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Nachricht vom 18.11.2017 Kultur & Feste

Volles Haus beim ersten Steiningloher Weinfest

Steiningloh (Bericht von Werner Schulz)  Einen Volltreffer landete Ortssprecher Erich Stauber mit seiner Idee, erstmals zu einem Steiningloher Weinfest einzuladen. Im heimelig warmen, von Markus Niederwald jahreszeitgem√§√ü dekorierten Kirwastodl gab es ein volles Haus. Am Ende stand ein Reinerl√∂s von 960 Euro. Sie werden f√ľr die Innenrenovierung der Dorfkapelle verwendet.

Der riesige G√§steandrang best√§tigte Erich Stauber in seiner Meinung, dass es zum Festefeiern nicht immer nur Bratw√ľrste, Steaks und Bier geben muss. Sicher w√§re so mancher einem Gl√§schen Wein nicht abgeneigt, getreu dem alten Sprichwort ‚ÄěEin Gl√§schen in Ehren kann niemand verwehren.‚Äú Spontane Unterst√ľtzung fand er bei der gro√üen Stauber-Verwandtschaft im Ort. Sie packte bei der Vorbereitung wie der Durchf√ľhrung kr√§ftig mit an. Dazu gesellte sich eine Reihe nicht verwandter Dorfbewohner. Ihnen liegt wie Erich Stauber viel daran, dass die Steiningloher einen respektablen Beitrag zur Finanzierung der Kapellenrenovierung leisten, wie es andere Dorfgemeinschaften bei der Sanierung ihrer Dorfkapellen getan haben.

Daran √§ndere auch die Tatsache nichts, dass die Stadt Hirschau Eigent√ľmerin des der Mutter Gottes geweihten Kirchleins ist, das am 30. April 1922 vom Ursulapoppenrichter Pfarrer Joseph Prasch im Rahmen eines Kreuzwegs eingeweiht wurde. Nach den Berechnungen des von der Stadt beauftragten Ingenieurb√ľros ALS soll die Ma√ünahme knapp 150 000 Euro kosten. Zu ihren Eigenmitteln rechnet die Stadt mit Zusch√ľssen des Bezirks, der Landesstiftung, der Di√∂zese und des Landesamtes f√ľr Denkmalpflege.

Im Kirwastodl, der sich als idealer Veranstaltungsort erwies, gab es bald keinen freien Platz mehr. Die G√§ste, unter ihnen Hirschaus 2. B√ľrgermeister Josef Birner und der Gebenbacher Pfarrvikar Christian Preitschaft, kamen aus dem ganzen Landkreis, insbesondere aus den umliegenden Ortschaften. Sie wurden von den feschen Kirwamoidln Marie, Kathrin und Christina bestens bedient. Zu den elf Sorten erlesener Weine servierten sie je nach Wunsch schmackhafte Brotzeiten wie Zwiebelkuchen, Schmalz- oder K√§sebrote.

Die blendende Stimmung im Stodl hielt bis weit nach Mitternacht an. Angesichts des gro√üen Erfolgs war es keine Frage, dass es im n√§chsten Jahr eine Fortsetzung geben wird. Das Weinfest soll sogar zu einer Dauereinrichtung und allj√§hrlich am letzten Samstag im Oktober, 2018 also am 27. Oktober, stattfinden. Der diesj√§hrige Festerl√∂s kommt erst einmal auf ein extra f√ľr die Kapellenrenovierung angelegtes Sparbuch.

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