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Nachricht vom 29.11.2018 Vereine

Erfolgsgeschichte Anglerverein: Von 10 auf 300 Mitglieder gewachsen

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Am 26. November 1982 schlug die Geburtsstunde des Anglervereins. Die Anglerfreunde verbinden die Feier ihres Vereinsgeburtstags alle Jahre mit der Ehrung treuer Mitglieder beim sog. GrĂŒnderstammtisch.   



Wie gewohnt gab es bei der Veranstaltung im Anglerheim ein volles Haus. Vorstand Klaus Forster, der vom GrĂŒndungstag an bis heute ohne Unterbrechung an der Spitze des Vereins steht, freute sich neben den zu Ehrenden mit Josef Wiesnet, August Stauber, Joachim Schlaffer, Herbert Rubenbauer und Walter Majecki weitere fĂŒnf der elf GrĂŒndungsmitglieder begrĂŒĂŸen zu können. Wohl keiner der elf GrĂŒnder habe im Traum daran gedacht, dass der Verein 36 Jahre spĂ€ter 300 Mitglieder zĂ€hlt, wie es aktuell der Fall ist. Forster ließ die GrĂŒnderzeit kurz Revue passieren. Ausgangspunkt fĂŒr die VereinsgrĂŒndung sei ein Lehrgang fĂŒr die FischereiprĂŒfung in Weiden gewesen. An ihm hatten im November 1981 neun Hirschauer teilgenommen. Diese beschlossen nach erfolgreicher PrĂŒfung im MĂ€rz 1982, sich im Sommer zu einem gemĂŒtlichen Angelnachmittag am Rottenstetter Weiher zu treffen. Da bei herrlichem Wetter „die Karpfen bissen und alle viel Freude hatten“, wurde fĂŒr den 26.

November 1982 ein Treffen im CafĂ© Haas vereinbart. Ergebnis der Zusammenkunft war die VereinsgrĂŒndung. Er sei zunĂ€chst als kommissarischer Vorsitzender bestellt, bei der Wahl am 27. Februar 1983 in dieses Amt gewĂ€hlt worden. ZunĂ€chst sei man auswĂ€rts zum Angeln gefahren, bis man 1983 den stĂ€dtischen MĂŒhlweiher anpachten konnte. Ihm seien 1986 der Kreuzweiher und 1995 der Schindelweiher gefolgt. Dank des Engagements vieler Mitglieder habe man enorme BauaktivitĂ€ten entwickelt. PrunkstĂŒck sei das 1999 erbaute, mit der „GrĂŒnen Hausnummer” ausgezeichnete Vereinsheim samt umliegendem Festplatz, den Verkaufshallen und den NebengebĂ€uden sowie der SeebĂŒhne. Mit berechtigtem Stolz könne man feststellen, dass der Verein trotz dieser großen Investitionen schuldenfrei ist. Dass dem so ist, daran hĂ€tten ganz besonders alle Mitglieder erheblichen Anteil, die sich bei der Vorbereitung, DurchfĂŒhrung und Nachbereitung des Fischerfestes und der „Nacht am See“ unermĂŒdlich engagieren. Heuer seien beim 36. Fischerfest und der „11. Nacht am See“ ca. siebzig Helfer und Helferinnen im Einsatz gewesen, um die rund 2 000 GĂ€ste optimal zu bewirten. Die beiden Feste lockten auch viele auswĂ€rtige Besucher an. Etwa zwei Drittel der GĂ€ste seien nicht aus Hirschau. Viele Ex-Hirschauer nutzten außerdem die Feste zu einem Familientreff in der alten Heimat. Forster hoffte, dass der im Verein herrschende Gemeinschaftsgeist, zu dem auch die Jubilare einen wertvollen Beitrag leisten, weiter Bestand habe. Als Dankeschön gab es fĂŒr sie eine krĂ€ftige Brotzeit und eine Ehrenurkunde. Geehrt wurden: Tobias Forster und Dominic Gradl (beide 25 Jahre), Robert Dotzler und Walter Wiesinger (beide 30 Jahre), Walter Fehlner, Hans Schmer, Hans Moosburger, Rudolf Schweiger, Hans Götz, Josef Holzer, Werner Huber, Claus Schwemmer, Sigmund Kraus, Robert Hierl, Siegfried Böller, Manfred Schröter, JĂŒrgen Kritzenberger, Karolina Wiesnet, Thomas Bösl und Martin Meier (alle 35 Jahre). Die verhinderten Jubilare erhalten ihre Urkunden per Post.

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