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Nachricht vom 23.08.2020 Kirchen

PfarrsekretÀrin in Ruhestand verabschiedet

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Knapp zehn Jahre erfĂŒllte Veronika Forster mit absoluter ZuverlĂ€ssigkeit und vorbildlicher Umsicht ihre Aufgabe als PfarrsekretĂ€rin der Stadtpfarrei MariĂ€ Himmelfahrt. In diesen Tagen wurde sie in den verdienten Ruhestand verabschiedet. GĂ€be es die Corona-Krise nicht, hĂ€tte es zu ihrem Abschied gewiss einen großen Bahnhof gegeben. Unter den gegebenen UmstĂ€nden konnte an der Verabschiedungsfeier im Pfarrsaal nur eine begrenzte Anzahl von in der Pfarrgemeinde aktiv TĂ€tigen teilnehmen.

Der Feier vorausgegangen war ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Zum Abschluss der Messfeier sagte Pfarrer Johann Hofmann der Neu-RuhestĂ€ndlerin ein herzliches „Vergelt’s Gott fĂŒr all ihren Einsatz und ihre Arbeit.“ Sie habe weit mehr als nur ihre Pflicht getan. Seinen Dank, in den er auch Veronika Forsters Ehemann Klaus mit einschloss, unterstrich er mit dem Überreichen eines Blumenstraußes. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim erwartete das eingeladene GĂ€ste-Dutzend ein liebevoll dekoriertes Ambiente. DafĂŒr hatten die Pfarrgemeinderatsmitglieder Beate Dietrich und Michaela Fellner gesorgt, ebenso wie fĂŒr das kulinarische Angebot mit kreativ garnierten HĂ€ppchen und von Rita Beck frisch gebackenen Köichln.

Dass Pfarrgemeindesratssprecher Laurenz Beck fĂŒr Veronika Forster sehr persönliche Dankesworte fand, kam nicht von ungefĂ€hr. Er erinnerte daran, dass sich beide schon fast 50 Jahre kennen und seit ĂŒber 25 Jahren im Pfarrgemeinderat, dem sie weiterhin angehört, bestens zusammenarbeiten. „Wir verstehen und fast blind!“ Als PGR-Sprecher sei er von ihr immer intensiv unterstĂŒtzt worden. Veronika Forster habe ihm viel Arbeit abgenommen. „Ohne den guten Draht zum PfarrbĂŒro wĂ€re ich manchmal ganz schön hilflos dagestanden.“ KĂŒnftig solle sie es langsamer angehen lassen. Schon der Gedanke, nicht mehr pĂŒnktlich am Arbeitsplatz sein zu mĂŒssen, entschleunige ungemein. FĂŒr den Ruhestand wĂŒnschte er ihr vor allem Gesundheit - eines der höchsten GĂŒter, die es gibt – und Gottes Segen. SelbstverstĂ€ndlich hatte Beck fĂŒr die Ex-PfarrsekretĂ€rin ein PrĂ€sent parat.

Kirchenpfleger Roland Fritsch, auch bekannt als BĂŒhnenakteur des Festspielvereins, bewies seine schauspielerischen QualitĂ€ten und strapazierte die Lachmuskeln der GĂ€ste. Ein ruhiger Job war es demnach nicht, den Veronika Forster zehn Jahre lang ausĂŒbte. Vielmehr ging es ziemlich rund im PfarrbĂŒro. Telefonanruf folgte auf Telefonanruf, dazwischen bat Mesner Alfons Flor wiederholt um Rat und Hilfe, die Reinemachefrau kam auch in die Quere und schließlich wollte eine betagte Pfarrangehörige eine hl. Messe fĂŒr einen lieben Verstorbenen bestellen. Das Fritsch-Solo wurde dementsprechend mit reichlich Beifall bedacht.

Veronika Forster bedankte sich bei allen Anwesenden fĂŒr die harmonische Zusammenarbeit wĂ€hrend ihrer Amtszeit. Diese habe entscheidend mitgeholfen, dass sie ihre Arbeit gerne gemacht habe. Ein herzliches Dankeschön galt allen, die an der Vorbereitung und Gestaltung ihrer Abschiedsfeier mitgewirkt haben.

Knapp zehn Jahre erfĂŒllte Veronika Forster mit absoluter ZuverlĂ€ssigkeit und vorbildlicher Umsicht ihre Aufgabe als PfarrsekretĂ€rin. In diesen Tagen wurde sie in den verdienten Ruhestand verabschiedet. V. l.: PGR-Sprecher Laurenz Beck, Diakon Richard Sellmeyer, Veronika Forster, Pfarrer Johann Hofmann und Kirchenpfleger Roland Fritsch. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Knapp zehn Jahre erfĂŒllte Veronika Forster mit absoluter ZuverlĂ€ssigkeit und vorbildlicher Umsicht ihre Aufgabe als PfarrsekretĂ€rin. In diesen Tagen wurde sie in den verdienten Ruhestand verabschiedet. V. l.: PGR-Sprecher Laurenz Beck, Diakon Richard Sellmeyer, Veronika Forster, Pfarrer Johann Hofmann und Kirchenpfleger Roland Fritsch.

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