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Nachricht vom 25.03.2018 Vereine

Bürgermeister Falk soll das Jubiläums-Festwetter richten

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Der Stadt Hirschau steht heuer vom 20. bis 22. Juli ein groĂźes Fest ins Haus. Die Freiwillige Feuerwehr, am 6. Januar 1868 gegrĂĽndet, feiert ihr 150-Jähriges Bestehen. Was wäre so ein Fest ohne Schirmherrn und Festmutter? Die Jubelwehr wurde in beiden Fällen fĂĽndig! BĂĽrgermeister Hermann Falk und Silvia Maier „zierten sich nicht lange“. Sie sagten „Ja“ zur Ăśbernahme der Aufgaben.

Mit einer 15-köpfigen Abordnung, zu der auch acht fesche Festdamen gehörten, rückten Kommandant Sebastian Jasinsky und Vorstand Michael Schuminetz am Donnerstag ins Bürgermeister-Amtszimmer im Rathaus ein. In Versform kamen sie ohne große Umschweife zur Sache: „Ein Schirmherr muss her, das ist jetzt klar, wie es bei jedem Fest schon war. Mit einem guten Draht nach oben, dass ja keine Wolken am Himmel toben.“

Sie hatten auch eine klare Vorstellung, wer für das Amt in Frage kommt: „Es gibt nur einen, der dies kann, unser Bürgermeister als Wettermann.“ Wichtig sei aber, dass dieser die Aufgabe gerne übernimmt und eine gute Verbindung zur Feuerwehr hat. Nachdem man dem Rathaus-Chef bescheinigt hatte, alle Kriterien einwandfrei zu erfüllen, wurde ihm als „Machtwerkzeug“ ein Schirm übergeben, der beim Fest höchstens gegen die Sonne zum Einsatz kommen soll. „Wir wissen ja, auf dich ist Verlass, da wird unser Fest ganz sicher nicht nass.“ Außerdem erhielt Falk als Voraus-Danke für seine Frau, die während des Festes des Öfteren auf ihren Mann verzichten muss, einen Blumenstrauß überreicht.

Der Aufforderung „darum zier dich nicht lang, schlag freudig ein“, kam das Stadtoberhaupt – wenn auch nicht in Reimform – spontan nach. Es sei für ihn eine Ehre, bei diesem Großereignis, auf das er sich freue, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Er sei stolz auf die Feuerwehr und ihren Einsatz zum Wohle aller. Sie sei unwahrscheinlich wichtig für den Schutz der Bevölkerung.

Er werde versuchen, für die Festtage schönes Wetter zu ordern. „Ich hoffe, dass wir keinen Schirm brauchen.“ Dank sagte er allen, die sich für die Vorbereitung und bei der Durchführung des Jubelfestes engagieren. Dazu wünschte er viel Glück, Erfolg und einen unfallfreien Verlauf. Seine Zusage wurde von Bürgermeister Falk, Kommandant Jasinsky und Vorstand Schuminetz schriftlich besiegelt.

Den Schirmherrn-Vertrag in der Tasche wandten sich Jasinsky und Schuminetz an Silvia

Maier. Es sei Sitt und Brauch, dass zum Feiern eines Feuerwehrjubiläums eine Festmutter

gehöre. Deshalb fühle man sich der Tradition des Festmutterbittens verpflichtet. „Es soll eine

besondere Festmutter sein: attraktiv, dynamisch und emanzipiert obendrein“, erklärte der

Kommandant.

All dies treffe auf Silvia Maier zu. Um ihr Herz zu erweichen, ĂĽberreichte ihr

Vorstand Schuminetz einen BlumenstrauĂź. Silvia Maier zeigte spontan Erbarmen und lieĂź

sich nicht zweimal bitten. Sie fĂĽhle sich geehrt und ĂĽbernehme gerne diese Aufgabe, bekannte

sie vor versammelter Mannschaft. BĂĽrgermeister Falk lud die Feuerwehrdelegation samt

Festdamen zu einem kleinen Umtrunk und Imbiss ein. Beim Plaudern konnte man einen Blick

in das Festprogramm werfen.

Es beginnt am Freitag, 20. Juli, um 18.30 Uhr mit dem

Bieranstich (Einlass: 18 Uhr) im Festzelt, das auf dem ehemaligen Sportplatz der SpVgg

WeiĂźe Erde beim Josefshaus aufgestellt wird. Ab 20 Uhr spielt beim Partyabend fĂĽr Jung und

Alt die Band „high line“.

Der Samstagnachmittag (21. Juli) steht von 14 bis 17 Uhr unter dem

Motto „Erlebe deine Feuerwehr“. Geboten werden ein Rundblick über Hirschau mit der

Drehleiter, eine große Fahrzeug- und Geräteschau, ein Feuerlöschtraining für jedermann und

Infostände der Jugendfeuerwehr, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen

Hilfswerks und der Wasserwacht. Um 20 Uhr beginnt im Festzelt ein Stimmungsabend mit

der Gruppe „Intermezzo“ (Einlass: 18 Uhr).

Der Sonntag (22. Juli) beginnt um 8.30 Uhr mit

der Aufstellung zum Kirchenzug am Festplatz. Um 9 Uhr wird in der Stadtpfarrkirche Mariä

Himmelfahrt ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Danach finden im Festzelt beim

FrĂĽhschoppen die Festansprachen statt. Ab 11.30 Uhr gibt es Mittagessen.

Mit der

Aufstellung zum Festzug wird um 13.30 Uhr begonnen. Dieser fĂĽhrt um 14 Uhr durch die

Innenstadt zurück ins Festzelt, wo bis zum späten Abend Festbetrieb herrscht und die „Pirker

Blechmusi“ für Stimmung sorgt.

Der Eintritt ins Festzelt ist an allen drei Tagen frei.

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