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Nachricht vom 2019-06-09
Verfasser: Werner Schulz  
Super; wenn der Vorlese-Opa kommt

Reinhold Birner kommt jeden Monat in den Antonius-Kindergarten, um den Kleinen einen Vormittag lang Geschichten vorzulesen oder zu erzählen. Oft hat er auch seinen Beamer und Fotos dabei, wie beim letzten Mal, als er von seiner Reise nach Nepal erzählte. Am Ende gab es für die Zuhörer einen kleinen nepalesischen Elefanten als Geschenk.
Hirschau. Wenn Reinhold Birner in den Antonius-Kindergarten kommt – und das tut er regelmäßig – wird er von den Kindern jedes Mal stürmisch begrüßt. Denn sie wissen, dass ihr „Vorlese-Opa“ bestimmt wieder eine tolle Geschichte auf Lager hat.

Reinhold Birner hat längst die Herzen der Kinder erobert, dies nicht nur, weil er die letzten beiden KiTa-Weihnachtsfeiern gleichermaßen besinnlich wie stimmungsvoll gestaltet hat. Schon das zweite Jahr kommt er jeden Monat zu Besuch in den Kindergarten. Er nimmt sich einen ganzen Vormittag lang Zeit, um den Kindern Geschichten vorzulesen oder auch zu erzählen. Ob Vorlesegeschichte oder freie Erzählung – immer hängen ihm seine Zuhörer förmlich an den Lippen. Oft hat er seinen Beamer und Fotos dabei. So wieder beim letzten Besuch. Reinhold Birner hielt es mit dem Claudius-Zitat, „wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ und fesselte die Mädchen und Jungen mit Erlebnissen, die er vor kurzem bei seiner Reise nach Nepal gemacht hatte.

Nicht zum Urlaubmachen war er in dem fernen Land. Mit seiner Frau Bärbel gehörte er zur Delegation der Hilfsorganisation „Africa Luz“, die im nepalesischen Dorf Sauraha-Bachhjauli das „Kinderhaus Dr. Dausch“ und ein Krankenhaus erbaut hat. Die Knirpse machten große Augen und spitzten die Ohren, als sie hörten, dass dort oft die Kinder auf ihre Omas und Opas aufpassen müssen, weil diese am „Grauen Star“ erkrankt sind und daher fast oder ganz blind sind.

Auf den Fotos konnten sie sehen, wie Kinder mit ihren Eltern in der Landwirtschaft oder auch als Straßenverkäufer arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Die älteren Kinder müssen auf die jüngeren aufpassen. Zeit zum Spielen bleibt da kaum. Anders als im Antonius-Kindergarten gibt es außerdem kaum Spielsachen. Der „Vorlese-Opa“ berichtete von seinem Besuch in einem Waisenhaus, in dem Kinder aus dem Hochland unter einfachsten Verhältnissen wohnen. „Nur alle drei Monate gibt es für sie Fleisch zu essen.“

Besser geht es da den Kindern, die die auf dem Africa-Luz-Grundstück in Sauraha errichtete Schule besuchen und in ihren Schuluniformen auf den Bildern zu sehen waren.

Wie fast immer hatte Reinhold Birner für jeden seiner Zuhörer ein Geschenk mitgebracht – dieses Mal einen kleinen nepalesischen Elefanten. Die Kinder bedankten sich ganz herzlich bei ihrem „Vorlese-Opa“ für den Super-Vormittag. Und beim Abschied gab es eine ganz wichtige Frage: „Wann kommst denn wieder Vorlese-Opa?“
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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