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Nachricht vom 11.01.2019 Politik

B├╝rgermeister Falk und CSU stolz auf Heimatstadt Hirschau

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  ÔÇ×Wir m├╝ssen wieder lernen, das Positive zu sehen!ÔÇť, lautete B├╝rgermeister Hermann Falks Schlussappell beim 35. CSU-Dreik├Ânigsfr├╝hschoppen. In seiner Rede hatte er aufgezeigt, dass Hirschau davon jede Menge zu bieten hat.

Ortsvorsitzende Birgit Birner hatte die Veranstaltung mit einem Ausflug in die Landespolitik er├Âffnet. Der Einzug der AfD in den Landtag sei f├╝r sie schlimmer als der Verlust der absoluten CSU-Mehrheit. Mit dem Hinweis auf die Vorkommnisse in Amberg ├╝bte sie Kritik an der medialen und politischen Aufarbeitung von Straftaten, die von Ausl├Ąndern begangen werden. Notwendig sei Integration und konsequentes Handeln statt Polarisieren. Wie sp├Ąter B├╝rgermeister Falk lobte sie das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen, Hilfsdiensten und Kirchengemeinden. Ein Extra-Danke galt denen, die Verst├Ąndnis daf├╝r aufbringen, dass sie wegen der Generalsanierung der Schule in andere Quartiere ausweichen m├╝ssen.

ÔÇ×Hirschau ÔÇô ein St├╝ck HeimatÔÇť hatte Falk seine Rede ├╝berschrieben, wobei er Heimat als ein vielschichtiges Gef├╝hl definierte. ÔÇ×Heimat ist da, wo ich mich wohlf├╝hle.ÔÇť Stadtrat und B├╝rgermeister h├Ątten die Grundlagen daf├╝r zu schaffen. In Hirschau sei dies in vielen Bereichen gelungen. Einheimische wie G├Ąste lobten die gelungene Sanierung der Innenstadt, der Freizeitpark Monte Kaolino sei eine echte Touristenattraktion. Bei der Kinderbetreuung sei man mit den vier Kinderg├Ąrten und der offenen Ganztagsschule hervorragend aufgestellt. Die Generalsanierung der Schule sei sehr wichtig f├╝r die Entwicklung des Schulstandortes. Mit dem Seniorenwohn- und Pflegeheim, der solit├Ąren Tagespflege, dem betreuten Wohnen, der Altentagesst├Ątte und den Sozialstationen nehme man in Sachen Seniorenbetreuung eine Vorreiterrolle ein. Hirschau sei Notarzt- und Rettungsdienststandort mit BRK-Bereitschaft, Wasserwacht, Helfern vor Ort und den Feuerwehren. Das fertig erschlossene Gewerbegebiet Am Bachranken erm├Âgliche die Neuansiedlung von Betrieben und st├Ąrke die mittelst├Ąndische Wirtschaft. Im Neubaugebiet Sonnenstra├če konnten junge Leute Eigenheime errichten. Ein weiteres Neubaugebiet sei geplant. Schritt f├╝r Schritt m├╝ssten Stra├čenz├╝ge erneuert werden. Auf den Wegen im Friedhof k├Ânne man sich nach der Pflasterung barrierefrei bewegen. Im Kernwegenetzausbau und dem Wegebau schreite man voran. Beim Breitbandausbau sei man im F├Ârderprogramm. Einiges sei bereits ausgebaut, in anderen Teilen warte man auf die Umsetzung. Sehr viel sei im Bereich Energie geschehen. Als Beispiele nannte Falk den Ausbau des Fernw├Ąrmenetzes, die Umr├╝stung der Stra├čenlampen auf LED-Technik und die beiden im Einsatz befindlichen Elektroautos. Im Photovoltaikbereich sei man ohnehin Vorreiter. Davon zeugten die D├Ącher des Schulhauses, der Turnhalle, des Wasser- und Kl├Ąrwerks und vieler Privath├Ąuser. Es gebe weiteres Potenzial, das aktuell genutzt werden sollte, da der Neubau von Photovoltaikanlagen wieder rentabel sei. Das Ziel, bis 2020 energieautark zu sein, werde man nicht schaffen. Auf dem Umweltsektor leiste die ├Âkologische Flurbereinigung mit der Renaturierung des Ehenbaches einen wichtigen Beitrag. Um Insekten und Bienen Lebensraum zu geben, habe an Streuobstwiesen angelegt. Man sei dabei Blumenwiesen anzus├Ąen. Oft verkannt werde der gro├če Beitrag der Landwirte zum Erhalt einer gesunden Natur. Auch in den Ortsteilen sei viel geschaffen worden. In Steiningloh stehe das Gemeinschaftshaus, die Kapelle werde saniert. Beim Hochwasserschutz und dem Ausbau des Radwegenetzes in diesem Bereich sei man vorangekommen. In Burgstall werde ein Gemeinschaftshaus gebaut, Weiher bekomme ein solches mitsamt Feuerwehrhaus. Die Feuerwehr Krondorf-Burgstall werde mit einem neuen Feuerwehrauto ausgestattet, in Ober- und Untersteinbach beginne der Wasserleitungs- und Kanalbau. Die letzten Wochen h├Ątten gezeigt, dass die Wasserleitungen im Stadtkern alt und marode sind und erneuert werden m├╝ssen. Die Stadt liefere bestes Trinkwasser zum Preis von 1,62 Euro pro 1 000 Liter frei Haus. Bei einer Besichtigung des Wasser- und des Kl├Ąrwerks k├Ânnte die Bev├Âlkerung erkennen, was alles dahintersteckt, damit sauberes Wasser aus dem Hahn kommt und das Abwasser selbstverst├Ąndlich abl├Ąuft. All die Projekte zeigten, dass viel getan werde f├╝r Hirschaus Infrastruktur. Im Rahmen der finanziellen M├Âglichkeiten werde man weiter investieren. Auf dem Feld der Gemeinwohl├Âkonomie m├╝sse man Systemweichen stellen in den Bereichen Menschenw├╝rde, Solidarit├Ąt, Gerechtigkeit, ├Âkologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung. Nur so bleibe Hirschau enkeltauglich. Das kollegiale, sachbezogene Klima im Stadtrat trage dazu bei, dass die Stadt vorankommt. Einen wichtigen Beitrag dazu leiste aber auch das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. Dies gelte es immer zu unterst├╝tzen. ÔÇ×Ohne Ehrenamt stirbt eine Stadt.ÔÇť

