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Nachricht vom 02.02.2018 Wirtschaft

EDEKA-Markt öffnet am 10. April

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Nach keinem Termin wird seit Wochen in Hirschau öfter gefragt als dem der Eröffnung des EDEKA-Marktes. LĂ€uft alles nach Plan - davon gehen EDEKA-Regionalleiter GĂŒnter Fröber und die Architekten Alexander und Helmut Robl aus - ist es am Dienstag, 10. April, so weit.

BĂŒrgermeister Hermann Falk machte beim Ortstermin keinen Hehl aus seiner Freude ĂŒber diese Nachricht: „Unsere Bevölkerung wartet darauf!“ Angesichts der langen Vorgeschichte könnte man auf die Marktansiedlung das Sprichwort anwenden „Gut Ding will Weile haben“.

Die ersten Überlegungen, an dieser Stelle einen Einkaufsmarkt anzusiedeln, gehen bis in das Jahr 2007 zurĂŒck, als eine Projektentwicklungsgesellschaft Überlegungen zur Neuordnung der FlĂ€che sĂŒdlich der Altstadt anstellte. Bis zum 9. Januar 2013 habe es gedauert, bis der Stadtrat den Beschluss ĂŒber die teilweise Aufhebung des Bebauungsplans „SĂŒdöstliche Altstadtspitze“ gefasst habe. Der Stadtrat habe die Aufstellung des Bebauungsplans „An der B 14“ mit gleichzeitiger Änderung des FlĂ€chennutzungsplans ab Ende 2013 beschlossen.

Ab September 2014 sei man in direkte Verhandlungen mit der EDEKA Nordbayern ĂŒber die Bebauung der stadtnahen GrundstĂŒcke eingetreten. Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan sei am 28. Februar 2017 gefasst worden. Im StĂ€dtebaulichen Vertrag vom 30. MĂ€rz 2017 zwischen Stadt und EDEKA sei u.a. geregelt, dass die Stadt Hirschau einen öffentlichen Fuß- und Radweg einrichtet, der den Unteren Marktplatz auf Höhe der Raiffeisenbank auf kurzem Weg mit dem Markt und weiter der Bundesstraße 14 verbindet.

BĂŒrgermeister Falk: „Der Markt steht nicht irgendwo auf der grĂŒnen Wiese, sondern in unmittelbarer NĂ€he des Stadtkerns.“ Die Wegstrecke sei in einem von der Stadt beauftragten StĂ€dtebaulichen Entwicklungskonzept (SEK) erarbeitet worden. Zur Vorbereitung auf das Anlegen des Weges werde demnĂ€chst das ehemalige Braun-Anwesen abgebrochen. Die Baugenehmigung fĂŒr die Errichtung des Marktes datiere vom 7. Juni .2017. Zwischen Altstadt und Markt werde eine parkĂ€hnliche GrĂŒnflĂ€che mit RuhebĂ€nken geschaffen. Auf diesen stĂ€dtebaulichen Akzent habe die Regierung der Oberpfalz wĂ€hrend des gesamten Bauleitverfahrens grĂ¶ĂŸten Wert gelegt.

Falk betonte, dass die GesprĂ€che und Verhandlungen zwischen Stadt und Markt stets Ă€ußerst konstruktiv verlaufen seien und die Zusammenarbeit optimal gewesen sei – eine Aussage, die Regionalleiter GĂŒnter Fröber bestĂ€tigte. Man habe lange gemeinsam fĂŒr den Standort gekĂ€mpft. Jetzt befinde man sich auf der Zielgeraden. Man sei in der Zeitschiene. Die ParklĂ€tze und Außenanlagen seien ziemlich fertig. In knapp zwei Wochen werde man mit der Verkleidung des GebĂ€udes beginnen. Der Markt werde von der Weidener Firma Robl Projektgesellschaft GmbH & Co. KG als Generalunternehmer errichtet und Anfang MĂ€rz schlĂŒsselfertig ĂŒbergeben.

Im Markt werden die Kunden auf einer VerkaufsflĂ€che von fast 1 800 Quadratmetern ein Sortiment von 20 000 bis 22 000 Artikel mit regionalen Produkten vorfinden. Rund 300 Quadratmeter davon entfielen auf die Drogeriefachbteilung. Auf sie warten die Hirschauer nach Aussage von BĂŒrgermeister Falk ganz besonders, da man seit Jahren keine Drogerie mehr im Ort habe. Das Drogeriesortiment, so Fröber, werde als Shop-in-Shop-Konzept umgesetzt. Der Kunde mĂŒsse den Markt nicht verlassen und brauche nur einen Kassiervorgang absolvieren.

Im Markt werde es auch eine Metzgerei und einen Imbiss-Bereich mit frisch zubereiteten SpezialitĂ€ten geben. Vertreten sein werde ebenfalls die einheimische BĂ€ckerei Kredler mit einem 25 Quadratmeter großen Backshop und einem 65 Quadratmeter großen CafĂ©. Hinzu komme die Außenterrasse. Ziel sei es, möglichst viel Kaufkraft in Hirschau zu binden.

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