zurück zur Übersicht

Nachricht vom 20.12.2018 Kultur & Feste

Bei Adventsingen: Bethlehem ist jetzt und hier

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  â€žSage, wo ist Bethlehem!“ Der Ehenfelder Jugendchor gab mit erfrischender KlangfĂĽlle Auskunft beim 34. Hirschauer Adventsingen: „Komm doch mit, ich zeig es dir. Musst nur gehen, musst nur sehen. Bethlehem ist jetzt und hier.“

Dass in der Stadtpfarrkirche die Vorfreude auf die Geburt des Christkindes und das Geschehen im Stall zu Bethlehem fühlbar wurde – dafür sorgten neben dem von Dorothea Meyer dirigierten Jugendchor, der Gemischte Chor des Gesangvereins 1860 unter Leitung von Jana Müller, der Ehenfelder Männerchor mit seiner Dirigentin und Gesangssolistin Saskia Krügelstein, die Hirschauer Hausmusik mit Martha Pruy, Gabi Meindl, Inge Mangelberger und Luzie Dietz, das Musikzug-Bläserquintett unter Leitung von Jürgen Enderer, das Instrumental-Trio Uwe Hermann, Alexander Götz und Franz Birner sowie die neunjährige Christina Luber, am E-Piano begleitet von Saskia Krügelstein.

Mit über 200 Besuchern waren Kirchenschiff und Empore sehr gut besetzt, als Irmgard Sellmeyer den Akteuren für ihr kostenloses Mitwirken und Werner Schulz für die Organisation der Veranstaltung und Zusammenstellung des Programms dankte. Mit dem traditionellen Adventslied „Macht hoch die Tür“ wurde es vom Gemischten Chor eröffnet, der anschließend die Lieder „Wieder naht der heilige Stern“ und „Jesus unser Retter naht“ stimmungsvoll interpretierte. Das Bläser-Quintett setzte mit „Santa Claus is coming to town“ und später „Mary had a baby“ moderne, schwungvolle Akzente, überzeugte aber genauso beim alten englischen Choral „God rest ye merry gentlemen“. Eindrucksvolle Darbietungen gelangen dem Ehenfelder Männerchor beim „Adventjodler“ genauso wie bei „Still oh Himmel“. Zum i-Tüpfelchen geriet das einfühlsam vorgetragene „Wenn ich ein Glöcklein wär“, das Dirigentin Saskia Krügelstein mit ihrem „Ave Maria-Sologesang“ zu einem nachhaltigen Erlebnis werden ließ. Dass die beiden von Uwe Hermann (Akkorden), Alexander Götz (Tuba) und Franz Birner (Gitarre) vorgetragenen melodiösen „staaden Weisen“ keinen Titel hatten, lag daran, dass sie von Uwe Hermann eigens für das Adventsingen kurzfristig komponiert wurden. Stubenmusik vom Allerfeinsten präsentierte die Hirschauer Hausmusik mit Martha Pruy (Hackbrett), Luzie Dietz (Zither), Inge Mangelberger (Gitarre) und Gabi Meindl (Flöte). Jede der Damen erwies sich als Meisterin bei der Beherrschung ihres Instruments. Das galt für die perfekt vorgetragenen Stücke „Schöi staad“ und „An der Wiege“ genauso wie für das „Menuett aus Welschnofen“. Einen herzigen Akzent setzte Christina Luber. Von Saskia Krügelstein am E-Piano begleitet, brillierte die selbstbewusste Neunjährige bei den aus der Feder von Rolf Zuckowski stammenden Liedern „Winterzeit, Weihnachtszeit“ und „Freu dich“ mit ihrer hellen, klaren Stimme. Dass der Ehenfelder Jugendchor den Vortrag sowohl getragener als auch lebendiger Stücke sehr gut beherrscht, bewiesen die Jugendlichen bei „Dios te salve Maria“ und „This little light of mine.“

Werner Schulz dankte in seinem Schlusswort allen Akteuren für die Mitwirkung, auch für das Verständnis für die Beschränkung der vorgetragenen Stücke. Mit Blick darauf, dass der Erlös wieder für die Caritas-Sozialstation bestimmt ist. Das Pflegepersonal, das hinausfahre zu den Patienten und diese pflege, erfülle beispielgebend die Aussage Jesu „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan“, speziell den Satz „Ich war krank und ihr habt mich besucht.“ Diesen verheiße Jesus das ewige Leben. Denen, die gegenteilig handeln, das „ewige Feuer, das für den Teufe bestimmt ist“.

Die Besucher dankten den Mitwirkenden mit lang anhaltendem Beifall für ihre gelungenen Darbietungen und stimmten zum Abschluss gemeinsam „Es wird schon glei dumper“ an.

Veröffentlichung

Möchten Sie Ihre Nachrichten/Presseberichte hier veröffentlichen? Senden Sie einfach Ihre Artikel per E-Mail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf kaolinpott.de!

Hinweis

Für den Inhalt der Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich.