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Nachricht vom 03.06.2019 Kultur & Feste

Ein Prosit auf „Die Erbschaft“

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Knapp sieben Wochen sind noch hin bis zum Beginn der 8. StĂĽckl-Festspiele am 19. Juli und der Premiere des VolksstĂĽcks „Die Erbschaft“. Höchste Zeit fĂĽr den Probenstart und das Anzapfen des ersten Festspielbier-Fasses. Am Freitag war es so weit.

Die Regisseure Dieter Held und Saskia Krügelstein und ihre Schauspielerschar versammelten sich im Schlosshof, wo Brauerei-Chef Franz Dorfner schon Bierfass, Holzschlägel, Zapfhahn und Bierkrüge hergerichtet hatte.

Seit den 1. Hirschauer Freilichtspielen im Jahr 2005 leisten Franz Dorfner und seine Schloss-Brauerei mit dem Brauen eines Festspielbiers nach einer alten Familienrezeptur einen Extra-Beitrag zu den im Zwei-Jahres-Turnus stattfindenden Festspielen. Für „Die Erbschaft“ wurden 60 Hektoliter Festspielbier gebraut. Es entspricht in Farbe und Stärke den Bieren der Biedermeierzeit, in der die Handlung des Stückes spielt.

Franz Dorfner übernahm die Ozapf-Zeremonie selber. Er erwies sich als absoluter Profi. Ein einziger perfekt gezielter Schlag! Schon konnten die Krüge gefüllt und mit einem „Prosit“ auf „Die Erbschaft“ angestoßen werden.

Das Volksstück aus der Feder von Katrin Klewitz wurde bereits 2005 bei den 1. Stückl-Festspielen aufgeführt - mit großem Erfolg. Nicht zuletzt deshalb beschloss die Vorstandschaft des Festspielvereins vor gut einem Jahr, das Stück ein zweites Mal auf den Spielplan zu setzen. An dessen Inhalt ändert sich nichts. Trotzdem ist die Neuinszenierung weit mehr als eine bloße Wiederholung.

Die Regiedebütanten Dieter Held und Saskia Krügelstein, beide erfahrene Laienschauspieler, bringen neuen Esprit, neue Gesichter, neue Szenenbilder und erstmals Musik- und Tanzeinlagen auf die neue Bühne vor der ebenfalls neuen Zuschauertribüne. Für den musikalischen Part ist logischer Weise die Vollblutmusikerin Saskia Krügelstein zuständig. Ein besonderer Reiz des Stückes liegt sicher auch darin , dass in die Handlung neun tradierte Hirschauer Stückln eingebaut sind.

Fast 70 Darsteller wirken bei den acht Aufführungen mit. Sie werden jetzt alle bei den Proben gefordert. Die 38 Sprechrollen-Akteure haben sich schon seit dem 3. Mai jeden Freitagabend in der Alten Mälzerei zu Leseproben getroffen.



Dieter Held und Saskia Krügelstein nutzten den Bieranstich zum eindringlichen Appell an alle Mitwirkenden, bei ihren Probenterminen – bis zur Premiere stehen noch 23 an – zuverlässig präsent zu sein. Das sei die Grundvoraussetzung für das Gelingen der Festspielaufführungen.



Dem Schlossbräu, so Dieter Held, sei es auf jeden Fall abermals gelungen, ein süffiges Festspielbier der Extraklasse zu brauen. „Ein g’scheiter Schluck ist ein gutes Mittel gegen Lampenfieber, so dass die ersten Schritte auf der Bühne bestimmt flüssiger als im Normalfall sein werden", waren sich alle einig. Wer sich von der Qualität des „Stückl-Biers“ überzeugen und es selber kosten will, muss nicht bis zum Festspielbeginn am 19. Juli warten. Es ist schon ab Anfang Juli in den von der Schloss-Brauerei belieferten Getränkemärkten und im Handel zu haben.

Die Premierenvorstellung findet am Freitag, 21. Juli, um 20.30 Uhr im Schlosshof statt. Nach der Premiere gibt es weitere sieben Vorstellungen: Samstag, 20. Juli; Mittwoch, 24. Juli; Freitag, 26. Juli; Samstag, 27. Juli; Mittwoch, 31. Juli; Freitag, 2. August und Samstag, 3. August. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Im Vorverkauf kosten die Eintrittskarten auf allen Plätzen 14 Euro (zuzüglich Bearbeitungsgebühr), an der Abendkasse 17 Euro. Im Vorverkauf sind die Karten zu haben im Rathaus der Stadt Hirschau im Tourismusbüro, ab sofort auch beim Werkmarkt Eisen Schertl und über okticket.de.

Seit Beginn der Hirschauer-Stückl-Festspiele im Jahr 2005 braut die Schloss-Brauerei ein extra „Stückl-Bier“ nach einer alten Familienrezeptur. Zum Probenauftakt für das diesjährige Stückl „Die Erbschaft“ wurde das erste Fass angezapft und verkostet. Beim Bieranstich v. l.: Altbürgermeister Hans Drexler (Festspielvereinsvorsitzender), Alfred Härtl (stellv. Festspielvereinsvorsitzender), Franz Dorfner (Brauerei-Chef), Ludwig Koller (Vorarbeiter Sebastian), Meike Birner (Annemarie Buche) sowie das Regie-Duo Saskia Krügelstein und Dieter Held. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Seit Beginn der Hirschauer-Stückl-Festspiele im Jahr 2005 braut die Schloss-Brauerei ein extra „Stückl-Bier“ nach einer alten Familienrezeptur. Zum Probenauftakt für das diesjährige Stückl „Die Erbschaft“ wurde das erste Fass angezapft und verkostet. Beim Bieranstich v. l.: Altbürgermeister Hans Drexler (Festspielvereinsvorsitzender), Alfred Härtl (stellv. Festspielvereinsvorsitzender), Franz Dorfner (Brauerei-Chef), Ludwig Koller (Vorarbeiter Sebastian), Meike Birner (Annemarie Buche) sowie das Regie-Duo Saskia Krügelstein und Dieter Held.

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Foto: Werner Schulz
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