfeltasche f├╝r den informativ, interessant und abwechslungsreich gestalteten Besuch.



Wegen der Hygienevorschriften konnten die Kinder ÔÇ×ihren ApfelsaftÔÇť nicht vor Ort kosten, sondern erst bei ihrer anschlie├čenden Brotzeit im Kindergarten. Bei den Tischgespr├Ąchen der Kinder stellte sich heraus, dass sich einige von ihnen gar nicht vorstellen konnten, dass man Apfelsaft auch zu Hause selbst herstellen kann und dieser sogar ges├╝nder ist als viele gekaufte S├Ąfte, die sehr viel Zucker und andere Zutaten enthalten. F├╝r Christa Bauer und ihre Kolleginnen war dies ein Beleg daf├╝r, wie wichtig es ist, dass Kinder den Gedanken der Nachhaltigkeit und der Nutzung nat├╝rlicher Ressourcen verinnerlichen.

Roland Maier (Bildmitte), der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, erkl├Ąrte den M├Ądchen und Jungen des Marienkindergartens das Prozedere der Saftherstellung vom Anliefern der ├äpfel ├╝ber das Pressen bis hin zum Abf├╝llen. Links im Bild: KiTa-Leiterin Christa Bauer.

 - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Roland Maier (Bildmitte), der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, erkl├Ąrte den M├Ądchen und Jungen des Marienkindergartens das Prozedere der Saftherstellung vom Anliefern der ├äpfel ├╝ber das Pressen bis hin zum Abf├╝llen. Links im Bild: KiTa-Leiterin Christa Bauer.

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