zurück zur Übersicht

Nachricht vom 28.09.2018 Sonstiges

HilfsgĂŒter aus Hirschau in die Ukraine

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Seit 2014 unterstĂŒtzen Dieter und RenĂ©e Hoffmann den Verein „HumanitĂ€re Hilfe fĂŒr die Ukraine aus Bayern“. Diese Woche konnte deren Vorsitzender Anton Grauvogl wieder eine Ladung HilfsgĂŒter in Hirschau abholen.

So lange Unwetterkatastrophen oder kriegerische Auseinandersetzungen und die damit verbundene Not der Betroffenen die Schlagzeilen in den Medien beherrschen, ist die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sehr groß. Diese schwindet allzu rasch und oft, wenn die Ereignisse nicht mehr im Fokus stehen. Der 1999 gegrĂŒndete, als gemeinnĂŒtzig anerkannte Verein „HumanitĂ€re Hilfe fĂŒr die Ukraine aus Bayern, Winklarn-Schneeberg“ mit seinem Vorsitzenden Anton Grauvogl ist ein Beispiel dafĂŒr, dass dem nicht zwangslĂ€ufig so sein muss.

Seit knapp vier Jahren erfĂ€hrt der Verein große UnterstĂŒtzung aus Hirschau durch das Ehepaar Dieter und RenĂ©e Hoffmann, seit zwei Jahren auch durch die CSU Frauen Union und die Hilfsorganisation Afrcia Luz.

Die Hoffmanns haben eine Sammelstelle fĂŒr die Ukraine-Hilfe eingerichtet. Ein wichtiges Standbein ist ihr wöchentlicher Flohmarkt beim „GrĂŒnen Haus“ am Bischof-Bösl-Platz. Die Bevölkerung liefert laufend gut erhaltene KleidungsstĂŒcke, WĂ€sche, Schuhe, Spielsachen usw. an. Wie schon im Vorjahr wurde das Warenlager krĂ€ftig ergĂ€nzt durch einen Berg an Artikeln, die fĂŒr den FU-Flohmarkt abgegeben, aber nicht verkauft wurden.

Nachdem sich im Hoffmann-Haus wieder eine Riesenmenge an HilfsgĂŒtern angesammelt hatte, war es fĂŒr Anton Grauvogl ein lohnendes Unterfangen, zur Abholung nach Hirschau zu kommen. Auf seinem RiesenanhĂ€nger hatte gar nicht alles Platz, was Dieter und RenĂ©e Hoffmann zusammen mit der FU-Vorsitzenden BĂ€rbel Birner und ihrer Stellvertreterin Rita Beck fĂŒr den Transport hergerichtet hatten. Schließlich gingen 40 prallvolle KleidersĂ€cke, 60 mit BettwĂ€sche und Schuhen gefĂŒllte Bananenkisten, Decken, Gardinen, Kinderbetten bzw. Kinderbetten, Spielsachen, Kuscheltiere, einige RollstĂŒhle, gebrauchte Brillen, BlutdruckgerĂ€te und anderes medizinisches GerĂ€t mit auf die Reise in die Ukraine.

Konkret landen die HilfsgĂŒter, so Anton Grauvogl, im rund 1 000 Kilometer entfernten Rivne im Nordwesten der Ukraine. SpendenempfĂ€nger sind dort u.a. ein Zentralkrankenhaus, eine Sozialstation, ein Waisenhaus, ein Kinderheim und eine Entbindungsklinik. Grauvogl bedankte sich mit herzlichen Worten bei den Hoffmanns, BĂ€rbel Birner und Rita Beck fĂŒr das Engagement. Jeder Artikel werde in dem Krisengebiet mehr als gut gebraucht.

Die Hoffmanns hoffen auf die weitere UnterstĂŒtzung durch die Bevölkerung. Diese kann jeden Freitag zwischen 8.30 und 13 Uhr Kleidung, Schuhe, Spielsachen - vor allem auch FahrrĂ€der und RollstĂŒhle – beim „GrĂŒnen Haus“ am Bischof-Bösl-Platz nördlich der Stadtpfarrkirche abgeben. WĂ€hrend dieser Zeit halten die Hoffmanns dort regelmĂ€ĂŸig einen Flohmarkt ab. Wer den Abgabetermin nicht wahrnehmen kann, kann die Waren grundsĂ€tzlich vor die HaustĂŒr stellen.

Veröffentlichung

Möchten Sie Ihre Nachrichten/Presseberichte hier veröffentlichen? Senden Sie einfach Ihre Artikel per E-Mail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf kaolinpott.de!

Hinweis

Für den Inhalt der Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich.