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Nachricht vom 17.11.2019 Politik

SPD besuchte Rettungswache des BRK in Hirschau

Hirschau/Schnaittenbach (Bericht von G├╝nther Amann)  ÔÇ×Die Bilanz des Jahres 2018 kann sich sehen lassen. 70 000 km mit dem Rettungswagen, 30 000 km mit dem Notarztfahrzeug, 3000 Eins├Ątze insgesamt, davon entfallen 924 auf den Notarzt, f├╝r das aktuelle Jahr sind die Eins├Ątze vergleichbarÔÇť, diese Zahlen unterbreitete Leiter R├╝diger Schnappauf den SPD-Stadtr├Ąten aus Hirschau und Schnaittenbach bei einem Besuch der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Hirschau. Damit unterstrich er eindrucksvoll die Bedeutung des Notarztstandortes f├╝r das Kaolinbecken.

Den Standort gebe es seit 1. Januar 2017, zus├Ątzlich zum ├╝blichen Rettungsdienst habe sich das BRK f├╝r 10 Jahre verpflichtet, das Notarztfahrzeug und den Fahrer zu stellen, informierte R├╝diger Schnappauf die Stadtr├Ąte weiter. Das Hirschauer BRK sei mittlerweile Arbeitgeber f├╝r 15 hauptberufliche Kr├Ąfte und 2 Auszubildende. Zus├Ątzlich unterst├╝tzten 10 bis 15 ehrenamtliche Helfer in ihrer Freizeit die Arbeit. Schnappauf betonte die ÔÇ×famili├Ąre Atmosph├ĄreÔÇť am Standort, die das ehrenamtliche Engagement beg├╝nstige.

Die Organisation der not├Ąrztlichen Eins├Ątze hingegen sei Aufgabe der Kassen├Ąrztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) informierte Notfallmediziner Christian Birner aus Hirschau. ÔÇ×Ich mache den Dienstplan, in den sich die Kollegen dann eintragen k├ÂnnenÔÇť, erl├Ąuterte Dr. Moritz M├Ąnner die Ausf├╝hrungen, der als Obmann der KVB f├╝r die Einteilung der Dienste zust├Ąndig zeichnet. Dies sei ├╝berwiegend freiwillig und zus├Ątzlich zur ├╝blichen ├Ąrztlichen Arbeit. Mittlerweile seien die Kliniken in Amberg und Sulzbach jedoch verpflichtet ein entsprechendes Kontingent an Notarztstunden zu stellen. Bei Engp├Ąssen gebe es auch Eins├Ątze von 72 Stunden am St├╝ck. ├ťbergriffe und T├Ątlichkeiten auf das Rettungspersonal gebe es bislang nicht, beantwortete Christian Birner eine entsprechende Frage von Stadtrat G├╝nther Amann.

ÔÇ×Wir organisieren auch noch den Einsatz der Retter vor Ort, erl├Ąuterte Johannes Sellmeyer einen weiteren Aufgabenbereich des BRK. Diese k├Ąmen zum Einsatz, wenn der n├Ąchste Rettungswagen weiter als 8 km entfernt sei. In 95 Prozent der F├Ąlle seien die HVO┬┤s zuerst am Einsatzort und k├Ânnten den nachfolgenden Rettungskr├Ąften wertvolle Hinweise zur Einsch├Ątzung der Situation und zur ben├Âtigten medizinischen Ger├Ątschaft liefern. Sechs ehrenamtliche Kr├Ąfte w├╝rden j├Ąhrlich ca. 140 Eins├Ątze begleiten.

Abschlie├čend hatte R├╝diger Schnappauf noch ÔÇ×W├╝nsche an die PolitikÔÇť. Die Ehrenamtlichkeit solle noch mehr gef├Ârdert und unterst├╝tzt werden. Der fr├╝here Zivildienst sei hilfreich gewesen. Sein Anliegen, Notfalleins├Ątze haftungsrechtlich besser zu sch├╝tzen, versprach MdL a.D. Reinhold Strobl an seine ehemaligen Landtagskollegen weiterzuleiten. 2. B├╝rgermeister Josef Birner sicherte auf kommunaler Ebene jede erdenkliche Unterst├╝tzung f├╝r die oft lebensrettenden T├Ątigkeiten des BRK┬┤s zu. Zusammen mit SPD-Kreisvorsitzendem Uwe Bergmann bedankte er sich mit einem P├Ąckchen Kaffee ÔÇ×zum Wachbleiben in langen NachtstundenÔÇť f├╝r die h├Âchst aufschlussreichen Informationen.

Wissenswertes und Neues ├╝ber das Rettungswesen im Kaolinbecken erfuhren die SPD-Stadtr├Ąte aus Hirschau und Schnaittenbach bei einem Besuch des BRK-Heims in Hirschau.
Im Bild von links:
G├╝nther Amann, Rudolf Bergmann, Uwe Bergmann, Rudolf Wild, Reinhold Strobl, Christian Birner, Johannes Sellmeyer, R├╝diger Schnappauf, Josef Birner - Foto von Amann G├╝ntherFoto: Amann G├╝nther
Wissenswertes und Neues ├╝ber das Rettungswesen im Kaolinbecken erfuhren die SPD-Stadtr├Ąte aus Hirschau und Schnaittenbach bei einem Besuch des BRK-Heims in Hirschau. Im Bild von links: G├╝nther Amann, Rudolf Bergmann, Uwe Bergmann, Rudolf Wild, Reinhold Strobl, Christian Birner, Johannes Sellmeyer, R├╝diger Schnappauf, Josef Birner

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Foto: Amann G├╝nther
Foto: Amann G├╝nther