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Nachricht vom 2019-09-04
Verfasser: Werner Schulz  
285 Sportler radeln und laufen für Africa Luz

Beim 17. Pirker Kreisel gab es am Samstag einen neuen Teilnehmerrekord. 285 Starter*innen machten sich auf den 29,5 Kilometer langen Rundkurs und legten die Rekord-Gesamtstrecke von 21 240 Kilometer zurück. Dank der Sponsoren ersportelten sie die Summe von 3 975 Euro. Bei der Spendenübergabe v. l.: Isabel Haustein, Ingrid Betz, Annemarie Brandl, Barbara Mark, Martina Birner, Thomas Kick, Gerhard Schlögl, Stefan Birner, Africa-Luz-Vorsitzender Prof. Dr. Dieter Dausch, Dr. Burglinde Dausch, Chef-Organisatorin Bärbel Birner und Kreisel-Gründer Josef Böller.
Wernberg-Köblitz/Hirschau. Seit 2003 drehen Radler und Läufer alljährlich beim Pirker Kreisel ihre Runden. Am Samstag gab es mit 285 Startern einen neuen Teilnehmerrekord. Sie ersportelten 3 975 Euro für Africa Luz.

Die Benefiz-Sportveranstaltung - vor 16 Jahren von sieben bierlaunigen Hirschauern ins Leben gerufen – stand wieder unter dem Motto „Fitness bringt Licht nach Nepal“. Start und Ziel des 29,5 Kilometer langen Rundkurses war wie gewohnt bei der Firma Hydraulik Schlögl in Wernberg-Unterköblitz. Sie stellt ihr Werksgelände dafür seit 15 Jahren kostenlos zur Verfügung.

Der nahezu steigungsfreie, für alle Altersklassen zu bewältigende und gut ausgeschilderte Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Luhe am Forst, Oberwildenau, Sperlhammer, Rothenstadt, Pirk, Luhe-Wildenau und Oberköblitz zurück zum Ausgangspunkt. 285 Sportlerinnen und Sportler bewältigten die Strecke per Fahrrad, per Laufschuhe oder Inliner. Sie schafften zusammen 720 Runden und damit 21 240 Kilometer. Die Läufer Peter Fischer und Silvia Bär sowie Inliner Uwe Voigt steuerten je 29 Kilometer zur Gesamtstrecke bei. Für alle herrschten insbesondere am Vormittag optimale äußere Bedingungen. Am Nachmittag wurde das Radeln bei Temperaturen knapp unter der 30-Grad-Marke dann zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit.

Die größte Ausdauer bewiesen Thomas Kick mit 11 Runden (324,5 Kilometer) sowie Peter Schüsselbauer und Wolfgang Mader mit je 9 Runden (265,5 Kilometer). Mit dem größten Stehvermögen bei den Damen wartete Barbara Mark auf, die 9 Runden (265,5 Kilometer) zurücklegte. Mit jeweils 5 Runden (147,5 Kilometer) glänzten Maria Scheffmann, Irmi Dolles und Manuela Richter. Als ältester Teilnehmer radelte der 83-jährige Rudolf Biehl 3 Runden und damit 88,5 Kilometer. Bei den Damen war Hildegard Hirmer mit 79 Jahren die älteste Teilnehmerin. Sie schaffte 2 Runden (59 Kilometer). 78 Jahre jünger war Eva Wasner, die jüngste im Feld. Die Einjährige legte den Rundkurs allerdings im Fahrradanhänger zurück.

Zum Teilnehmerfeld gehörte auch wieder der einarmige Extrem-Radfahrer Wolfgang Stöckl, der letztes Jahr bundesweit Schlagzeilen nachte, als er von Rothenstadt bis zum Nordkap radelte und in 16 Tagen 3424 Kilometer zurücklegte.

Am Ende der Radltour konnte jeder ein von Africa Luz spendiertes Halstuch mit der Aufschrift „Pirker Kreisel“ als kleine Anerkennung in Empfang nehmen. Vor allem die Firmen Hydraulik Schlögl und Conrad Electronic, das Augenlaser-Zentrum Amberg und die Stadtbäckerei Schaller sowie weitere Sponsoren hatten die Veranstaltung unterstützt. Die Mädels der Augenpraxis-Klinik und einige Hirschauer Frauen trugen mit dem Kuchenbüffet ebenfalls zum Erfolg bei. Sponsorengelder und der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Getränken, Wurst- und Käsesemmeln sowie Wiener Würstl ergaben eine Summe von 3 975 Euro. Insgesamt haben die „Pirker Kreisler“ nun 35 532 Euro für Africa Luz gespendet.

Der Kreisel-Gründer und vormalige Organisator Josef Böller übergab den Spendenscheck im Namen der jetzigen Chef-Organisatorin Bärbel Birner an Professor Dr. Dieter Dausch, den Africa-Luz-Vorsitzenden. Dessen Dank galt allen Teilnehmern, Sponsoren und Helfern, allen voran Bärbel Birner und der Familie Schlögl. Den Erlös werde man für die Projekte in Sauraha-Bachhjauli verwenden.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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