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Nachricht vom 2018-12-11
Verfasser: Werner Schulz  
Seit 15 Jahren Selbsthilfegruppe Krebskranker Kinder

Vor 15 Jahren wurde die Selbsthilfegruppe Krebskranker Kinder gegründet. Bei der Jahresabschlussfeier gab es rote Rosen für die Gründungsmitglieder. V. l: Vorsitzende Petra Waldhauser, Joachim Utz, Ursula Utz, 2. Vorsitzender Marco Kind, Petra Illing, Andrea Segerer, Ulrike Zitzmann, Christian Segerer und Thomas Sperber.
Amberg-Sulzbach/Sulzbach-Rosenberg. Im Jahr 2003 gegründet versteht sich die Selbsthilfegruppe (SHG) Krebskranker Kinder als Interessenvertreter und Fürsprecher betroffener Familien. Bei der Jahresabschlussfeier im Gasthof „Zum Wulfen“ blickte die Vorsitzende Petra Waldhauser (Hirschau) nicht nur auf das Jahr 2018 zurück. Sie erinnerte auch an die seit der Gründung geleistete Arbeit.

Petra Waldhauser erachtete die Vereinsgründung als richtige Entscheidung. Der Verein verfolge unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Ziel sei die Hilfe für krebskranke Kinder, Geschwisterkinder und deren Familien. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten bis heute ehrenamtlich. Am 9. Mai 2003 seien bei einer Mitgliederversammlung die Vereinssatzung festgelegt und die Vorstandschaftswahlen durchgeführt worden. Die 13 Gründungsmitglieder hätten Gerda Schommer zur Vorsitzenden gewählt, Marco Kind zu ihrem Stellvertreter, Thomas Sperber zum Kassier und Gunda Konopek zur Schriftführerin gewählt. Der Eintrag ins Vereinsregister sei am 4. Juli 2003 erfolgt. Sie selbst engagiere sich seit zehn Jahren im Verein und habe 2016 den Vorsitz übernommen. Seither habe die Vorstandschaft viele Neuerungen gemeistert. Man habe das Logo erneuert, neue Flyer herausgegeben und die Homepage überarbeitet. Auch bei Facebook sei man mittlerweile gut vertreten. Ohne Zweifel sei die SHG ein wichtiger Verein in der Region Amberg-Sulzbach geworden. Als wichtigsten Aspekt der Vereinsarbeit erachtete es Waldhauser, den krebskranken Kindern und deren Familien während der Erkrankung und in der Folgezeit bei sozialen, psychischen und finanziellen Problemen zu helfen. Der Verein lasse nichts unversucht, um dafür alle Möglichkeiten der Hilfe auszuschöpfen. Ihr selbst mache die nicht immer leichte Aufgabe Spaß. „Die strahlenden Augen der Kinder übertreffen oft alles!“

Aktuell betreue man zwölf Familien, zu denen man engen Kontakt halte. Als Beispiele der Unterstützung nannte die Vorsitzende die Erstattung von Fahrt- und Übernachtungskosten im Ronald-MC Donald Haus in Erlangen oder im VKKK Elternhaus in Regensburg, Geschenke für die Kinder und Geschwisterkinder, finanzielle Hilfen für die Eltern, Finanzierung von Reit- und Klangschalentherapien, Kauf eines Trimm-dich-Rad, Besuch der Aufführung der „Lila Bühne“ in der Cnopfschen Kinderonkologie, Geschenke für die Kinder auf Station und Auffüllen der „Pikselkisten“ in den Kliniken. Wie jedes Jahr gibt es auch heuer wieder Weihnachtsgeschenke für die Kinderonkologien in Regensburg, Nürnberg und Erlangen sowie die Kinder-Palliativstation in Erlangen. Die Zusammenarbeit mit den Kliniken, vor allem deren psychosozialen Diensten sei hervorragend.

Mit einer Delphin-Therapie habe man einem Mädchen, das nach mehreren Kopftumoren im Rollstuhl sitzt, einen ganz besonderen Wunsch erfüllt. Auch die Eltern des Kindes wurden in die Behandlung einbezogen. Nach Aussage der Mutter sei die Therapie genau das Richtige für ihre Tochter gewesen. Ihr sei wieder Lebensfreude und Mut vermittelt und ihr Selbstbewusstsein gestärkt worden.

Ziel des heurigen Jahresausflugs sei Pottenstein gewesen. Kinder wie Erwachsene hätten beim
Rodeln, Klettern, Fußballspielen, Segway- oder Kart-Fahren großen Spaß gehabt. Für die DKMS habe man 2018 unter der Regie von Marco Kind Typisierungen beim Entenrennen in Amberg, bei der Firma Nitzbon in Poppenricht und bei der Firma Baumann in Immenstetten durchgeführt. Die nächste Typisierung stehe beim Silvesterlauf an, 2019 dann am Golfplatz in Schmidmühlen.

Die Hilfen könne man nur gewähren, weil man von vielen Firmen, Organisationen, Vereinen und Privatpersonen mit großzügigen Spenden bedacht werde. Ihnen gelte es aufrichtig zu danken. Dank sagte die Vorsitzende an ihr gesamtes Vorstandsteam und eine Reihe von Mitgliedern, die sich aktiv in den Verein eingebracht haben.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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