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Nachricht vom 2019-02-02
Verfasser: Werner Schulz  
Am 23. Februar mit „Hirschau OHO“ durch die Innenstadt – Anmeldung zum Faschingszug

Am Faschingsdienstag 2012 erinnerte Sepp Strobl im Festsaal des BRK Seniorenheims mit einer Bilder-Show an die Glanzzeiten des Hirschauer Faschings. Demnach erlebte die Stadt 1952 den größten Faschingszug seiner Geschichte. Das Foto zeigt den damaligen Elferrat mit der Prinzengarde.
Hirschau. Am Samstag, 23. Februar, ist es wieder so weit: Vom „Unteren Müllner“ aus machen sich um 15 Uhr hunderte Maschkerer-Kinder auf zum Faschingszug durch die Innenstadt.

Angeführt wird der Gaudiwurm von der Kinder- und Jugendgarde des Musikzugs. Ganz vorne weg marschiert zum sechsten Mal Stadtheimatpfleger Sepp Strobl.

Am Faschingsdienstag 2012 erinnerte er im Festsaal des BRK Seniorenheims mit einerBilder-Show an die Glanzzeiten des Hirschauer Faschings, wiederholte 2013 seinen Vortrag bei der Kolpingfamilie und beim Frauenbund.

Da gab es sogar eine Faschingsgesellschaft „Narhalla“ mit Präsidium, Elferrat, Prinzenpaar und Garde und der Faschingsruf hieß damals „Hirschau! Aha!“ Am Faschingsdienstag 1952 sah Hirschau den größten Faschingszug seiner Geschichte. Die Amberger Kaolinwerke und Gebrüder Dorfner waren maßgeblich am Bau der Umzugswägen beteiligt. Da waren z.B. AKW-Direktor Oskar Hallbauer, Karl Fleischmann, Sepp Birner und Rudl Kokott als Amerikaner im Jeep unterwegs.

Sepp Strobl ahnte sicher nicht, mit den Vorträgen die Initialzündung zur Wiederbelebung des seit Jahren im Koma liegenden Hirschauer Faschings zu geben.

Die Zwergerltreff-Leiterin Michaela Meier ließ sich 2014 davon inspirieren. Sie stellte nicht nur einen Kinderfasching, sondern einen Gaudiwurm auf die Beine. Rund dreihundert Maschkerer – von ganz klein und jung bis ganz groß und alt – zogen vom Marktplatz zum Josefshaus.

Wenige Wochen später zündete Strobls Faschingsfunke endgültig. Regina Merkl sorgte für die Wiedergeburt des Hirschauer Faschings und gründete eine Kindergarde. Diese eroberte 2014 zusammen mit Prinz Michael I. und Prinzessin Marie I. am 11.11. um 11.11 Uhr das Rathaus. Am 7. Februar 2015 führte die Garde den ersten großen Kinderfaschingszug an – vorneweg Sepp Strobl in der Uniform des Stadtkommandanten.

Dort, an der Spitze des Zuges, wird am 23. Februar wieder sein Platz sein. „Hirschau Oho“ heißt dann die Devise, wenn sich der Gaudiwurm um 15 Uhr in Bewegung setzt. Musikzug-Chef Maximilian Stein und Regina Merkl waren sich wieder einig, keine (überdimensionalen) Festwagen und keine überlaute Musik zuzulassen. So gibt es wieder einen Umzug nur für Kinder und Jugendliche zu Fuß und/oder mit Handwagen.

Eine Reihe von Gruppen hat sich bereits angemeldet. Mit von der Partie sind u.a. der Antonius- und der St. Wolfgang-Kindergarten, das Johanniter Kinderhaus Conrad, die Krabbelgruppe Zwergerltreff und die Angler-Jugendgruppe. Auch auswärtige Gruppen wie die Jugend der Knappnesia Sulzbach-Rosenberg, die Kinderfaschingsgesellschaft Kleinseugastanien, die Kindergarden aus Schmidmühlen, Freudenberg, Vilseck und Kohlberg und die Faschingsgesellschaft Lari-Fari Diesenbach haben sich angekündigt. Angesagt sind auch die Schnaittenbacher Grundschule, die FCN-Freunde und der TuS Hirschau sowie die „Eichenweicher“. Von ihnen weiß man noch nicht, was sie dieses Mal im Schilde führen.

Mit dabei ist natürlich der Musikzug. Dirigent Wolfgang Vögele und seine Truppe können bei der Gelegenheit für den Rosenmontagszug in Düsseldorf proben. Das Prinzenpaar Felix I. und Eva I. und die Hoheiten der anderen Garden werden in Nobelkarossen chauffiert.

Nach dem Umzug gibt es auf dem Marktplatz eine große Faschingssause mit Polonaise, Partymusik, Kaffee, Kuchen, alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken und Speisen aus der Metzgerei Weich.

Kinder- bzw. Jugendgruppen, Familien oder auch einzelne Kinder oder Jugendliche aus Hirschau, dem Landkreis Amberg-Sulzbach und Nachbargemeinden aus anderen Landkreisen, die bei dem Gaudiwurm mitmachen wollen, sollen sich bis 16. Februar bei Andrea Wiesnet, Lessingstraße 14, Tel. 09622/71671, Mail: andrea.wiesnet@gmail.com oder Regina Merkl, Tel. 09622/4465, anmelden.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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