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Nachricht vom 12.02.2020 Politik

Auf die SPD k├Ânnen sich die B├╝rger verlassen.

Burgstall (Bericht von Josef Birner)  ÔÇ×Wir sagen was wir machen und machen das, was wir gesagt sagenÔÇť, so umriss SPD-B├╝rgermeisterkandidat Josef Birner seine politischen Grunds├Ątze bei einer gut besuchten ├Âffentlichen Versammlung zur Kommunalwahl am 15. M├Ąrz im neuen Burgstaller Gemeinschaftshaus. Die Hirschauer Sozialdemokraten bezeichnete er als eine Partei, auf die sich die B├╝rger verlassen k├Ânnten.

Birner lobte ausdr├╝cklich das Engagement der Dorfgemeinschaft beim Bau des neuen Hauses. Dies sei ein Beispiel daf├╝r, wie l├Ąndliche Entwicklung gelingen k├Ânne. Das Grundst├╝ck sei von privater Seite kostenlos zur Verf├╝gung gestellt worden, die Dorfgemeinschaft habe Eigenleistungen in erheblichem Umfang erbracht und der Stadtrat habe das Projekt ├╝ber alle Parteigrenzen hinweg finanziell unterst├╝tzt. Das Gemeinschaftshaus bilde einen Mittelpunkt f├╝r ├Ârtliche Veranstaltungen und Feiern und eine neue Heimat f├╝r die Jugend. Hirschau und gleicherma├čen die Ortsteile voranbringen sei ein kommunalpolitisches Ziel der SPD.

ÔÇ×Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD haben zusammen rund 120 Jahre Stadtratserfahrung, dennoch ist die Liste eine ausgewogene Mischung aus jungen und erfahrenen Kr├ĄftenÔÇť, er├Âffnete Birner die Vorstellungsrunde der Bewerber und freute sich ├╝ber den hohen Frauenanteil im Vergleich zur politischen Konkurrenz. In ihrer pers├Ânlichen Vorstellung betonten Hildegard Gebhardt und Christoph Weih ihr Engagement beim TUS/Wei├če Erde und pl├Ądierten daf├╝r die kommunale Jugendarbeit weiter zu f├Ârdern. F├╝r Claudia Stein ist die Teilhabe ├Ąlterer Mitb├╝rger am ├Âffentlichen Leben ein Anliegen. Sie hielt den Ausbau von behindertengerechten Wegen und Einrichtungen f├╝r wichtig. SPD-Vorsitzender G├╝nther Amann betonte, dass er auch nach 36 Jahren im Stadtrat kein bisschen amtsm├╝de sei und Kommunalpolitik f├╝r eine spannende Sache halte. Beim Klima- und Umweltschutz seien Lippenbekenntnisse zu wenig. N├Âtig seien konkrete Ma├čnahmen, auch um Hirschau an den Klimawandel anzupassen.



In seinen Ausf├╝hrungen schilderte B├╝rgermeisterkandidat Josef Birner mehrere Ma├čnahmen, die dringend seien. Die Sanierung der Schule sei notwendig, aber finanziell ein ÔÇ×gro├čer BrockenÔÇť, der nicht leicht zu stemmen sei. Leider seien die in Aussicht gestellten F├Ârdermittel deutlich zusammen geschmolzen, so dass ein kommunaler Eigenanteil von ca. 6 Millionen Euro zu erwarten sei. Dies treffe Hirschau in einer Phase r├╝ckl├Ąufiger Gewerbesteuern und werde daher zu einem deutlichen Anstieg der Verschuldung f├╝hren.

ÔÇ×Es gibt aber noch weitere Aufgaben, die keinen Aufschub duldenÔÇť, so der B├╝rgermeisterkandidat. F├╝r den Ehenfelder Kindergarten m├╝sse eine dauerhafte L├Âsung gefunden werden. Auf Grund einer gestiegenen Nachfrage nach Krippenpl├Ątzen sei eine weitere Gruppe im Antonius-Kindergarten notwendig, was nicht ohne bauliche Ma├čnahmen zu realisieren sei. Die Ausr├╝stungen und Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren m├╝ssten kontinuierlich erneuert werden, in Weiher stehe der Neubau des Feuerwehrhauses an. Das Hirschauer Feuerwehrgeb├Ąude m├╝sse energetisch saniert werden.



Hitzesommer und Starkregenereignisse der letzten Jahre h├Ątten gezeigt, dass der Klimawandel auch in Hirschau angekommen sei. ÔÇ×Unsere W├Ąlder und Natur haben wir von unseren Eltern geerbtÔÇť, meinte Birner. Beides gelte es f├╝r kommende Generationen zu sch├╝tzen und zu gestalten. Zus├Ątzlich zu staatlichen F├Ârderprogrammen seien daf├╝r kommunale Eigenmittel n├Âtig. Der B├╝rgermeisterkandidat k├╝ndigte entsprechende Antr├Ąge f├╝r den diesj├Ąhrigen Haushalt an.

In der anschlie├čenden Diskussionsrunde sicherte Birner die Unterst├╝tzung bei ├Ârtlichen Problemen zu, beispielsweise beim Bau eines Spielplatzes beim neuen Gemeinschaftshaus. Auch m├╝sse die Vorfahrtsregelung im Kreuzungsbereich eines ├Ârtlichen Radwegs f├╝r die Radfahrer deutlicher werden. Nachbesserungsbedarf sahen mehrere Diskussionsredner bei der Versorgung mit schnellem Internet. F├╝r das Leben und Arbeiten in Burgstall wurde der Ausbau eines Glasfasernetzes als zuverl├Ąssigste L├Âsung erachtet.

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