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Nachricht vom 14.11.2019 Rathaus

E-carsharing eine Option f√ľr Hirschau

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Auf offene Ohren stie√ü Thorsten H√∂chts Pr√§sentation, die M√∂glichkeit des E-carsharings die es bislang in Amberg gibt eventuell auf Hirschau auszudehnen und in der Ortsmitte ein Leasingfahrzeug zu stationieren. Das Management liefe √ľber den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit. Als m√∂glichen Standort fasste der Stadtrat vorhandene Parkpl√§tze hinter der Sparkasse ins Auge.

In Amberg so Thorsten H√∂cht habe man im M√§rz 2019 mit zwei Fahrzeugen begonnen, die Flotte sei inzwischen in Kooperation mit der Sparkasse Amberg-Sulzbach auf vier verdoppelt worden. Das Angebot laufe sehr gut. Der Mietpreis liege derzeit bei 3,99 Euro in der Stunde oder 19 Euro am Tag. In Amberg seien von April bis September knapp 52000 Kilometer bei 433 Buchungen zur√ľck gelegt worden. Neben Hirschau seinen auch weitere Standorte im Gespr√§ch. Das Angebot laufe in Kooperation mit der E-Wald GmbH. Nach der Anmeldung f√ľr die 10 Euro Einmalgeb√ľhr anfielen gebe es eine Kundenkarte, daneben sei eine Onlineregistrierung n√∂tig. Gebucht k√∂nne dann entweder √ľber die Website von E-Wald oder die Flinkster-App der Deutschen Bahn werden. Hier k√∂nnte man auch bundesweit 4000 Fahrzeuge an 2500 Stationen in rund 400 St√§dten nutzen. Seitens der Stadt Hirschau m√ľsse die Ladeinfrastruktur als Anschub finanziert werden. Die Fraktionen stimmten √ľberein das Projekt kalkulieren zu lassen und im Auge zu behalten.

Die Jahresrechnung der Stadt Hirschau f√ľr 2018 schlie√üt im Verwaltungshaushalt mit 17,3 Mio Euro, der Verm√∂genshaushalt mit 5,2 Mio Euro, was einen √úberschu√ü von 1,8 Mio Euro ausmache, informierte Stadtk√§mmerer Hermann Siegert. Zur Deckung erfolgte eine Kreditaufnahme von einer Mio Euro, die beschlossene Erm√§chtigung von knapp 3 Mio Euro wurde deutlich unterschritten. Der Schuldenstand der Stadt lag zum 31.12.2018 bei 7,9 Mio Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1384, 86 Euro entsprach. Allerdings lag die Steuerkraft Hirschaus im vergangenen Jahr mit 1338,30 Euro, deutlich √ľber dem Durchschnitt vergleichbarer bayerischer Gemeinden von 979 Euro.

Die Haushaltsrechnung der Forster-Dorfner ?schen Spital und Krankenhausstiftung f√ľr 2018 schlie√üt im Verwaltungshaushalt mit 392.653 ‚ā¨, im Verm√∂genshaushalt mit 1.301.472 ‚ā¨.Der Schuldenstand von 100.531,63 ‚ā¨ und wird von den R√ľcklagen, die bei 754.578 ‚ā¨ liegen, deutlich √ľberwogen. Beide Jahresrechnungen gehen nun an den √∂rtlichen Pr√ľfungsauschuss weiter.

Gegen eine Stimme bef√ľrwortete der Stadtrat den von der K√§mmerei vorgelegten Nachtragshaushalt. Grund waren Ver√§nderungen im Personal der Stadt, die einen neuen Stellenplan und damit die Vorlage erforderlich machten.

Unter Verschiedenes brachte Johanna Erras-Dorfner die Idee ein in weiteren Ortsteilen Amtsk√§sten anzubringen. W√ľrde man auch die kleinen Ortsteile versorgen w√§ren das insgesamt 22 Standorte, informierte die Verwaltung. Das schien dann doch nicht praktikabel. 3.B√ľrgermeister Peter Leitsoni regte an mehr f√ľr den Anschluss an die √∂rtliche Fernw√§rme zu werben. K√§mmerer Hermann Siegert stellte fest es seien noch einige Anschlusse im Kellern vorbereitet, komplette Neuanschl√ľsse seien aber wohl wegen der erforderlichen Vorarbeiten wenig wirtschaftlich.

Peter Leitsoni bat auch zu pr√ľfen ob die Situation an der Kreuzung Ehenfelder-,Kohlberger-, M√ľhl- und Josefstra√üe nicht verbessert werden k√∂nnte. Zum einen werde der Verkehrsspiegel schlecht wahrgenommen, zum anderen sei die Parksituation in der Kohlberger Stra√üe recht un√ľbersichtlich.

Stadtrat Rudi Wild berichtete von einem Gespr√§ch mit Ehrenb√ľrger Klaus Conrad. Der erste, von Conrad gespendete Stadtbus sei habe ein ansehnliches Alter erreicht. Klaus Conrad habe zugesagt diesen bei Bedarf auszutauschen. Die Info wurde sehr positiv aufgenommen.

Wild bat auch die Ampelschaltungen an der B14 zu √ľberpr√ľfen. Es bildeten sich immer √∂fter Schlangen bis √ľber die Zufahrt zu Wolfgang Kindergarten hinaus. Vielleicht k√∂nnte man die Gr√ľnphase auf der B14 verl√§ngern. Johanna Erras-Dorfner regte eine Tafel zur Erl√§uterung des Kunstwerks ‚ÄěGebrochenes Wagenrad‚Äú in der unteren Innenstadt an.

fleischmann_gerhard@gmx.de

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