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Nachricht vom 31.01.2018 Vereine

R├╝cktrittswilliger Anton Eisert weiter VdK-Ortsvorsitzender

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Im Jahr 1994 ├╝bernahm Anton Eisert den Vorsitz des VdK-Ortsverbandes. Vor einem Jahr k├╝ndigte er seinen R├╝ckzug von diesem Amt an und bekr├Ąftigte ihn zu Beginn der diesj├Ąhrigen Jahreshauptversammlung. Da sich kein Nachfolger fand, hie├č am Ende der VdK-Ortsvorsitzende weiter Anton Eisert. Sein ÔÇ×JaÔÇť gilt jedoch nicht f├╝r die ganze Wahlperiode, sondern nur bis zum Juni 2019.

Erfreuliches hatte Eisert in Sachen Mitgliederentwicklung zu berichten. Im Berichtsjahr hatte man 23 Neuaufnahmen bzw. Zug├Ąnge zu verzeichnen. Dem standen 13 Austritte bzw. Abg├Ąnge und 6 Sterbef├Ąlle gegen├╝ber. Aktuell z├Ąhle der Ortsverband also 424 Mitglieder. Bei Eiserts Amtsantritt vor 23 Jahren waren es noch 143. So sehr der Vorsitzende mit den Mitgliederzahlen zufrieden war, so wenig war er es mit deren Engagement. Er nannte es ÔÇ×besch├Ąmend f├╝r einen Ortsverband mit ├╝ber 400 Mitgliedern, wenn mit Theresia Sch├Âpf und Leonhard Wischer nur zwei davon bereit waren, als Sammler bei der Sammlung ÔÇ×Helft Wunden heilenÔÇť mitzumachen. Auch an den Feierlichkeiten zum Volkstrauertag h├Ątten sich nur wenige Mitglieder beteiligt.

2017 habe der Ortsverband zwei Fahrten durchgef├╝hrt. Im Juni sei Kelheim das Ziel gewesen, von dort aus per Schiff Riedenburg. Die Herbstfahrt habe nach Uffenheim gef├╝hrt. Au├čerdem habe man sich im September zum Ausbuttern, im Oktober zum Fischessen und im November zum Schlachtsch├╝sselessen getroffen. Im Juni habe man im Amberger Rathaussaal an der Festversammlung 70 Jahre VdK teilgenommen. Dank sagte Eisert der Frauenvertreterin Erna Brauner f├╝r die Organisation der monatlichen Kaffeekr├Ąnzchen, Josef H├Âsl f├╝r die Altenbetreuung und Honigverteilung im Dezember.

Eisert unterstrich die wichtige gesellschaftspolitische Rolle des VdK. Die Menschen w├╝ssten, dass sie mit Fragen zu Rente, Behinderung und Pflege bei den Beratern des VdK bestens aufgehoben sind. Das Sozialrecht sei ein wahrer Dschungel, in dem es Laien kaum gelinge, zu ihrem Recht zu kommen. Genau daf├╝r setze sich der VdK ein. Menschenw├╝rde kenne keine Altersgrenzen und d├╝rfe nicht unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. In Deutschland sei genug Geld da, um Altersarmut und Pflegenotstand zu bek├Ąmpfen. Man m├╝sse es nur wollen

B├╝rgermeister Hermann Falk sah in seinem Gru├čwort denn VdK als ÔÇ×einen sicheren HafenÔÇť. Er sorge f├╝r viele Menschen f├╝r soziale Gerechtigkeit. Dazu sei gro├čes Engagement vor Ort n├Âtig. In Hirschau sei dies gew├Ąhrleistet. Daf├╝r gelte es der bisherigen Vorstandschaft mit ihrem Vorsitzenden Anton Eisert zu danken.

Dem schloss sich Gebenbachs B├╝rgermeister an. Er hoffte, dass die neue Bundesregierung den Rentnern eine Verbesserung in Richtung Grundrente statt Grundsicherung bringe. Die Gemeinden seien vielf├Ąltig in Sachen Seniorenpolitik aktiv. Hirschau sei mit dem Betreuten Wohnen vorbildlich unterwegs. Beide B├╝rgermeister w├╝nschten der neuen Vorstandschaft viel Erfolg und gratulierten den Geehrten zu ihren Auszeichnungen.



Nachdem sich kein Nachfolger f├╝r Anton Eisert fand, erkl├Ąrte dieser sich bereit, weiterhin den Vorsitz zu ├╝bernehmen. Seine Zusage gelte nicht f├╝r die gesamte vierj├Ąhrige Amtsperiode, sondern nur bis Juni 2019. Die Ergebnisse der Neuwahlen: 1. Vorstand: Anton Eisert, 2. Vorstand: Leonhard Wischer, Schriftf├╝hrerin: Brigitta Knorr, Kassier: Wilhelm Fick, Frauenbeauftragte: Erna Brauner, Jugendbeauftragter: Josef H├Âsl, Beisitzer: Christa Adunka-Wischer, Margarete Kropp, Alfons Luber und Hans Kredler.

Nach den Wahlen f├╝hrte Eisert zusammen mit den B├╝rgermeistern Falk und Dotzler die Ehrungen langj├Ąhriger Mitglieder durch. F├╝r ihre Treue um VdK wurden geehrt: Wilhelm Gevatter, Ursula Schw├Ąrzer, Ulrike Wesnitzer, Reinhold Dotzler, Reinhard Kummer, Monika Meier, Mihaela Kerin, Johanna Hergeth, Ingeborg Dolles, Helmut Luber, Harry Schubert, Hans Rumpler, Elli Friedrich, Elisabeth Hertlein und Alexandra Gelmpa (alle 10 Jahre), Claus Glombitza, Alfons Luber, Rudolf Meyer, Alexander Morkus und Hermann Ki├čeler (alle 25 Jahre) und Hubert Fick (30 Jahre).

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