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Nachricht vom 03.10.2019 Vereine

Festspielverein präsentiert Steingutausstellung

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Sie dauerte von 1826 bis 1956 - die √Ąra der Hirschauer Steingutproduktion. An dieses bedeutende Kapitel Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Stadt erinnert eine Ausstellung, die der Festspielverein in der alten M√§lzerei pr√§sentiert. Sie ist am Sonntag, 6. Oktober, in der Zeit zwischen 14 und 17 Uhr ge√∂ffnet.

In den Glasvitrinen sind ca. 1 000 in der alten bzw. neuen Fabrik hergestellte Steingutst√ľcke -¬† Gebrauchsgeschirr genauso wie dekorative und k√ľnstlerisch gestaltete Exemplare - aus den drei Epochen Dorfner (1826 bis 1918), Carstens (1918 bis 1936) und Luckscha (1936 bis 1956) im Erdgeschoss der alten M√§lzerei im Pflegschloss zu besichtigen. Aus der Dorfner-√Ąra sind auch Druckplatten f√ľr den Umdruck zu sehen. Unter den Ausstellungsst√ľcken sind ca. 40 Kr√ľge. Eine Hauptattraktion darunter ist ein Reservistenkrug des 6. Amberger Regiments aus der Zeit 1896 bis 1898. Au√üerdem sind in Regalen √ľber 30 verschiedene Dekore auf Tassen und Michk√§nnchen zu bewundern.

36 an den W√§nden des Ausstellungsraumes angebrachte Schautafeln machen deutlich, dass die beiden Hirschauer Fabriken einst zu den gr√∂√üten der Oberpfalz geh√∂rten. Die Schautafeln erz√§hlen deren Geschichte von der Gr√ľndung bis zum Konkurs.

Zeitdokumente informieren √ľber ihre Besitzer und √ľber einige in ihren Betrieben t√§tige namhafte K√ľnstler. Sie schildern ebenso den Alltag der Arbeiter, Dreher und Maler. Die Tafeln erkl√§ren, welche Rohstoffe f√ľr die Herstellung der Steingutwaren ben√∂tigt wurden und beschreiben die Fertigungsprozesse.

Ge√∂ffnet ist die Ausstellung, die von Lothar Fischer betreut wird, jeden ersten Sonntag im Monat (erstmals am 6. Oktober), jeweils von 14 bis 17 Uhr. Besuchergruppen k√∂nnen mit dem Vereinsvorsitzenden Altb√ľrgermeister Hans Drexler, Tel. 09622/5675, extra Besichtigungstermine vereinbaren. Der Eintritt ist frei. Spenden werden gerne angenommen. Sie werden f√ľr den Aufbau eines Steingutmuseums verwendet.

Die vom Festspielverein arrangierte, von Lothar Fischer (l.) betreute Steingutausstellung ist ab sofort, erstmals am 6. Oktober, jeden ersten Sonntag im Monat bei freiem Eintritt von 14 bis 17 Uhr ge√∂ffnet. Zu sehen sind ca. 1 000 Exponate aus den Dorfner-, Carstens- und Luckscha-Epochen. Altb√ľrgermeister Hans Drexler (r.) pr√§sentiert einen von Franz Weih um das Jahr 1900 gestalteten Wandteller, den sein Neffe Karl Weih (N√ľrnberg) dem Verein √ľberlassen hat.   - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Die vom Festspielverein arrangierte, von Lothar Fischer (l.) betreute Steingutausstellung ist ab sofort, erstmals am 6. Oktober, jeden ersten Sonntag im Monat bei freiem Eintritt von 14 bis 17 Uhr ge√∂ffnet. Zu sehen sind ca. 1 000 Exponate aus den Dorfner-, Carstens- und Luckscha-Epochen. Altb√ľrgermeister Hans Drexler (r.) pr√§sentiert einen von Franz Weih um das Jahr 1900 gestalteten Wandteller, den sein Neffe Karl Weih (N√ľrnberg) dem Verein √ľberlassen hat.

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Foto: Werner Schulz