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Nachricht vom 28.05.2019 Sonstiges

Pflegehelfer Beruf mit Zukunft

Amberg (Bericht von Uschald-PR Amberg )  Der Europ├Ąische Sozialfonds (ESF) f├Ârdert mit hohem finanziellen Aufwand die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Aktuell nehmen 22 Frauen und M├Ąnner an einer neunmonatigen Qualifizierungsma├čnahme zum/zur Pflegehelferin/-in am Sprach- und Bildungszentrum ISE in Amberg teil. Es bestehen sehr gute Berufsaussichten.

Die Co-Finanzierung ├╝bernimmt das Jobcenter Amberg-Sulzbach. Dessen stellvertretender Leiter, Ralf Doschat, Ma├čnahmenbetreuer Heribert Farnbauer und der Teamleiter Arbeitsvermittlung, Rainer Liermann, verschafften sich am Ende des ersten Moduls von insgesamt drei Modulen einen pers├Ânlichen Eindruck von der Ausbildung.

Ziel dieser Ma├čnahme sollte es auch sein, so betonte Liermann bei der Ma├čnahmenbesprechung, unter den Kursteilnehmern Interesse f├╝r eine anschlie├čende ein- oder dreij├Ąhrige Ausbildung zum Altenpfleger zu wecken. Der Bedarf an solchen Fachkr├Ąften steige von Jahr zu Jahr. Wie Kursleiter Thomas Klein dazu ausf├╝hrte, w├╝rden zwei, drei Teilnehmer diesen Schritt bereits in Erw├Ągung ziehen. Es sei der Verdienst von ISE, dass bei diesem mittlerweile siebten Kurs so viele bei der Stange bleiben, stellte Doschat erfreut fest. Wichtig sei, dass ISE und Jobcenter an einem Strang ziehen, betonte Liermann.

Wie die Erfahrungen aus den zur├╝ckliegenden Kursen zeigen, wechselt von den Kursteilnehmern der ESF-Pflegequalifizierung eine gewisse Anzahl an die ISE-Berufsfachschule. Anreiz f├╝r eine Fortsetzung der Ausbildung an der ISE-Altenpflegeschule gibt wohl auch die Tatsache, dass die Kursabsolventen angesichts des demografischen Wandels gute Berufsaussichten etwa in Pflegeheimen oder in der ambulanten Pflege haben und ihren Lebensunterhalt dann selbst finanzieren k├Ânnen.

Zum Abschluss des ersten Ausbildungsmoduls hatten die Kursteilnehmer/-innen mit gro├čem Aufwand in ihrer Freizeit eine Zeitreise in die 50er Jahre vorbereitet und pr├Ąsentierten ihre Projektarbeit der Klasse und dem Jobcenter. Die 50er Jahre deshalb, weil Pflegekr├Ąfte mit ihrem Wissen ├╝ber dieses Jahrzehnt ├Ąltere pflegebed├╝rftige Menschen, die in dieser Zeit gelebt haben, besser betreuen k├Ânnen, betonte Kursleiter Thomas Klein. Die Kursteilnehmer/-innen besch├Ąftigten sich intensiv mit diesem Jahrzehnt, mit dessen Musik, Mode, Reise- und Essensgewohnheiten, Kindererziehung, M├Âbel, Medien, Zeitgeschichte und Werbung.

Die 50er Jahre mit all ihren Facetten waren Gegenstand einer Zeitreise, f├╝r die ESF-Kurteilnehmer viel Material gesammelt haben, etwa zum Thema Musik, Mode, Urlaubsreisen ins Ausland (Foto), Essensgewohnheiten, M├Âbel, Medien, Zeitgeschichte und Werbung. Bild: Uschald - Foto von UschaldFoto: Uschald
Die 50er Jahre mit all ihren Facetten waren Gegenstand einer Zeitreise, f├╝r die ESF-Kurteilnehmer viel Material gesammelt haben, etwa zum Thema Musik, Mode, Urlaubsreisen ins Ausland (Foto), Essensgewohnheiten, M├Âbel, Medien, Zeitgeschichte und Werbung. Bild: Uschald

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