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Nachricht vom 05.12.2017 Senioren

Barbaratag im St. Barbara-Heim schon ein bisschen Weihnachten

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  F├╝r die Bewohner und das Personal des BRK Seniorenwohnheims St. Barbara ist am Namenstag der Heiligen Barbara seit 1999 schon ein wenig Weihnachten. Da kommt die Vorstandschaft des F├Ârderkreises Altenhilfe zu Besuch ÔÇô dies nicht mit leeren H├Ąnden. Am Montag war es das 19. Mal. Der Vorsitzende Werner Schulz und seine Delegation hatten Geschenke im Wert von 1 300 Euro mitgebracht.

Im Festsaal wurden Werner Schulz, seine Stellvertreterin Hildegard Kohl sowie die Vorstandsmitglieder Heidi Flierl und B├Ąrbel Birner von Heimleiterin Astrid Geitner und den erwartungsfrohen Bewohnern freudig begr├╝├čt. In seiner Kurzansprache erl├Ąuterte Schulz die Gr├╝nde, warum er im Stadtrat f├╝r das Heim die Namensgebung ÔÇ×St. BarbaraÔÇť beantragt hatte. Hirschau sei eine Bergbaustadt, die Hl. Barbara die Schutzheilige der Bergleute. Zugleich sollte die Namensgebung daran erinnern, dass die Stiftung des ersten Hirschauer Spitals Ende des 17. Jahrhunderts der B├╝rgermeistersgattin Barbara Roth zu verdanken sei.

Er erinnerte an die Umstrukturierung des 1993 geschlossenen Krankenhauses in das 1996 eingeweihte Seniorenwohn- und Pflegeheim. In dem Haus, in dem heute betagte Menschen ihren Lebensabend verbringen, seien z.B. im Jahr 1977 noch 287 Kinder zur Welt gekommen. Die schwierige Finanzsituation des Krankenhauses und der auch in Hirschau sich abzeichnende demographische Wandel habe ihn 1984 veranlasst, den ÔÇ×F├Ârderkreis Alten- und PflegeheimbauÔÇť ins Leben zu rufen.

Schulz freute sich, unter den Heimbewohnern die Gr├╝ndungsschatzmeisterin des F├Ârderkreises Erika Karl begr├╝├čen zu k├Ânnen. Mit ihrem Frauenkreis habe sie durch Handarbeitsbasare rund ÔÇ×70 000 Deutsche MarkÔÇť f├╝r den Heimbau erarbeitet. Der F├Ârderkreis habe sich vom ersten Tag an als ideeller und materieller Motor des Heimbaus verstanden und nicht zuletzt dank der Unterst├╝tzung des stellv. Vorsitzenden Klaus Conrad rund 450 000 Euro zu Bau und Ausstattung des Hauses beigetragen.

H├Âchste Anerkennung zollte Schulz dem Heimpersonal. Es leiste in vielerlei Hinsicht Schwerstarbeit. Die Bewohner seien bei ihnen in den besten H├Ąnden. Wie alle Jahre habe man sich vorab bei der Heimleitung nach etwaigen W├╝nschen erkundigt. Mit dem mitgebrachten 1000-Euro-Scheck wolle man den Kauf eines gro├čen Sonnensegels f├╝r die hei├čen Tage in der Gartenanlage und erh├Âhte Sitzm├Âbel f├╝r den Wintergarten.

F├╝r das Heimpersonal hatte die F├Ârderkreisdelegation 75 Pfund Kaffee im Gep├Ąck. Schulz versicherte, dass man die W├╝nsche der Heimleitung gerne erf├╝llt habe. Man werde es auch k├╝nftig nicht an Unterst├╝tzung fehlen lassen.

Heimleiterin Astrid Geitner dankte mit herzlichen Worten f├╝r die neuerlichen Geschenke. Sie sto├če mit ihren Anliegen beim Vorsitzenden Werner Schulz immer auf offene Ohren. Generell wisse man die dauerhafte Unterst├╝tzung durch den F├Ârderkreis hoch zu sch├Ątzen.

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