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Nachricht vom 12.01.2019 Kultur & Feste

Casting fĂŒr Hirschauer Festspiele 2019

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Am 27. MĂ€rz 2003 schlug die Geburtsstunde des Festspielvereins. Gut zwei Jahre spĂ€ter wurden am 22. Juli 2005 auf der FreilichtbĂŒhne im Schlosshof die „1. Hirschauer Festspiele“ mit der Premiere des Hirschauer StĂŒckls „Die Erbschaft“ aus der Feder von Katrin Klewitz eröffnet. Rund 5 000 Zuschauer hatten bei den insgesamt neun AuffĂŒhrungen ihren Spaß an den hintersinnigen und lustigen Schelmenstreichen. Im Zweijahresturnus folgten die Festspiel-StĂŒckln „Die Steingutfabrik“(2007), „S’Braufieber“ (2009), „Exerziert is glei“ (2011), „Das Klosterkindl“ (2013), „Der Glockenkrieg“ (2015) und „Der Heldenstammtisch“ (2017).

Am 19. Juli ist es wieder so weit! Um 20.30 Uhr fĂ€llt auf der FreilichtbĂŒhne am Pflegschloss der Startschuss fĂŒr die 8. Hirschauer Festspiele. Auf dem Spielplan steht – wie vor 14 Jahren – Katrin Klewitz‘ erfolgreiches, in der Biedermeierzeit spielendes VolksstĂŒck „Die Erbschaft“. Zur Inszenierung der insgesamt acht Vorstellungen gehören dieses Mal auch Musik- und Tanzeinlagen.

Die Zeiten sind beschaulich, behaglich und ziemlich spießig in jener nachnapoleonischen und vorindustriellen Zeit. Im StĂ€dtchen Hirschau kennt jeder jeden, alles hat seinen festen Platz und seinen gemĂŒtlichen Gang. Bis ein Fremder aus Frankfurt kommt und einige Unruhe in den Ort bringt. Der Fremde erbt das Anwesen einer verstorbenen Verwandten in Hirschau. Da er es laut Testament nicht verĂ€ußern darf, ĂŒberlegt er gemeinsam mit Freunden, die er nachkommen lĂ€sst, einen Anschluss an die Eisenbahnlinie zu bauen. Seine Tochter, die ihm gleichfalls nachreist und es in dem kleinen LandstĂ€dtchen viel schöner findet als in der Großstadt, verliebt sich in den jungen Bauleiter. Intrigen werden gesponnen, den Fremden manche Streiche gespielt, und so entwickeln sich aus der Handlung heraus mĂŒhelos und spielerisch ein paar Hirschauer StĂŒckln bis der „Zuagroaste“ ein echter OberpfĂ€lzer wird und womöglich noch „hirschauerischer“ ist als die Hirschauer selbst.

Nach Fertigstellung des Textheftes werden ca. sechzig bis siebzig Rollen zu besetzen sein - Darsteller und Darstellerinnen mit Sprechrollen, SĂ€ngerinnen und SĂ€nger, Statisten jeden Alters und Kinder. Um die noch freien Rollen besetzen zu können, findet am Sonntag, 27. Januar ab 13.30 Uhr ein Casting im Katholischen Pfarrheim an der Kolpingstraße statt. Außer lockerer Kleidung brauchen die Kandidat(inn)en nur etwas Spaß und Lust zum Theaterspielen mitzubringen. FĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt. Wer weiß, vielleicht leuchtet bald ein Lichtlein mehr am Hirschauer Schauspielhimmel?! Wer vorab nĂ€here Informationen einholen will, kann gerne die Telefonnummer 0175/1631940 kontaktieren.

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. ErhÀltlich sind sie im Rathaus bzw. online bei okticket.de.

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