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Nachricht vom 2018-06-02
Verfasser: Werner Schulz  
Krickelsdorfer Kirwa Fest wie aus dem Bilderbuch

Viel Beifall ernteten die elf Kirwapaare für ihre Tanzvorführungen, vor allem auch für den „Siebenschritt“.
Krickelsdorf. Es gibt Lieder, die bei jeder Kirwa gesungen werden. Eines davon heißt „O Kirwa, laou niat naou!“ Die Textzeile passte wie aufs Auge für die Krickelsdorfer Kirwa., die letztes Wochenende gefeiert wurde. Drei Tage weiß-blauer Himmel, zünftig aufspielende Musikanten, elf blitzsaubere Kirwapaare, beste Bewirtung und Gäste in Scharen – all das ergab eine Kirwa wie aus dem Bilderbuch!

Dass das Fest einmal mehr seinem Ruf gerecht wurde, eine „Kirwa mit Kultstatus“ zu sein, war das maßgebliche Verdienst der gemeinsamen Veranstalter, der KLB und KLJB. Ihre Helferinnen und Helfer hatten alles im Griff. Sie sorgten dafür, dass sich die Besucher rundum wohlfühlten.

Los ging es am Samstagnachmittag mit dem Aufstellen des 32 Meter hohen Kirwabaumes. Unter der Regie von Bernhard Wiesmeth wurde die Prozedur erstmals mit Hilfe eines Autokrans bewerkstelligt. Aus Sicherheitsgründen hatte man auf die traditionellen „Goißen“ verzichtet. Für die Zuschauer gab es derweil Kaffee und Köichln, Bratwürstln vom Grill, kühle Getränke und als Extra-Schmankerl hausgemachten Obatztn. Am Abend erwies sich die Verpflichtung des Trios „D’Stodara & Er“ als Glücksgriff. Von Tisch zu Tisch marschierend sorgten die drei Musikanten im voll besetzten Linde-Biergarten für Stimmung.

Dass den Krickelsdorfern der christliche Ursprung der Kirwa-Tradition bewusst ist, bewiesen sie am Sonntag. Er begann mit einem Festgottesdienst. Ruhestandspfarrer Konrad Kummer zelebrierte ihn auf dem Dorfplatz - assistiert von Diakon Richard Sellmeyer. Trotz anstrengender Nacht waren die elf Kirwapaare präsent, gestalten sie als Lektoren sogar aktiv mit. Diakon Sellmeyer zitierte in seiner Predigt David Ben Gurions Ausspruch „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ und warf die Frage auf, ob die Menschen nicht beides brauchen, den festen Glaube an Wunder und den Realismus. Christen müssten mutig sein, um den Auftrag Jesu zu erfüllen, seine Lehre weiterzugeben und zu taufen. Am Ende des Auftrags stehe seine Zusage, bei den Menschen zu sein bis ans Ende der Welt.

Mittags herrschte Vollbetrieb ums Dorfgasthaus „Zur Linde“. Absoluter Renner war das Spanferkel vom Grill. Es war im Nu ratzeputz weg. Hauptereignis am Nachmittag war das Austanzen des Kirwabaums. Bei Temperaturen nahe der 30-Grad-Marke wurde es für die Boum und Moidln zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Musikalisch begleitet vom „Vilsblech“ machten die Kirwapaare durchwegs eine gute Figur beim Fensterl, Siebenschritt, Dätscher, Zwiefachen, Schee lustig und bei der Sternpolka - alles perfekt einstudiert von Sonja Ringer. Der abschließende Walzer endete mit der Kür von Fabian Herdegen und Annalena Neuberger zum Oberkirwapaar. Danach spielte „S’Vilsblech“ im Biergarten auf. Damit war bis in die letzte Biergartenecke beste Unterhaltung garantiert.

Am Montag fanden sich die Mitarbeiter vieler Firmen aus der Umgebung zum Mittagessen ein. Spätnachmittags herrschte wieder Festbetrieb. Mit dem Alleinunterhalter Markus Brand hatte man einen guten Griff getan. Es herrschte beste Stimmung, als Wolfgang Siegler bei der Baumverlosung in seine gewohnte Showmasterrolle schlüpfte. Strahlender Gewinner war Franz Birner aus Gebenbach.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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