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Nachricht vom 28.07.2019 Vereine

Mit heiteren Liedern heitere Stimmung verbreitet

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Ein sehr warmer, ja fast heißer Abend, ein gepflegtes Ambiente und ein Chor, der mit seiner Liederauswahl goldrichtig lag - all das gab es am Donnerstag bei der Serenade in der Gartenanlage des BRK Seniorenheims St. Barbara.

Nicht nur die Heimbewohner, auch viele GĂ€ste freuen sich jedes Jahr darauf, dass ihnen Dirigentin Jana MĂŒller mit ihrem Gemischten Chor einen unterhaltsamen Abend bereitet. Die Erwartungen der ĂŒber 50 Besucher wurden wieder voll und ganz erfĂŒllt. Schon die beiden Auftaktlieder ließen die Herzen höher schlagen. Kann man beschwingter beginnen als mit dem Conny Froboess Evergreen „Zwei kleine Italiener“ und Rocco Granatas „Marina“? GefĂŒhlvoll ging es weiter mit dem „SchlĂŒssel zum GlĂŒck“ und dem Liebeslied „Die Liebe ist der Welt geschenkt“. Bei den alten Volksliedern „Horch, was kommt von draußen rein“, „Das Wandern ist des MĂŒllers Lust“ und „Als wir jĂŒngst in Regensburg waren“ blĂŒhten die Senioren vollends auf. Mit „Freude schöner Götterfunken“ prĂ€sentierte der Chor einen weiteren Ohrenschmaus. Munter ging es weiter mit dem Nacheinand-Jodler „HĂ€tt i di, hob i di“, ehe bei Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“ nostalgische Stimmung angesagt war.

FĂŒr zum Nachdenken wie zum Schmunzeln anregende Prosa-Zwischentöne sorgte Hans Meindl mit den Geschichten „Opas große Liebe“ und „Opas erster Radioapparat“. Bei ersterer erfahren die Enkel Pia und Pit von ihrem Opa, dass frĂŒher ein Vollblutbiker war und seine erste große und bis heute einzige Liebe eine Harley Davidson ist – eine Aussage, die er gegenĂŒber der Oma postwendend ins recht Licht rĂŒcken muss.

Bei der zweiten Geschichte lacht Enkel erst einmal ĂŒber die komische Kiste auf dem Dachboden, ein Transistorradio. Über die ErzĂ€hlungen seines Opas, dass es in seiner Kindheit keinen Fernseher gab und die Leute abends vor dem Radio saßen und sich Hörspiele anhörten. „Die Freude ĂŒber ein gutes Programm war viel grĂ¶ĂŸer, weil man sich gemeinsam freute. Heute verwirren oft die vielen Sender und Programme.“ Emil stellte sich schließlich die Frage, ob er sich spĂ€ter einmal ĂŒber sein Handy genauso freuen wird wie Opa ĂŒber sein altes Radio.

Einen Bilderbuchabschluss fand die Serenade mit dem Kanon „Abendstille ĂŒberall“, den viele Senioren, teilweise sichtlich emotional gerĂŒhrt, andĂ€chtig mitsangen. FĂŒr die SĂ€ngerinnen und SĂ€nger gab es als Dankeschön je einen Piccolo mit Hugo.

Schließlich nutzten Bewohner, Heimpersonal, GĂ€ste und Chormitglieder die Gelegenheit, sich bei FrischgetrĂ€nken, selbstgemixtem Hugo mit und ohne Alkohol sowie Zwiebelkuchen in gemĂŒtlicher Runde zu unterhalten.

Mit seiner Sommerserenade bereitete der von Jana MĂŒller dirigierte Gemischte Chor den Bewohnern des BRK Seniorenheims St. Barbara, ihren Angehörigen und Freunden einen gelungenen Abend. Hans Meindl (hinten 3.v.r.) lockerte die LiedvortrĂ€ge mit heiter-nachdenklichen Geschichten auf. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Mit seiner Sommerserenade bereitete der von Jana MĂŒller dirigierte Gemischte Chor den Bewohnern des BRK Seniorenheims St. Barbara, ihren Angehörigen und Freunden einen gelungenen Abend. Hans Meindl (hinten 3.v.r.) lockerte die LiedvortrĂ€ge mit heiter-nachdenklichen Geschichten auf.

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