Auch Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-J├╝rgen Sch├Ânberger sah im konstruktiven Miteinander die Basis f├╝r die Bew├Ąltigung der anstehenden Aufgaben, angefangen von der Verbesserung der Kinderspielplatz-Ausstattungen und der Rathaussanierung mit den Au├čentoiletten bis zur Wiederbelebung des Josefshauses. Es k├Ânne nur f├Ârderlich sein, wenn alle politischen Kr├Ąfte zusammenwirken. ÔÇ×Wir k├Ânnen uns nur selbst ein Bein stellen, wenn wir das Miteinander zum Wohl unserer B├╝rger aufgeben.ÔÇť Wie gewohnt schloss die Veranstaltung mit der Bayern- und Deutschlandhymne, begleitet vom Musikzug der Stadt Hirschau.

Sehr gut besucht war der 35. CSU-Dreik├Ânigsfr├╝hschoppen. B├╝rgermeister Hermann Falk (am Rednerpult) machte in seiner Ansprache die Vorz├╝ge Hirschaus deutlich, die die Stadt zu einem liebenswerten St├╝ck Heimat machen. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Sehr gut besucht war der 35. CSU-Dreik├Ânigsfr├╝hschoppen. B├╝rgermeister Hermann Falk (am Rednerpult) machte in seiner Ansprache die Vorz├╝ge Hirschaus deutlich, die die Stadt zu einem liebenswerten St├╝ck Heimat machen.

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Foto: Werner Schulz