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Nachricht vom 23.12.2018 Vereine

2018 fĂŒr Musikzug Superjahr

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Positiver kann eine Bilanz kaum ausfallen, als die, die der Vorsitzende des Musikzugs Maximilian Stein fĂŒr 2018 beim Jahresabschluss zog: „Wir haben ein Superjahr mit vielen gelungenen Veranstaltungen und Auftritten hinter uns.“

Als erste Highlights nannte er den vornehmlich von Regina Merkl organisierten Kinder-Faschingszug, bei dem hunderte begeisterte Zuschauer den Marktplatz sĂ€umten, und den Faschingsball im Josefshaus. Augenzwinkernd erinnerte er an den „Super-GAU“ beim DĂŒsseldorfer Rosenmontagszug, als „irgendwie der Prinzenwagen in unsere Standarte gefahren ist.“ Das Osterkonzert, das erstmals unter der Leitung von Wolfgang Vögele stattfand, sei ein voller Erfolg gewesen. Die von ihm erbrachte Leistung verdiene schon wegen der kurzen Vorbereitungszeit höchsten Respekt. NĂ€chster Höhepunkt sei der fĂŒnftĂ€gige Besuch der Musikgruppe aus Perth (Australien) gewesen. Dabei habe die Zusammenarbeit mit der Blasmusik Gebenbach einwandfrei geklappt. Beim gemeinsamen Konzert mit den Gebenbachern und den GĂ€sten habe das Musikzug-Orchester eine ĂŒberzeugende Leistung geboten. Als „rekordverdĂ€chtig“ bezeichnete Stein das 44. Marktplatzfest, bei dem man heuer zwei neue Musikkapellen fĂŒr die Abendunterhaltung engagiert hatte. „Klasse“ sei das von der Jugendvorstandschaft organisierte Zeltlager gewesen, das zusammen mit den DIANA-SchĂŒtzen durchgefĂŒhrt wurde. Das Helferfest im Oktober solle fester Bestandteil des Jahresprogramms werden. Der Wegzug von Michael Meindl habe die Neuwahl eines neuen stellvertretenden Vorsitzenden nötig gemacht. Mit Thomas Stark sei die Personalie bestens gelöst worden. Diese gelte auch fĂŒr die Übernahme der Leitung des Jugendorchesters durch Wolfgang Vögele. Sophia Hofmann gelte es fĂŒr ihre jahrelang sehr gute Arbeit mit dem Orchester und bei der Ausbildung der Jungmusiker zu danken. Leider sei der Versuch gescheitert, eine neue BlĂ€serklasse ins Leben zu rufen.

FĂŒr das Problem Probenraum, das den Musikzug wegen der anstehenden Schulhaussanierung seit Jahresanfang beschĂ€ftigt, zeichne sich eine Lösung ab. Bei der Suche danach habe sich Werner Stein besonders ins Zeug gelegt. Im November habe die Stadt die RĂŒckkehr in das Josefshaus angeboten, konkret in den Raum vor dem ehemaligen Probenraum. Aktuell prĂŒfe die Stadt Optionen bezĂŒgliche der Heizmöglichkeiten. Den Jugendraum im Schulhaus mĂŒsse man noch vor den Osterferien rĂ€umen. Der Probenraum könne bis zum Osterkonzert genutzt werden. Es bestehe die Möglichkeit, nach voraussichtlich drei Jahren in das SchulgebĂ€ude zurĂŒckzukehren. Da die Übergangslösung Josefshaus einige Umbaumaßnahmen erfordere, warb Stein schon jetzt um Freiwillige fĂŒr ArbeitseinsĂ€tze.

Dirigent Wolfgang Vögele zeigte sich stolz auf die Leistungen des Orchesters. Mit Blick auf das Osterkonzert 2019 bat er um eine rege Beteiligung an den wöchentlichen Proben, Probentagen und Probenwochenenden. Gerne habe er auch das Jugendorchester, das er als „coole Truppe“ bezeichnete, ĂŒbernommen. Überhaupt freue er sich, dass sich der Musikzug und er gefunden haben.

Auch Jugendvorstand Erik Remhof richtete den Blick nach vorne. FĂŒr Januar kĂŒndigte er einen Diskolauf an, fĂŒr August die Wiederholung des Zeltlagers zusammen mit der DIANA-SchĂŒtzenjugend, die man außerdem auf ihre Anlage im Sportpark besuchen werde.

Nach den Berichten nahmen Maximilian Stein Thomas Stark die Mitgliederehrungen vor. Mit Urkunden und kleinen PrĂ€senten belohnt wurden: Sebastian Dorfner (5 J.), Marie Giehrl (10 J.), Maria Mader, Katharina Stein und Nadine Treutel (15 J.), Thomas Stark und Andrea Biehler (20 J.) sowie JĂŒrgen Enderer, Michael Knietsch, Florian Kustner und Veronika Sonntag (25 J.). Als Beleg fĂŒr die erfolgreiche Jugendarbeit wertete es Stein, dass er mit Kilian Pröls, Lucas Kuhl, Johannes Riß, Jonas Fink und Nicola Hubmann fĂŒnf Nachwuchsmusikern zum Erwerb des D1-Abzeichens gratulieren und ihnen die Urkunden aushĂ€ndigen konnte.

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