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Nachricht vom 26.09.2017 Politik

Neues Gewerbegebiet Am Bachranken fertig

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Das neue Gewerbegebiet Am Bachranken wird Anfang Oktober fertig, einen guten Monat fr├╝her als erwartet. Diese erfreuliche Erkenntnis gewannen die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion beim Ortstermin, zu dem ihr Vorsitzender Dr. Hans-J├╝rgen Sch├Ânberger eingeladen hatte.

Damit geh├Ârt der in Hirschau seit geraumer Zeit herrschende Notstand an Gewerbefl├Ąchen der Vergangenheit an. Rund 26 000 Quadratmeter stehen ansiedlungswilligen Betrieben am Ortsausgang Richtung Weiden ├Âstlich der Staatsstra├če 2238 und n├Ârdlich der Bundesstra├če14 ab sofort zur Verf├╝gung. Nach Aussage von B├╝rgermeister Hermann Falk liegen bei der Stadtverwaltung schon einige Anfragen vor. Solche habe es in den letzten Jahren schon mehrere gegeben. Mangels Fl├Ąchen habe man sie negativ bescheiden m├╝ssen. Einige Firmen h├Ątten sich daher anders orientiert. Der Stadtrat habe deshalb richtig gehandelt, als er sich zum Ankauf des Grundst├╝cks und zur Herstellung des Baurechts entschied.

Mit den Erschlie├čungsarbeiten sei im Fr├╝hjahr begonnen worden. Fraktions-Chef Dr. Sch├Ânberger zollte der Firma Scharnagl gro├čes Lob. Der ausgesprochen guten Arbeit ihrer Mitarbeiter sei es zu verdanken, dass das Projekt vorzeitig vollendet werden kann. Als letzte Ma├čnahme sei das Areal ├╝ber eine Ringleitung an das Wasserversorgungsnetz der Stadt angeschlossen worden. Der Zusammenschluss sei unterhalb des Schlossackers und an der Einm├╝ndung der Staats- in die Bundesstra├če erfolgt. Als erfreulich wertete er es, dass das Gewerbegebiet auch ├╝ber einen kombinierten Geh- und Radweg an der Ostseite der Staatsstra├če zur B 14 hin angebunden ist. Die Erschlie├čungsstra├če im Gebiet selber ende mit einem Wendehammer, von dem aus eine weitere Erschlie├čungsstra├če m├Âglich w├Ąre.

Zu den positiven Aspekten des Projektes z├Ąhle auch das s├╝dlich des Gewerbegebietes zum Bachrankenweg hin eingelassene Regenr├╝ckhaltebecken. Eine gute Million Euro, so B├╝rgermeister Falk, m├╝sse die Stadt f├╝r das Gewerbegebiet investieren. Rund 500 000 Euro koste der Stadt der Bau der Abbiegespur, die an der Ostseite der Staatsstra├če 2238 angelegt werden musste. Falk verhehlte nicht, dass diese Kosten in den Grundst├╝cksverkaufspreis mit einflie├čen. Dieser sei daher mit 46 Euro pro Quadratmeter relativ hoch.

Falk wie Dr. Sch├Ânberger wiesen jedoch darauf hin, dass es f├╝r ansiedlungswillige Firmen F├Ârderm├Âglichkeiten gebe. Fachkundige Aufkl├Ąrung und Beratung gebe es bei der Abteilung Wirtschaftsf├Ârderung im Landratsamt. Dort k├Ânne sich jeder Betrieb ein individuelles F├Ârderkonzept f├╝r sein Unternehmen erstellen lassen.

In den CSU-Reihen war man sich einig, mit der Schaffung des Gewerbegebietes eine f├╝r die weitere Entwicklung der Stadt wichtige und richtige Entscheidung getroffen zu haben. Hirschau sind nicht zuletzt auch aufgrund vieler ÔÇ×weicher FaktorenÔÇť ein attraktiver Firmenstandort.

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