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Nachricht vom 30.06.2020 Kultur & Feste

Corona-Pandemie verhindert Weiherer Kirwa

Weiher (Bericht von Werner Schulz)  Am ersten Juli-Wochenende geht es Jahr für Jahr heiß her in der am Fuße des Rotbühl

gelegenen Ortschaft Weiher. Dann feiern die Weiherer ihre Kirwa. Ihre Tradition reicht weit

zurück – bis zum Juli 1838, als die Dorfkirche Mariä Opferung durch Weihbischof Bonifatius

eingeweiht wurde. Die entsprechende Urkunde wurde bei der letzten Renovierung im Jahr

1995 durch Zufall im Altarstein des Hochaltars gefunden. Seit 2009 wird das Brauchtumsfest

gemeinsam von der Freiwilligen Feuerwehr und den „Weiherer Kirwaleit“ ausgerichtet. Die

Verantwortlichen haben sich schweren Herzens entschieden, aufgrund der Corona-Pandemie

heuer auf den weltlichen Teil des Kirchweihfestes zu verzichten.

Stattfinden soll dagegen der Festgottesdienst. Stadtpfarrer Johann Hofmann wird ihn am

Sonntag, 5. Juli, um 9 Uhr auf dem Weiherer Sportplatz zelebrieren. Inzwischen ist das

Abhalten von Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen unter Einhaltung des

Mindestabstandes von 1,5 Metern und Beachtung der Maskenpflicht erlaubt. Auf dem

Sportplatz werden die Plätze ausgewiesen sein. Bei schlechtem Wetter entfällt die hl. Messe.

Die Messintention wird dann um 10.30 Uhr bei der Messfeier in der Stadtpfarrkirche Mariä

Himmelfahrt mitgedacht.

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