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Nachricht vom 2017-12-13
Verfasser: Werner Schulz  
Beim Adventsingen Warten auf das Licht

Der Gemischte Chor des Gesangvereins 1860 bot unter Leitung von Jana Müller beim Adventsingen in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt einmal mehr eine brillante Leistung.
Hirschau. „Jetzt ist der raue Winter da!“ Das Hirtenlied aus der Steiermark gehörte zum Repertoire der Ehenfelder Sänger beim 33. Hirschauer Adventsingen. Damit beschrieben sie haarscharf das von heftigen Windböen begleitete dichte Schneetreiben, das eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn eingesetzt hatte. Das widrige Wetter blieb nicht ohne Einfluss auf die Besucherzahlen. Wer dennoch gekommen war, wurde von der Frauenbundvorsitzenden Irmgard Sellmeyer umso herzlicher willkommen geheißen und erlebte ein stimmungs- und niveauvolles Programm.

In ihren Begrüßungsworten dankte sie den Gruppen und Solisten für ihr kostenloses Mitwirken, ebenso dem Organisator der besinnlichen Stunde Werner Schulz. Der Erlös des Adventsingens komme wie alle Jahre der Caritas-Sozialstation zugute. Der von Wolfgang Vögele dirigierte Musikzug hatte die Veranstaltung mit dem Choral „Macht hoch die Tür“ eröffnet, wobei die Klangfülle des Orchesters nicht zuletzt dadurch besonders zum Tragen kam, weil es von der Orgelempore aus spielte.

Fortgesetzt wurde das Programm mit leiseren, staaden Mundartliedern der Ehenfelder Sänger, die von Franz Dolles mit dem Akkordeon einfühlsam begleitet wurden. Das galt für das Hirtenlied vom „rauen Winter“ genauso wie für die alpenländischen Weihnachtslieder „Jetzt fangen wir zum Singen an“ und „Auf, auf, es is scho Tag“. Emotional anrührend interpretierten sie Marias Weg zu ihrer Base Elisabeth bei dem Lied „Als Maria übers Gebirge ging“.

Zarte Töne, durchwegs fein und harmonisch abgestimmt, schlug die achtköpfige Klangbrettgruppe der Caritas-Sozialstation an. Das galt für die ruhigen Volksweisen „O du stille Zeit“, „Wachet auf“ und „Über d’Alma“ genauso wie für das Winterlied „Draußn im Wald“ und das schwungvolle Klöpflliad „Jetzt kommt die heilig‘ Weihnachtszeit“.

Mächtig und stimmgewaltig präsentierte der Gemischte Chor unter Leitung von Jana Müller das aus dem 17. Jahrhundert stammende Weihnachtslied „Machet die Tore weit“ des böhmischen Komponisten Andreas Hammerschmidt. Nicht weniger eindrucksvoll interpretierte der Chor das besinnliche, zeitlose und zugleich moderne Werk „Advent ist ein Leuchten“ und den festlich berührenden, klangvollen Aufruf zur inneren Einkehr „Advent der Christenheit“, beide Lieder aus der Feder von Lorenz Maierhofer. Gelungen abgerundet wurden die Chorbeiträge mit Klaus Heizmanns Hoffnung weckender Komposition „Wir warten auf das Licht“.

Den niveauvollen Beiträgen ihres Chores stand Dirigentin Jana Müller als Solistin nichts nach. Die aus Tschechien stammende Sopranistin, die - wie vorher schon der Chor - von der gebürtigen Ukrainerin Iryna Hermann am E-Piano begleitet wurde, schöpfte ihr stimmliches Volumen bei der in ihrer Muttersprache vorgetragenen „Arie des Engels“ aus der Oper „Heiliger Venzel“ von Jan Dismas Zelenka voll aus.

Der Musikzug setzte mit „Little Drummer Boy“ und „Hark! The Herald Angels sing“ imposante Akzente, bevor er mit dem „Andachtsjodler“ wieder ausgesprochen besinnliche Stimmung aufkommen ließ. Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Besucher den Akteuren für ihre gelungenen Darbietungen und stimmten gemeinsam „Es wird schon glei dumper“ an.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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