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Nachricht vom 2019-05-31
Verfasser: Werner Schulz  
Förderkreis erfüllt Bohrmaschinenwunsch der Seniorenheim-Holzwerker

Die 2011 gegründete Holzwerkgruppe ist aus dem BRK Seniorenheim St. Barbara nicht mehr wegzudenken. Der Förderkreis Altenhilfe stattete die Holzwerker vor kurzem mit einer neuen, besonders leise und präzise arbeitenden Bohrmaschine aus. V. l.: Förderkreisvorsitzender Werner Schulz, Toni Pirzer, Gisela Witt, Werkstatt-Chef Josef Kohl, Julia Wenzl, Schatzmeister Reinhold Birner, Stadträtin Bärbel Birner und Heimleiterin Astrid Geitner.
Hirschau. „Wer will fleißige Holzwerker sehn, der muss ins Seniorenheim St. Barbara gehn!” Dass dem so ist, davon überzeugte sich eine Delegation des Förderkreises Altenhilfe mit dem Vorsitzenden Werner Schulz bei einem Werkstattbesuch.

Im Herbst 2011 wurde im St. Barbara-Heim die Holzwerkgruppe ins Leben gerufen. Sie wird seither ehrenamtlich geleitet von Josef Kohl und Toni Pirzer. In Gisela Witt und Julia Wenzl haben sie zwei tüchtige, ebenfalls ehrenamtlich tätige Helferinnen. Unter der Regie dieses Quartetts finden sich jeden Donnerstagvormittag in der Werkstatt Bewohner des Seniorenheims und Gäste der Solitären Tagespflege zum Holzwerken ein. Sie alle haben seit kurzem noch ein Stückchen mehr Freude an ihrem Hobby.

Die Förderkreisvorstandschaft erfüllte deren Wunsch nach einer neuen Handbohrmaschine. 250 Euro kostete das Gerät, das Josef Kohl aussuchte. Er nutzte den Besuch von Werner Schulz, Schatzmeister Reinhold Birner und Stadträtin Bärbel Birner nicht nur zum Dank für die Werkzeugspende, sondern erläuterte kurz die Geschichte und die aktuellen Arbeiten der Holzwerkgruppe. Diese habe man gegründet, um den Heimbewohnern Abwechslung vom Heimleben anzubieten. Man habe auf einem Küchentisch begonnen.

Erstes Werkzeug sei eine Dekupiersäge gewesen. Das Arbeiten sei dann durch den Bau einer Werkbank mit zwei verschiedenen Arbeitshöhen und Schüben für Werkzeug und Kleinteile leichter und interessanter geworden. So konnte man verschiedenste Gegenstände fertigen, die man beim Frühjahrs- und Weihnachtsmarkt zum Verkauf angeboten habe. Der Erlös ermöglichte zunächst weitere Anschaffungen, wurde aber immer spärlicher. Daher habe man beschlossen, sich auf die Fertigung von Deko- und Gebrauchsgegenständen für das Pflegeheim zu beschränken. Eine Ausnahme bildeten Futter- und Vogelhäuser. Sie könnten weiter bestellt werden.

Seit Januar dieses Jahres stehe der Gruppe nach dem dritten Umzug nun ein großzügiger Arbeitsraum zur Verfügung. Seitdem könnten auch Rollstuhlfahrer in der Gruppe mitarbeiten. Mit der neuen Bohrmaschine erfülle der Förderkreis den Holzwerkern aus zwei Gründen einen Herzenswunsch. Zum einen könne mit ihr wesentlich präziser gebohrt werden. Dass die neue zum zweiten deutlich leiser ist als die alte, ließ Josef Kohl die Gäste live miterleben.

Heimleiterin Astrid Geitner bezeichnete die Holzwerkgruppe als wertvolle Bereicherung für das Heim. Ihr Dank galt vor allem den vier ehrenamtlichen Holzwerkern. Sie ermöglichten mit ihrem Engagement sowohl Heimbewohnern als auch externen Senioren eine sinnvolle Beschäftigung. Dem schloss sich Werner Schulz nahtlos an. Er sagte weitere finanzielle Unterstützung durch den Förderkreis zu.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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