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Nachricht vom 03.02.2020 Vereine

Gl├╝cklicher Patient dankbar f├╝r Hilfe von Prof. Dausch und Africa Luz

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  ) Der 14. Juni 2006 ist f├╝r Spelatus Ambrose ein denkw├╝rdiges Datum. Prof. Dr. Dieter Dausch f├╝hrte bei ihm erfolgreich eine Hornhaut-OP am linken Auge durch. Dieser Tage trafen sich der dankbare Patient und der zufriedene Operateur wieder.

Als sie sich 2006 das erste Mal begegneten, war der damals 26-j├Ąhrige junge Mann aus Muleba in Tansania auf dem linken Auge fast blind, obwohl er an diesem in einem Hospital in Daressalam bereits operiert worden war. Danach wurden seine Sehprobleme jedoch immer gr├Â├čer. Das operierte Auge bekam eine durch einen Pilz hervorgerufene Entz├╝ndung mit nachfolgender Narbenbildung im Hornhautzentrum. Durch das schlechte Sehverm├Âgen des linken Auges war dieses in eine Schielstellung abgewandert. Infolge der Augenerkrankung war Spelatus Ambrose in Tansania arbeitslos geworden.



Prof. Dr. Dieter Dausch, Gr├╝nder und Vorsitzender der Hilfsorganisation Africa Luz, erfuhr von der in Sulzbach-Rosenberg lebenden Jane Legien vom Schicksal ihres Bruders. Spontan erkl├Ąrte er sich bereit, kostenlos zu helfen. Am 14. Juni f├╝hrte er die Hornhauttransplantation im Amberger Klinikum durch. Durch die noch in Deutschland erfolgte korrekte ambulante postoperative Betreuung heilte die neue Hornhaut komplikationsfrei ein. Der Patient konnte mit gutem Sehverm├Âgen auf dem operierten Auge nach Tansania zur├╝ckkehren. Bald bekam er dort wieder Arbeit, verdiente Geld und gr├╝ndete sogar eine Familie. 2007 kam er erneut nach Deutschland, um sich den noch liegenden Hornhautfaden von Prof. Dausch entfernen zu lassen. Sein Sehverm├Âgen war auf 60 Prozent angestiegen. Die Schielstellung hatte sich deutlich verbessert. F├╝r Spelatus Ambrose war das wie ein Wunder, da er auch wieder r├Ąumlich sehen konnte. 2011 besuchte der Patient wieder seine Schwester Jane und stellte sich wieder bei Prof. Dausch vor. Durch einen weiteren kleinen augen├Ąrztlichen Eingriff, die Behandlung einer Hornhautverkr├╝mmung, konnte sein Sehverm├Âgen sogar auf 80 Prozent gesteigert werden.

Als Spelatus vor kurzem wieder bei seiner Schwester in Sulzbach-Rosenberg zu Gast war, stellte er sich noch einmal zu einer Augenuntersuchung in der Amberger Augenklinik vor. Das Ergebnis h├Ątte nicht besser ausfallen k├Ânnen. Spelatus Ambrose war es ein Herzensanliegen, Professor Dausch f├╝r seine gro├čartige Hilfe zu danken. Die Begegnung zwischen dem gl├╝cklichen Patienten und dem nicht minder gl├╝cklichen Operateur h├Ątte nicht emotionaler sein k├Ânnen. Von B├Ąrbel Birner, der ehrenamtlichen Africa-Luz-Gesch├Ąftsf├╝hrerin, wurde Spelatus noch mit den zur weiteren Nachbehandlung notwendigen Augentropfen und zwei neuen Brillen ausgestattet. Er blieb nicht der einzige Beschenkte. Anl├Ąsslich der augen├Ąrztlichen Konsultation bei Prof. Dausch wurde bei seiner Mutter Goderiva Ambrose ein Netzhautleiden diagnostiziert. Um ihr das Lesen wieder zu erm├Âglichen, ├╝berreichte ihr B├Ąrbel Birner eine Leselupe. Mutter und Sohn sind in der Zwischenzeit wieder gl├╝cklich in ihrer afrikanischen Heimat zur├╝ck.

├ťber die erfolgreichen, dank Africa Luz kostenlosen Augenoperationen freuen sich mit dem dankbaren Patienten Spelatus Ambrose (r.) seine in Sulzbach-Rosenberg lebende Schwester Jane Legien, seine Mutter Goderiva Ambrose, die ehrenamtliche Africa-Luz-Gesch├Ąftsf├╝hrerin B├Ąrbel Birner und der Operateur, Professor Dr. Dieter Dausch (alle v. l.). - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
├ťber die erfolgreichen, dank Africa Luz kostenlosen Augenoperationen freuen sich mit dem dankbaren Patienten Spelatus Ambrose (r.) seine in Sulzbach-Rosenberg lebende Schwester Jane Legien, seine Mutter Goderiva Ambrose, die ehrenamtliche Africa-Luz-Gesch├Ąftsf├╝hrerin B├Ąrbel Birner und der Operateur, Professor Dr. Dieter Dausch (alle v. l.).

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