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Nachricht vom 21.04.2018 Politik

SPD-Stadtratsfraktion auf Jnfo-Tour

Hirschau/Steiningloh (Bericht von Josef Birner)  ‚ÄěWir hoffen dass es mit den Sanierungsarbeiten an unserer Dorfkapelle bald weitergeht. Die baulichen M√§ngel am Dachstuhl sind beseitigt und das Dach wurde neu eingedeckt. Rund 60 000 Euro an F√∂rdermitteln sind f√ľr das denkmalgesch√ľtze Geb√§ude inzwischen geflossen und verbaut‚Äú, informierte Ortssprecher Erich Stauber die SPD-Stadtr√§te bei einem Ortstermin in Steiningloh.

Nach der Dachsanierung der Kapelle m√ľsse nun aber auch der inzwischen stabilisierte Glockenturm der Kapelle angepasst und neu eingeblecht werden. Erste Kostensch√§tzungen hierzu w√ľrden sich auf ca. 20 000 Euro belaufen. Bisher sei man von Gesamtkosten von rund 150 000 Euro ausgegangen, dabei sei die Ver√§nderung am Glockenturm jedoch noch nicht inbegriffen, so der Ortssprecher.

Breiten Raum nahm die Diskussion um die Ausweisung von m√∂glichen Bauparzellen im Ortsbereich ein. Obwohl bereits vor Monaten durch die Steiningloher im Rahmen einer B√ľrgerversammlung Antr√§ge und Vorschl√§ge bei der Stadt schriftlich eingereicht worden seien, sei das Thema im Stadtrat bisher noch nicht behandelt worden, informierte 2. B√ľrgermeister Josef Birner. Ihm gehe es darum, der Jugend einen Hausbau im Heimatort zu erm√∂glichen. Dies sei f√ľr die weitere Entwicklung des Dorfes dringend notwendig, so Birner.

Dem stimmte Ortssprecher Stauber voll und ganz zu. Steiningloh liege verkehrstechnisch g√ľnstig zwischen den St√§dten Hirschau undAmberg oder auch zum nahen Industriegebiet Immenstetten. Die SPD Stadtr√§te sicherten zu, das Thema im Stadtrat anzusprechen und voranzutreiben.

Dies gelte auch f√ľr den geplanten Radwegebau von Hirschau nach Amberg, der √ľber Urspring und Steiningloh geplant sei. Auch hier erwarten die SPD-Stadtr√§te mehr Einsatz von Seiten der zust√§ndigen Beh√∂rden und √Ąmter, bem√§ngelte Stadtrat Rudi Wild. Man werde das Thema erneut im Stadtrat vorbringen und auf eine baldige Bauausf√ľhrung dr√§ngen.

Den weiterhin fehlenden Hochwasserschutz sprachen Michael H√∂gl und G√ľnther Amann an. Gemeinsam mit dem Amt f√ľr l√§ndliche Entwicklung und unter Mithilfe der Stadt Hirschau seien mehrere Varianten und L√∂sungsvorschl√§ge in Aussicht gestellt worden. Auf die seit Jahren versprochene Umsetzung warte man jedoch noch immer. Ortssprecher Stauber best√§tigte mehrere kritische Situationen bei st√§rkeren Regenf√§llen sowohl beim Anwesen L√∂sch als auch im Bereich der Fischer-H√§user. In den letzten Jahren habe es immer wieder ‚ÄěLand unter‚Äú gehei√üen, dies d√ľrfe sich nicht wiederholen.

Sollte weiterhin eine Umsetzung der Ma√ünahmen ausbleiben, sei es nur eine Frage der Zeit wann die n√§chsten Hochwassersch√§den auftreten w√ľrden, so Ortssprecher Stauber. Eine Verbreiterung des Bachlaufes sowie die Schaffung von √úberflutungsfl√§chen k√∂nnten L√∂sungsm√∂glichkeiten darstellen. Er forderte eine schnellstm√∂gliche Abhilfe und bat auch hier die SPD-Stadtr√§te um Unterst√ľtzung.

Ebenfalls nicht zufrieden zeigen sich die Steiningloher mit der Bereitstellung von schnellem Internet. Allen Versprechungen zum Trotz gehe es hier eher im Schneckentempo voran. Stadtrat Wolfgang Bosser wies darauf hin, dass schnelles Internet nicht nur f√ľr die Privat- oder Gesch√§ftswelt wichtig sei. Auch Sch√ľler und Studierende br√§uchten zu Hause eine schnelle Internetverbindung um effektiv arbeiten zu k√∂nnen.

Zufrieden zeigten sich die Steiningloher hingegen mit dem angeschafften Ballfangzaum f√ľr den Bolzplatz. Jedoch fehlen der Jugend eigene R√§ume f√ľr die Freizeitgestaltung bei schlechter Witterung.

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