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Nachricht vom 23.12.2019 Rathaus

Bauausschuss befĂŒrwortet alle AntrĂ€ge

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Jeweils einstimmig befĂŒrwortete der Ausschuss fĂŒr Bau, Umwelt und Technik die vorliegenden zahlreichen Bauvoranfragen und BauantrĂ€ge. Rudolf Wild sprach am Ende der Sitzung den Leserbrief von Thomas Heckmann vom 3. Dezember in der Amberger Zeitung zur Schulsanierung und dem Gewerbegebiet „Am Bachranken“ an. Im Leserbrief und in Reaktionen in den Sozialen Medien seien Sachverhalte unzutreffend dargestellt. Wild meinte, die Stadt sollte hier mit ErlĂ€uterungen reagieren.

Der Malerbetrieb GrĂŒnwald beabsichtigt auf seinem BetriebsgelĂ€nde an der Dr. FlĂŒgel Straße den Bau einer weiteren Lagerhalle. Maximilian Stein möchte auf einem bebauten GrundstĂŒck ein Einfamilienhaus errichten. Die Zufahrt erfolgt ĂŒber den Sandhofweg. Kilian Falk plant beim Bahnhof nördlich der Geleise den Bau eines Mehrfamilienhauses mit neun Wohneinheiten. Die Deutsche Bahn AG wird ins weitere Genehmigungsverfahren eingebunden.

Beim Bauantrag von Klaus und Daniela Meyer zur Errichtung einer Doppelgarage zum Wohnhaus in der Sonnenstraße ist, da noch Absprachen mit dem Nachbarn nötig sind, keine Freistellung vom Genehmigungsverfahren möglich. Das Landratsamt muss hierzu noch einbezogen werden. Kleine Änderungen ergeben sich beim schon befĂŒrworteten Bauantrag von JĂŒrgen und Daniela Arnold in Krondorf.

Sebastian Bogner beabsichtigt in der Schönbrunnerstraße die Scheune neben dem bereits kernsanierten GebĂ€ude nach der GrĂŒnanlage teilweise abzubrechen und dort drei Wohneinheiten zu errichten. Das geplante Pultdach und die Fassadengestaltung stieß auf Kritik, da sie sich nicht ans dortige Wohnumfeld anpasst. Da fĂŒr dieses Gebiet kein Satzungsrecht besteht, könnte nur das Landratsamt Einfluß nehmen.

Zwei AntrĂ€ge grĂŒndeten sich auf Feststellungen von VerĂ€nderungen des Baukontrolleurs des Landratsamtes. Den frĂŒheren Elektroladen mit Werkstatt an der Kreuzung B14-Georg-Schiffer Straße will Matthias KĂŒgler zu einer Smart-Repair-Werkstatt im Kfz Bereich umnutzen. Bauliche VerĂ€nderungen werden nicht vorgenommen. Da sich das Gelande am Altstadteingang befindet legt die Stadt Wert auf ein gefĂ€lliges Erscheinungsbild der FreiflĂ€chen. Im zweiten Antrag, eingereicht von Georg Wisneth geht es um die Erweiterung und Umnutzung einer bestehenden Gewerbeeinheit in einem frĂŒheren Lokal in der Sudetenstraße. Hier soll ein Metzgerladen mit NebenrĂ€umen entstehen.

Das BRK stellt fĂŒr das Seniorenheim St. Barbara den Antrag auf NutzungsĂ€nderung mehrerer RĂ€ume und Erhöhung der HeimplĂ€tze auf 90. Johanna Erras-Dorfner (FW) fragt wegen eines derzeit laufenden Umbaus im Obergeschoß nach. Die Verwaltung geht davon aus, dass die eingereichten PlĂ€ne aktuell sind. Josef Luber (CSU) und Erras-Dorfner fragen nach, ob die derzeitige BautĂ€tigkeit mit der Stadt als EigentĂŒmer abgesprochen ist, was BĂŒrgermeister und Verwaltung verneinten. Heimbeiratsvorsitzender Stadtrat Rudolf Wild (SPD) und erster BĂŒrgermeister Hermann Falk teilten mit, der Gedankenaustausch mit Heimverwaltung und -trĂ€ger habe sich verbessert. FĂŒr das Seniorenheim liegt eine lange Warteliste vor. Äußerlich sind keine VerĂ€nderungen an der Fassade des Heimes geplant. StĂ€dtebauliche Belange sind nicht betroffen, der Bauantrag fand die Zustimmung des Gremiums.

Unter Verschiedenes merkte Wolfgang Bosser an, dass zum Teil sehr schadhaften roten Pflasters auf Gehwegen in der Heidenau, der Grund- und Wolfgang Droßbach-Straße saniert gehören. Reparaturarbeiten an Betonrandsteinen in der Kahlhofsiedlung verlaufe wiederum sehr schleppend. Die Verwaltung wird nachhaken bzw. nĂ€chstes Jahr im Straßenunterhalt das marode Betonpflaster wechseln.

Die Verwaltung informierte, dass eine Linde in Massenricht entfernt werden musste, da Wurzeln und Gewicht der Bausubstanz eines darunterliegenden Felsenkellers arg zusetzten. Der Keller sei als Station des Lehrpfades „Expedition Erdgeschichte“ erhaltenswert.

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