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Nachricht vom 2018-01-17
Verfasser: Werner Schulz  
Freudenberger Kindergarde versetzt Evergreen-Senioren in Faschingsstimmung

Eine tolle Leistung bot die Freudenberger Kindergarde bei ihrer Auftrittspremiere zum Faschingsauftakt im Seniorenzentrum Evergreen. Das Publikum dankte dafür mit donnerndem Applaus.
Schnaittenbach. Im Phönix-Seniorenzentrum Evergreen hat die fünfte Jahreszeit am Samstag Einzug gehalten. Die Kindergarde des Freudenberger Heimat- und Kulturvereins versetzte sie Heimbewohner und Gäste in allerbeste Faschingsstimmung.

Ein bisschen Lampenfieber hatten sie alle – die kleinen Tanzmäuse, die Gardemädchen und ihr Tanzmajor Leonhard. Schließlich war der Evergreen-Auftritt ihr erster überhaupt. Die Freudenberger Kindergarde gibt es erst wieder seit Juli letzten Jahres, seit sich Daniela Brunner und Marinna Daubenmerkl mit viel Begeisterung der Sache angenommen haben. Seither waren die Kinder eifrig dabei, ihre Tänze einzustudieren. Ihre Mamas waren nicht weniger fleißig beim Nähen der schmucken Kostüme und Glitzerkleidchen.

Die Tanzmäuse, fünf bis sechs Jahre alt, eroberten spontan die Herzen ihres Publikums. Für ihre Tanzdarbietungen hatten sie sich ausgesprochene Ohrwürmer ausgesucht: „Ja, mir san mit’m Radl da“ erklang es aus dem Lautsprecher. Tatsächlich rollte ein Mäuseduo per Laufrad ins Foyer, bevor die Mädchen mit ihren Tanzschritten loslegten. Auf den Uralt-Schlager folgte mit Andreas Gabaliers „I sing a Liad für di“ ein moderner Stimmungshit. Zackig und exakt präsentierte dann die Kindergarde ihren vom rhythmischen Klatschen begleiteten Gardemarsch.

Noch mehr in Bewegung und fast außer Atem gerieten Kinder wie Senioren beim „Lied über mich“. Da wurde zum Aufzählen und Beschreiben der Körperteile geklatscht, gewunken und gestampft, was das Zeug hielt. Einen lustigen verbalen Farbtupfer setzten Lilly und Matilda mit ihrer Büttenrede. In Versform klagten sie ihr Leid über so manches ihnen auferlegte Verbot: „Mama sagt, wir sind zu klein!“ Als es dann um die Übernahme von Aufgaben und Pflichten ging, kamen die beiden Büttenrednerinnen zum Ergebnis: „Ach sind wir froh, wir sind noch klein.“

Die Senioren belohnten die Gardekinder für ihre tollen Leistungen mit donnerndem Applaus, Evergreen-Betreuungs-Chefin Susanne Stein zusätzlich mit den „längsten Pralinen der Welt“. Alle waren sich am Ende einig: Im nächsten Fasching soll es im Evergreen wieder „Freudenberg helau!“ und „Schnaittenbach Schn’oho!“ heißen.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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