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Nachricht vom 12.11.2017 Politik

Von der Josefstra├če direkt zum Marktplatz

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Eigentlich sollte nach Beendigung der Sommersaison des Caf├ę Zuckers├╝├č der Ausbau der Wegverbindung vom Anwesen Hauptstra├če 54 am Marktplatz zur Josefstra├če starten. Beim Ortstermin der CSU-Stadtratsfraktion d├Ąmpfte B├╝rgermeister Hermann Falk die Erwartungen. Aufgrund der vollen Auftragsb├╝cher fand sich kein Unternehmen, das die Arbeiten zu akzeptablen Preisen angeboten hat.

Im Fr├╝hjahr 2010 wurde die Stadt Hirschau dank des Testaments von Irmgard M├╝ller Eigent├╝merin des historischen Wohn- und Gesch├Ąftshauses in der Hauptstra├če 54, dessen Ursprung sich bis ins Jahr 1501 zur├╝ckverfolgen l├Ąsst. Schon damals regte CSU-Fraktions-Chef Dr. Hans-J├╝rgen Sch├Ânberger sich nicht nur Gedanken ├╝ber die Geb├Ąudenutzung zu machen. Diese wurde Anfang 2015 mit dem Caf├ę Zuckers├╝├č optimal gel├Âst, nachdem die Familie Schertl 2013 von der Stadt erworben hatte.

In die ├ťberlegungen sollte nach Dr. Sch├Ânbergers Meinung auch das in Richtung Norden bis zur Josefstra├če reichende Grundst├╝ck einbezogen werden. Konkret schwebte ihm die Schaffung einer direkten Geh- und Radwegverbindung von der Josefstra├če zum Markplatz vor. Bei der g├Ąrtnerischen Gestaltung k├Ânnte ein ÔÇ×Hirschauer-St├╝ckl-WegÔÇť integriert werden.

Spontane Unterst├╝tzung fand er bei seinen CSU-Fraktionskollegen und beim damaligen B├╝rgermeister Hans Drexler. Sein Nachfolger Hermann Falk und der Stadtrat bef├╝rworteten schlie├člich den Bau der direkten Wegverbindung. Das Architekturb├╝ro Neidl wurde mit der Planung beauftragt. Wie der B├╝rgermeister beim CSU-Ortstermin berichtete, sollte die Ma├čnahme in zwei Abschnitten durchgef├╝hrt werden.

Heuer sollte mit der Umgestaltung des ├Âstlich an das Caf├ę angrenzenden Durchgangs- und Hofraums begonnen werden, konkret mit der Erneuerung des Pflasters und der Beleuchtung. Im zweiten Abschnitt sollte 2018 die Gestaltung des Weges angegangen werden. Nun, so der B├╝rgermeister, werde man das Projekt nochmals neu ausschreiben. Es sei zu hoffen, dass man f├╝r einen Ausbau im Fr├╝hjahr akzeptable Angebote erhalte.

Mit dem in naher Zukunft anstehenden Ausbau der Postgasse, die einzige Stra├če in der das original Hirschauer Pflaster mit seinen Katzenk├Âpfen noch erhalten ist, wurde ein zweites st├Ądtebauliches Thema diskutiert. Einhellig vertraten die CSUÔÇÖler die Meinung, dass man das Projekt auf jeden Fall nach der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts des ÔÇ×Betreuten WohnensÔÇť angehen m├╝sse. Erste Ma├čnahmen f├╝r die Planung seien eingeleitet.

Nach CSU-Vorstellung sollte versucht werden, das historische Pflaster zu integrieren. Moderner Ausbau sollte gepaart mit Urspr├╝nglichkeit ein st├Ądtebaulich harmonisches Bild ergeben. Wert gelegt m├╝sse auf jeden Fall auf eine gut begehbare und befahrbare Oberfl├Ąche.

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