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Nachricht vom 16.05.2018 Senioren

Mobi-Sessel erinnert an verstorbene Pflegedienstleiterin

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Am 23. Dezember letzten Jahres verstarb – viel zu frĂĽh – Waltraud Meyer, die langjährige Pflegedienstleiterin des BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara. Sie wurde nur 56 Jahre alt. Im Heim erinnert seit kurzem ein Mobi-Sessel an sie. Ihr Ehemann Konrad Meyer ĂĽbergab das MöbelstĂĽck an Heimleiterin Astrid Geitner.

Für Waltraud Meyer war der Gebäudekomplex in der Klostergasse über Jahrzehnte ihre berufliche Heimat. Ihren Dienst dort trat sie bereits im Juli 1982 an, als Beschäftigte der Forster-Dorner’schen Spital- und Krankenhausstiftung im damals noch existierenden Krankenhaus. Nach dessen Umstrukturierung zum Seniorenwohn- und Pflegeheim und der Übertragung der Betriebsträgerschaft an den BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach wurde dieser ihr Dienstherr.

Waltraud Meyers große Fachkompetenz, ihre Umsicht, ihre Beliebtheit bei Bewohnern wie Personal und ihr außerordentliches Engagement führten dazu, dass sie das BRK mit der Pflegedienstleitung des Heimes betraute – eine Aufgabe, die sie bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden 2015 mit innerer Begeisterung und vorbildlichem Pflichtbewusstsein erfüllte, wie Heimleiterin Astrid Geitner in ihren Dankesworten hervorhob.

Es war der Wille Waltraud Meyers, dass der BRK-Kreisverband nach ihrem Tod keinen Nachruf in der Zeitung veröffentlichen soll. Der dafür aufzuwendende Betrag sollte für eine Anschaffung im St. Barbara-Heim verwendet werden. Die 600-Euro-Spende wurde mit einer 800-Euro-Spende einer Heimbewohnerin, die namentlich nicht genannt werden möchte und schon viel für das Haus getan hat, zusammengefasst, so dass der Kauf des bequemen, zierlichen Sessels mit seinem atmungsaktiven, waschbaren Bezug möglich wurde, in dem auch in Liegestellung geruht werden kann.

Beim Dank an die beiden Spender betonte Astrid Geitner, dass man im Heim bereits drei solche Sessel habe. Mit ihnen habe man sehr gute Erfahrungen gemacht. Die damalige Anschaffung war durch eine Spende von Dieter und Elisabeth Heckmann möglich geworden.

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