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Nachricht vom 2018-12-06
Verfasser: Josef Birner  
Hirschauer Weihnachtsmarkt war wieder eine echte Bereicherung

Die Chorleiterin Gertrud Siegert bedankte sich persönlich beim Nachwuchsnikolaus für die Geschenke an die Sängerinnen.
Hirschau. Bei trockenem Wetter startete der Hirschauer Weihnachtsmarkt am Samstagnachmittag mit Liedern zur Weihnachtszeit durch den Kinder- und Jugendchor „Herzwärts“ unter der Leitung von Gertrud Siegert am Marktplatz.

Hauptorganisator Günther Siegert begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Falk die zahlreichen Besucher zur Eröffnung. Bürgermeister Falk dankte Siegert und seinen Mitstreitern für die Durchführung des Weihnachtsmarktes, der eine echte Bereicherung im Veranstaltungskalender darstelle. Diesen Dank gab Siegert zurück an die Stadt und den Bauhof, der für dieses Jahr 3 weitere Holzbuden gebaut und zur Verfügung gestellt habe. Ein besonderer Dank verbunden mit einem kleinen Präsent galt dem langjährigen Vorsitzenden der Wanderfreunde Hirschau, Felix Fischer. Der Wanderverein hatte über mehr als 2 Jahrzehnte alljährlich seine eigenen Holzbuden für den Markt zur Verfügung gestellt und diese auch noch für die Vereine aufgebaut.

Siegert und Falk wünschten allen Besuchern eine besinnliche Adventszeit.

Für eine Überraschung sorgte ein nicht angemeldeter „Nachwuchsnikolaus“, der die jungen Sängerinnen beschenkte. Wer bisher immer dachte, der Nikolaus sei ein „älterer Herr“ mit Bart, der wurde eines besseren belehrt. Anscheinend tritt der Bartwuchs schon in jungen Jahren auf. Die Sängerinnen nahmen jedenfalls gerne die Geschenke an.

Die Marktstände lockten mit einem vielfältigen Angebot die Besucher an. Die aufgestellten Gasstrahler und Feuerstellen wärmten die Besucher von außen, Glüh- und Schlehenwein, Punsch oder schwedischer Glögg wärmten von innen. Adventssträuße und handwerklich hergestellter Weihnachtsschmuck fand seine Abnehmer ebenso wie die angebotenen internationalen kulinarischen Leckerbissen.

Als weitere Rahmenprogrammpunkte traten der gemischte Chor mit weihnachtlichem Liedgut und das Orchester des Musikzuges auf. Außerdem wurde das erste Adventsfenster des lebendigen Adventskalenders am Rathaus geöffnet. Die städtische Weihnachtsbeleuchtung tauchte den Weihnachtsmarkt und die Hauptstraße in ein stimmungsvolles Licht. Als der Markttag am Samstag zu Ende ging, war der Weihnachtsmarkt noch immer hervorragend mit Besuchern gefüllt, wie zur besten Tageszeit. Besucher wie Aussteller waren vollauf zufrieden.

Der zweite Markttag begann am Sonntagmittag mit Dauerregen, der sich mit kurzen Unterbrechungen bis in den Abend fortsetzte. Als besseren Regenschutz hatten die Veranstalter zwar kurzfristig sowohl zum Schutz für die empfindlichen Musikinstrumente des Nachwuchsorchesters vom Musikzug, aber auch als weiteren Regenschutz, einen Pavillon aufgestellt.

Trotzdem zog so mancher Mitbürger die trockene heimische Stube dem verregneten Marktplatz mit seiner Budenstadt vor. Trotz widriger Wetterumstände ließ sich Bischof Nikolaus nicht abhalten auch dieses Jahr planmäßig den Markt zu besuchen. Nach seiner Botschaft verteilte er Schokoladennikoläuse an Kinder, besonders brave Besucher sowie an die standhaften Helfer in den Marktständen. Bei einer Visite in der Himmelspforte erkundigte er sich nach Briefen an das Christkind.

Die Krippenausstellung im Rathaus sowie die Rasseausstellung der Hasenzüchter im früheren städtischen Bauhofgebäude konnten wenigstens ohne Regenschirm ausgiebig genossen werden.

Der Dauerregen gab bei der Eröffnung des zweiten Adventsfensters etwas nach, die Regenpause war jedoch nur von kurzer Dauer. Trotzdem zeigten sich die meisten Mitwirkenden am Ende des Weihnachtsmarktes zufrieden.
Bilder:

Foto(s): Josef Birner

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