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Nachricht vom 01.11.2019 Kirchen

Finanzspritze f├╝r Kapellensanierung

Steingloh (Bericht von Werner Schulz)  Eine freudige ├ťberraschung gab es dieser Tage f├╝r Ortssprecher Erich Stauber. Christian Lingl, Kirchenpfleger der Pfarrgemeinde Ursulapoppenricht ├╝berreichte ihm eine 1 000-Euro-Spende f├╝r die Sanierung der Dorfkapelle.

Politisch geh├Ârt Steiningloh seit 1972 zur Stadt Hirschau, kirchlich aber seit Oktober 1808 zur Pfarrei Ursulapoppenricht. Diese wurde damals neu gegr├╝ndet. Die Eingliederung Steininglohs, das bis dahin zur Amberger Pfarrei St. Martin geh├Ârte, gestaltete sich schwierig, da der dortige Pfarrer ohne Abfindung seinen ertragreichen Zehent, den er in Steiningloh besa├č (300 Gulden im Jahr), nicht so ohne weiteres hergeben wollte.



Die denkmalgesch├╝tzte Marienkapelle befand sich schon immer im Eigentum der politischen Gemeinde, seit der Gebietsreform also der Stadt Hirschau. Diese ist auch f├╝r die finanzielle Abwicklung der Au├čenrenovierung zust├Ąndig. Die Dorfgemeinschaft hat allerdings die Kosten f├╝r die Renovierung der Innenausstattung zu schultern. Diese sind alles andere als gering. So kostet alleine die Restaurierung des Marienbildes einige tausend Euro.

Die Dorfgemeinschaft, so Erich Stauber, wolle alles tun, dass die Kapelle nach Abschluss der Renovierung ein echtes Schmuckst├╝ck des Ortes wird. Kirchenpfleger Christian Lingl betonte, dass die Pfarrei Ursulapoppenricht mit der Spende genau dabei mithelfen wolle. Eine Familie aus dem Dorf, die nicht genannt werden m├Âchte, habe dazu einen gro├čen Anteil geleistet. Die Kirchenverwaltung habe dann beschlossen, die Spendensumme auf 1 000 Euro aufzustocken.

Erich Stauber dankte mit herzlichen Worten f├╝r die kr├Ąftige Finanzspritze. Sie sei ein Zeichen gelebter Solidarit├Ąt innerhalb der gesamten Pfarrgemeinde, bei der man sich auch nach ├╝ber 200 Jahren noch immer gut aufgehoben f├╝hle. Das Geld werde erst einmal auf dem eigens f├╝r die Kapellensanierung eingerichteten Sparbuch angelegt.

Seit dem Jahr 1808 geh├Ârt Steiningloh zur Pfarrei Ursulapoppenricht. Diese bewies ihre Solidarit├Ąt mit den Steininglohern durch eine 1 000-Euro-Spende f├╝r die Sanierung der Marienkapelle. Kirchenpfleger Christian Lingl (l.) ├╝berreichte den Scheck an Ortssprecher Erich Stauber (r.). - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Seit dem Jahr 1808 geh├Ârt Steiningloh zur Pfarrei Ursulapoppenricht. Diese bewies ihre Solidarit├Ąt mit den Steininglohern durch eine 1 000-Euro-Spende f├╝r die Sanierung der Marienkapelle. Kirchenpfleger Christian Lingl (l.) ├╝berreichte den Scheck an Ortssprecher Erich Stauber (r.).

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