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Nachricht vom 20.10.2017 Senioren

St. Barbara-Senioren in bester Kirwastimmung

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  â€žO Kirwa laou niat naou, o bleib doch nu a bisserl daou!”, hieĂź die Devise am Samstag im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara. Dort feierten die Bewohner im kirwamäßig dekorierten Festsaal zusammen mit ihren Angehörigen eine zĂĽnftige Hauskirwa.

Für echte Kirwa-Atmosphäre sorgten vor allem die jungen Hoamatlandler aus Amberg. Ihr Mitwirken hatte die im Seniorenheim beschäftigte Schatzmeisterin Marion Pfab ermöglicht.

Die Burschen und Mädchen der des Volks- und Gebirgstrachtenvereins Hoamatland plattelten, was das Zeug hielt. Die Ambosspolka und das „Dirndl mit’n roaden Miada“ legte sie gemeinsam aufs Parkett. Der Wendlstoana und der Ruhpoldinger waren reine Burschensache, ebenso derr neu einstudierte Gamserlsprung. Unbestrittener, mit Riesenapplaus bedachter Höhepunkt der Vorführungen war der Schuhplattler zum Trompetenecho von Slavko Avsenik. Zum absoluten Publikumsliebling avancierte der zehnjährige Manuel Pfab. Er beherrschte nicht nur das Platteln. Mit seiner Steirischen eroberte er im Handumdrehen die Herzen seiner Zuhörer.

Schneidig und unbeschwert spielte er den „Hoamat-Landler“ und den „Brandsteig-Boarischen“ genauso wie die „Fuhrmannspolka“, den „Schnee- und den Rauschwalzer“ oder auch den „Hans bleib dou“ und eine Reihe weiterer volkstümlicher Stücke. Zur Topform lief er bei seinem Lieblingsstück, dem „Paul und sein Gaul“, auf.

Zwischen den Musik- und Tanzdarbietungen hatte Gerontotherapeutin Anita Dobmeier eine Menge Interessantes ĂĽber altes Kirwabrauchtum zu berichten.

Astrid Geitner und da zu einem erheblichen Teil ehrenamtliches Betreuungsteam hatten natürlich nicht übersehen, dass zu einer richtigen Kirwa neben Musik und Tanz seit jeher auch frische, resche Köicheln - von Zenta Bauer gebacken - und gehören. Diese schmeckten den Senioren genauso gut wie ihren jungen Gästen.

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