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Nachricht vom 2019-07-07
Verfasser: Werner Schulz  
Den Kindern die Angst vor Sanitätern, Ärzten und Krankenhaus nehmen

Um den Kindern ein wenig die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen, fahren die Erzieherinnen des St. Wolfgang-Kindergartens alle zwei bis drei Jahre mit den Sandwich- und Vorschulkindern in das St. Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg – so auch heuer. In Kleingruppen durften sie den Gipsraum kennenlernen und sich dort eine Gips-Fingerpuppe anlegen lassen.
Hirschau. Kindern ein wenig die Angst vor Sanitätern, Ärzten und einem Krankenhausaufenthalt zu nehmen, ist ein Erziehungsziel, das im Kindergarten St. Wolfgang einen hohen Stellenwert einnimmt.

Deshalb fahren die Erzieherinnen alle zwei bis drei Jahre mit den Sandwich- und Vorschulkindern in das St. Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg – so auch heuer. Im Vorfeld wurden die Mädchen und Jungen gründlich auf die Thematik vorbereitet. Dazu hatte KiTa-Leiterin Uta-Maria Kriegler die Rettungssanitäterin Sabrina Morawa in den Kindergarten eingeladen.

Sie zeigte den Krippen- und Kindergartenkinder ihre Ausrüstung, die sie bei einem Einsatz dabei hat. Ob kleines Pflaster, Verbandmaterial oder Spritze, Stethoskop oder Schiene – die Kinder wollten wissen, wofür das alles gebraucht wird. Das galt so auch den Teddybär, den sie dabei hatte. Der Kinderpflegerin Gerlinde Birner wurde der Arm geschient und bei einigen Kindern das Dreieckstuch oder sogar die stabile Seitenlage ausprobiert.

Auch das Absetzen eines Notrufs geübt. „112 und Hilfe eilt herbei!“ lautete der Spruch, den sich alle merken sollten. Das Tippen der Notrufnummer wurde dann auf dem Spielhandy geübt. Im Freispiel wurden verletzte Kinder gemimt.

Erzieherin Hannelore Dorner malte den Kindern mit Schminkstiften Wunden auf Arme und Beine und verband sie anschließend. So manche Mama oder Oma erschrak ganz schon, als sie die Kinder abholten.

Tags darauf machten sich 16 Kinder, begleitet von ihren Erzieherinnen, mit dem Bus auf den Weg ins St. Anna-Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg. Dort wurden sie von Krankenpfleger Matthias und OP-Schwester Manuela begrüßt. In Kleingruppen durften die Kinder den Gipsraum kennenlernen und sich dort eine Gips-Fingerpuppe anlegen lassen. Ein tapferes Mädchen ließ sich sogar eine Gipsschiene anlegen. Sie wurde dann mit einer „Zaubersäge“ wieder abgenommen.

Jedes Kind konnte von seinem Herzen ein Ultraschallbild machen lassen, das es dann als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte. Nach der Besichtigung des Aufwachraums wurden alle noch auf eine Tasse Kakao eingeladen. Als Souvenir bekamen alle Teilnehmer eine OP-Haube und eine Spritze. Die Kinder bedankten sich ihrerseits sowohl bei Sabrina Morawa als auch beim Krankenhauspersonal mit einem kleinen Geschenk.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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