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Nachricht vom 23.09.2018 Politik

Hirschau pulsiert an allen Ecken und Enden

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  ÔÇ×Hot sich des Krickelsdorf a├čaputzt!ÔÇť ÔÇ×Ich woi├č gor niat, wann ich sÔÇÖletzte Mal in Burgstall wor!ÔÇť Zu h├Âren gab es solche Kommentare zuhauf bei der Senioren-Rundfahrt durch die Stadtgemeinde, zu der die CSU eingeladen hatte.

Exakt 74,94 Quadratkilometer gro├č ist das Gebiet der Stadt Hirschau und ihrer Ortsteile. Wer mit B├╝rgermeister Hermann Falk als eloquentem und kompetentem Reisef├╝hrer unterwegs war, der wei├č Bescheid, was sich aktuell in ganz Hirschau tut und wie es ├╝berall aussieht. Das Interesse daran h├Ątte nicht gr├Â├čer sein k├Ânnen. Zur Freude der Ortsvorsitzenden Birgit Birner war der 56-Sitzer-Bus schon Tage vorher ausgebucht.

Positives hatte der Rathaus-Chef gleich bei der Abfahrt zu vermelden. Der 2. Bauabschnitt des Betreuten Wohnens an der Postgasse ist fertiggestellt. Die Wohnungen sind bezogen. Das Projekt habe man nur dank Klaus Conrads 1,5-Mio.-Euro-Spende realisieren k├Ânnen. Dieser werde sich auch an den Kosten f├╝r den Marktplatzbrunnen beteiligen, f├╝r den die Planungen. Solche laufen ebenfalls f├╝r die Sanierung der Postgasse. Sie steht 2019 auf der Agenda. Dass die Stadt Stromsparen gro├č schreibt, wurde am Beispiel des Radwegs vom Sportpark zum Monte Kaolino deutlich. Die LED-Lampen laufen auf 30 Prozent. Solange jemand auf dem Weg unterwegs ist, sorgen Bewegungsmelder f├╝r 100 Prozent Helligkeit. Im Freizeitzentrum sei angesichts des hei├čen Sommers f├╝r das Freibad wie den Campinglatz und das gesamte andere Angebot eine sehr gute Auslastung zu erwarten. Um den Campingplatz und die Badtechnik besser vor ├ťberschwemmungen zu sch├╝tzen, m├╝sse im Herbst der Kanal anders verlegt werden. Lob ernteten die Weiherer Einwohner f├╝r die Pflege der Fensterbachquelle.

Das Dorf werde schnellstm├Âglich ein neues Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus bekommen. Die Vorbereitungen treffe man in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und Ortssprecher Hanauer. Weiter ging es zur Biogasanlage in Kricklhof, die dank ihres idealen Standorts im Sommer das Freibad und in der kalten Jahreszeit das Gewerbegebiet Dienhof und den Sportpark mit W├Ąrme versorgen kann. N├Ąchste Station war Urspring, wo die Zufahrtstra├če neu aufgeteert ist. Die dortige Krumbachquelle soll attraktiver gestaltet werden. Beim Stopp in Steiningloh lie├č man sich durch Ortssprecher Erich Stauber ├╝ber den Stand der Innen- und Au├čenrenovierung der Kapelle informieren. Die Planungen f├╝r deren Au├čenbereich laufen ebenso wie die Grundst├╝ckverhandlungen in Sachen Hochwasserschutz und die Vorbereitungen f├╝r die Dorferneuerung. Dank des Engagements der Bev├Âlkerung und des Ortssprechers Josef Biehler bot Krondorf bei der Durchfahrt ein vorbildliches Ortsbild. F├╝r die Burgstaller Einwohner erf├╝llt sich in naher Zukunft mit dem im Herbst beginnenden Bau eines Gemeinschaftshauses ein Wunschtraum. Die Dorfgemeinschaft um Ortssprecher Hans Scharl wird f├╝r das Projekt enorme Eigenleistungen einbringen. Krickelsdorf pr├Ąsentierte sich nach Abschluss der Gro├čbauma├čnahme mit Wasserleitungs-, Kanal- und Stra├čenbau in neuem, frischem Gewand. F├╝r das Dorf soll noch der Hochwasserschutz in Angriff genommen werden. Von dort aus f├╝hrte die Besichtigungsroute ├╝ber Massenricht weiter nach Ober- und Untersteinbach. F├╝r die beiden Ortschaften beginnt 2019 der Bau der Wasserleitung und der Kanalisation. Die Einwohnerschaft wird nach Aussage von B├╝rgermeister Falk noch heuer bei einer Ortsversammlung detailliert ├╝ber das Projekt informiert. Zum Abschluss wurde im Ehenfelder Gemeinschaftshaus eingekehrt, wo die Frauen Union die Fahrtteilnehmer mit Kaffee und Kuchen bewirtete. Die Ehenfelder, besonders die Blumen- und Gartenfreunde, ernteten viel Lob f├╝r die Pflege der ├Âffentlichen Fl├Ąchen. Man erspare der Stadt viel Geld. MdL Harald Schwartz, der zwischenzeitlich zur Reisegruppe gesto├čen war, bedauerte, dass die ├╝beraus erfolgreiche Arbeit der CSU-Staatsregierung auf den Feldern Sicherheits-, Finanz-, Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik in den Medien nicht die verdiente W├╝rdigung erf├Ąhrt. Dass Bayern im nationalen Vergleich Spitzenpositionen vorweise, werde mehr oder weniger unter den Teppich gekehrt.

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