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Nachricht vom 2019-08-09
Verfasser: Günther Amann  
"Die Unterbringung der Ehenfelder Kindergartenkinder wird eine echte Herausforderung"

Hirschau. „Die Unterbringung der Ehenfelder Kindergartenkinder wird eine echte Herausforderung und einfache Lösungen sind nicht in Sicht“ , dies berichtete 2. Bürgermeister Josef Birner den Stadträten der Hirschauer SPD, die sich in einer Sondersitzung im parteieigenen Bürgerbüro mit diesem Thema befassten.

Einleitend schilderte Birner nochmals den aktuellen Sachstand. Unmittelbar nach der urlaubsbedingten Übernahme des Bürgermeisteramtes Anfang Juli habe er intensiv in mehreren Gesprächen mit Fachbehörden versucht, geeignete Lösungen zu finden, da der kirchliche Kindergarten wegen erheblicher Raumluftprobleme nicht weiter genutzt werden könne. Zudem zeige der bisherige Träger wenig Interesse, den Kindergarten weiter zu führen.

Mit der Verwaltung seien verschiedene Alternativen erarbeitet worden, u.a. eine Umsiedelung des Kindergartens in die Hirschauer Schule, verbunden mit einem Ausbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung, eine Unterbringung im Josefshaus oder aktuell ungenutzten Industriegebäuden sowie eine Verlagerung der Ehenfelder Schulkinder nach Hirschau. Dies hätte einen Umzug des Kindergartens in das örtliche Schulgebäude ermöglicht. Diese Variante sei von der Regierung der Oberpfalz abgelehnt worden.
Intensiv werde über eine zwischenzeitliche Unterbringung in Containern diskutiert. Falls dafür ein geeigneter Standtort gefunden würde, könnte der Kindergarten in Ehenfeld verbleiben. Allerdings seien die Kosten für den Ankauf oder die Miete von Containern erheblich.

Stadtrat Günther Amann plädierte dafür, eine wohnortnahe Lösung zu suchen. Wenn möglich, sollten den Kindern tägliche Fahrten erspart bleiben. Michael Högl brachte die Flächen beim Ehenfelder Gemeinschaftshaus als Containerstandort ins Spiel. Allerdings würde die bisherige Nutzung dadurch beeinträchtigt. Als mittelfristige Variante hielt Rudolf Wild eine Verlagerung der Ehenfelder Schüler nach Hirschau und einen Neubau des Kindergartens auf dem Schulgelände für denkbar. Notwendige bauliche Investitionen sollten möglichst in städtische Gebäude erfolgen, meinte Josef Birner. Er hielt eine übergangsweise Unterbringung der Ehenfelder Kinder in der Hirschauer Schule für machbar.
Auf sein Betreiben hin habe inzwischen ein Informationsabend für die betroffenen Eltern im Rathaus stattgefunden, um über den aktuellen Sachstand zu informieren. Einig waren sich die SPD-Stadträte, dass in Abstimmung mit den Ehenfelder Eltern schnelle Antworten gefunden werden müssten. „Die Kinder werden aber am 1. September nicht im Regen stehen“, erneuerte Josef Birner sein Versprechen.

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