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Nachricht vom 26.06.2020 Kirchen

14 Tonnen Altpapier verladen

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Seit 1981 ist sie eine Erfolgsstory und platzt jedes Jahr mehrmals aus allen NĂ€hten – die im Obstverwertungsstadel an der Wolfgang-Droßbach-Straße untergebrachte Altkleider- und Altpapiersammelstelle der Kolpingfamilie. Am Samstag wurde sie wieder gerĂ€umt.

In die Sammelstellenchronik wird die samstĂ€gliche RĂ€umaktion gewiss als eine „ganz besondere“ eingehen, geprĂ€gt von der Corona-Pandemie und den wegen ihr veranlassten Hygienemaßnahmen. Es war die erste und bislang einzige RĂ€um- und Verladeaktion, bei der die freiwilligen Helfer Schutzmasken tragen und beim Arbeiten auf das Einhalten des Mindestabstands achten mussten. Vorstand Siggi Schorner war zudem gehalten, die Anzahl der Helfer auf eine Mindestzahl zu beschrĂ€nken.

Ein dutzend KolpingbrĂŒder, die sich vorab anmelden mussten, machte sich am frĂŒhen Morgen an die Arbeit. Das Helferteam wurde gleich mit einer zweiten Besonderheit konfrontiert, deren Ursache ebenfalls in der Corona-Pandemie liegt. Aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus ist der Markt fĂŒr gebrauchte Kleider zusammengebrochen. Die Sortierbetriebe, in denen gut erhaltene StĂŒcke von schlechten getrennt werden, machen Kurzarbeit oder sind ganz geschlossen. Daher galt es ausschließlich die 14 Tonnen Altpapier zu verladen, die seit der letzten Stadelleerung am 12. Oktober 2019 angeliefert worden waren – eine beachtliche Menge, wenn man bedenkt, dass die Sammelstelle wĂ€hrend der letzten drei Monate geschlossen war und erstmals am 6. Juni wieder geöffnet wurde. Die mit Altkleidern und Textilien gefĂŒllten SĂ€cke verblieben dagegen im Stadel. Sie sollen bei der nĂ€chsten Leerung mitgenommen werden. Diese ist nach Aussage von Siggi Schorner fĂŒr Ende August geplant. Eine endgĂŒltige Vereinbarung mit der Entsorgungs- und Recyclingfirma Wittmann kann jedoch erst Ende Juli getroffen werden. Schorner: „Wir haben zwar eine Abnahmeoption, aber gewiss ist das nicht!“

Derzeit gehe man davon aus, dass die Sammelstelle jeden Samstag von 10 bis 11.30 Uhr geöffnet ist. Angenommen werden Altkleider und Textilien (verpackt in SĂ€cken) und gebĂŒndeltes Altpapier (keine Kartonagen, keine BĂŒcher, keine Schuhe). Bei der Abgabe der Altwaren ist streng auf die Abstandsregeln und anderen Vorschriften zu achten. Auf keinen Fall dĂŒrfen die Lieferanten den Stadel betreten.

In die Sammelstellenchronik der Kolpingsfamilie wird die RĂ€umaktion vom vergangenen Samstag gewiss „als eine besondere“ eingehen, geprĂ€gt von der Corona-Pandemie und den wegen ihr veranlassten Hygienemaßnahmen wie z.B. das Tragen von Schutzmasken.

 - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
In die Sammelstellenchronik der Kolpingsfamilie wird die RĂ€umaktion vom vergangenen Samstag gewiss „als eine besondere“ eingehen, geprĂ€gt von der Corona-Pandemie und den wegen ihr veranlassten Hygienemaßnahmen wie z.B. das Tragen von Schutzmasken.

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